Sherry Wein Wie Trinken?

Sherry Wein Wie Trinken
Getrunken wird Sherry als Aperitif oder Speisebegleiter, selten als Digestif. Man genießt ihn pur, idealerweise im stilvollen Weißweinglas mit genug Weite, damit sich die Aromen ungestört entfalten können. Verfügt das Sherryglas über einen langen Stiel, hält das den verstärkten Weißwein länger kühl.

In welchem Glas trinkt man Sherry?

Damit der Alkohol nicht verfliegt oder vordergründig wird und das Bouquet brandig macht, sind kleine, enge, sich nach oben hin schmaler werdende, dünnwandige Gläser mit einem kleinen Bauch und tulpenförmigen Kelch, die klassischen Sherrygläser, im Spanischen traditionell Copitas genannt, optimal.

Wie trinkt man trockenen Sherry?

Wie trinkt man Sherry? – Für den optimalen Sherrygenuss ist unter anderem die Trinktemperatur entscheidend. Als Faustregel gilt hierbei: Trockenen Sherry trinkt man sehr kalt und süßeren Sherry besser nur leicht gekühlt. So gilt als optimale Trinktemperatur für Fino-Sherrys bei kühlen 4 bis 7 Grad, während man Oloroso- und Amontillado mit zwischen 8 und 12 Grad nur leicht gekühlt trinkt.

Ein Pedro Ximénez kann durchaus auch 14 oder sogar 16 Grad haben. Die beste Temperatur hängt stets vom Alter des Sherrys sowie der vorhandenen Restsüße ab. Ohnehin werden aber wohl die wenigsten Genießer direkt ein Thermometer mit in ihr Sherryglas stellen. Wie andere Weine auch wird Sherry meistens in Weingläsern serviert.

Das Problem an normalen Weingläsern ist jedoch, dass ihr Kelch ein zu großes Volumen aufweist, sie sind schlicht zu groß für Sherry. Andersherum sollte der Kelch eines Sherryglases jedoch auch nicht zu klein sein, sonst kann der Sherry nicht atmen und die Aromen sich nicht ausreichend entfalten.

Wer trinkt Sherry?

Von wegen Alte-Damen-Schlückchen: Sherry ist auf dem besten Wege, wieder zum richtig angesagten Drink zu werden. Londoner und New Yorker Barkeeper schwören zumindest schon mal darauf.

Wird Sherry kalt getrunken?

Die Regeln sind streng: Nur in einer geografisch eng abgegrenzten Region in Spanien darf Sherry erzeugt werden. Und nur drei Rebsorten sind dafür zugelassen. Der Geschmacksvielfalt steht das nicht im Wege – im Gegenteil. Ein heller Sherry sollte immer kalt serviert werden.

  • Die ideale Trinktemperatur des auch als Fino bezeichneten spanischen Weins aus der Gegend um Jerez de la Fronteraliegt bei 5 bis 7 Grad.
  • Eine angebrochene Flasche steht außerdem besser nicht lange herum: „Austrinken!”, lautete daher der Ratschlag des Sommeliers Peer F.
  • Holm auf der internationalen Fachmesse ProWein (23.

bis 25. März) in Düsseldorf. „Ein Fino lebt von seiner Leichtigkeit.” Er eignet sich zum Beispiel als Aperitif mit Oliven. Seine Feinheit gehe allerdings verloren, wenn er länger offen ist. „Eine angebrochene Flasche wird lieber nicht viel länger als eine Woche aufbewahrt.” Wem es zu viel ist, eine 0,75-Liter-Flasche innerhalb dieser Zeit zu leeren, der kauft besser eine halb so große Flasche, rät Holm.

Oder er nutzt den Sherry beim Kochen für eine Soße. Wichtig ist die Qualität: „Wenn ich eine gute Soße haben will, brauche ich auch einen guten Sherry”, betont Holm. Eng verwandt mit dem trockenen, leichten Fino mit seiner oft strohgelben Farbe ist die Manzanilla. Dieser Sherry müsse immer in der Hafenstadt San Lucar gelagert werden, damit er sich so nennen dürfe, erläutert Holm.

Wie ein Fino sollte er jung getrunken werden. Orientierung biete das Abfülljahr, das auf der Flasche vermerkt sei. Ein bis drei Jahre in der Flasche liegen bleiben können die süßeren Sherrys Oloroso und Pedro Ximénez. „Da passiert nichts mehr, die verändern sich in der Flasche nicht mehr”, versichert der Vizepräsident der Sommelier-Union Deutschland.

Eine angebrochene Flasche sei auch nach etwa sechs Monaten noch genießbar. Diese Sherrys kommen am besten leicht gekühlt, also mit 12 bis 14 Grad auf den Tisch. Insbesondere der sehr süße, fast schwarze Pedro Ximénez eigne sich als oder zum Dessert: Köstlich sei ein Walnusseis, über das man etwas Pedro Ximénez gibt, und ein Glas davon als Getränkebegleitung.

„Nur drei Rebsorten sind für die Sherry-Produktion zugelassen”, erklärt Holm. Die wichtigste Sorte sei Palomino Fino mit ihren großen, blassgrünen Trauben. „Sie ergibt leichte, frische Weine mit moderatem Säuregehalt und nicht zu viel Alkohol.” Außerdem erlaubt sind die ebenfalls hellen Sorten Pedro Ximénez und Moscatel.

Der daraus gewonnene Basiswein mit 11 bis 12,5 Prozent wird nach einer ersten Reifung unter einer Hefeschicht (Flor) mit reinem Traubenbrand aufgespritet und muss dann in Fässern weiter altern. Grundsätzlich lässt sich dann bei Sherry zwischen zwei Grundtypen unterscheiden: dem erneut unter dickem Flor gereiften Fino und dem unter Einfluss von Sauerstoff gereiften und daher wesentlich dunkleren Oloroso.

Zu Sherry wird der Wein in einem ausgeklügelten Reifeverfahren, der sogenannten Solera, bei dem das Getränk verschnitten wird. Das System besteht aus mindestens drei übereinanderliegenden Fassreihen, aus deren unterster Lage fertiger Sherry entnommen wird.

Wie lange ist Sherry nach dem Öffnen haltbar?

Haltbarkeit von Sherry Wie lange ist Sherry haltbar? Geöffneter Sherry ist im Kühlschrank maximal 3 Monate haltbar. Er hat zwar einen höheren Alkoholgehalt als Wein, sollte im Bezug auf seine Haltbarkeit aber ähnlich behandelt werden. Grundsätzlich sollte Sherry für eine maximale Haltbarkeit ungeöffnet gekühlt und lichtgeschützt gelagert werden.

Was ist der Unterschied zwischen Wein und Sherry?

Unterschiede von Sherry und Portwein – Sherry oder Portwein – drei Gläser mit Portwein

  • Dabei unterscheiden sich also schon einmal die Anbaugebiete, außerdem auch die,
  • Ebenfalls wichtig ist, dass Sherry aus Weißwein und aus Weißwein und Rotwein hergestellt wird.
  • Sherry wird ein eher nussiges (Mandel, Walnuss) Aroma zugesprochen, während der Geschmack beim Portwein je nach Qualität vielfältiger und komplexer ist.
  • Aber Portwein und Sherry als besser oder schlechter zu bestimmen, wäre wohl ähnlich wie der Vergleich von unfiltriertem hellen Bier aus Bayern und Dunkelbier aus England.

Wie schmeckt Sherry Wein?

Allgemeines – Durch das Herstellungsverfahren entwickelt der Sherry ein nur für diesen Wein charakteristisches, an Mandeln und Hefe, bisweilen auch an Hasel- und Walnüsse erinnerndes Aroma. Das Hauptmerkmal fast aller Sherrys ist, dass sie zunächst aus einem trockenen Weißwein aus der Palomino -Traube hergestellt werden.

  • Dieser Wein wird nach vollendeter Gärung mit Branntwein versetzt und so von ursprünglich 11 bis 13 auf 15,5 Volumenprozent Alkohol aufgespritet.
  • Anschließend reift er in zu ca.
  • Vier Fünfteln gefüllten (meist 600-Liter-)Fässern an der Luft, woraufhin sich auf dem jungen Wein ein Teppich aus Florhefe bildet, der den Wein vor Oxidation schützt und den Zucker des Weines am Ende fast vollständig vergärt.

Alle Sherrys sind somit ursprünglich trocken. Diese Art der reduktiven Reifung nennt man „biologischen Ausbau”. Oloroso-Sherry reift hingegen oxidativ, ohne Florhefe. Er wird auf etwa 17 % Alkohol aufgespritet, um die Florhefe abzutöten. Ob ein Wein zum Fino oder Oloroso wird, entscheidet der Kellermeister.

Einigen Sorten Sherry werden vor der Abfüllung Weine oder Moste aus den Rebsorten Moscatel oder Pedro Ximenez zum Süßen hinzugegeben. Die Trauben dieser Rebsorten werden nach der Ernte nicht sofort gekeltert, sondern zunächst auf Bastmatten getrocknet. Der Saft aus diesen Trauben ist dann stark konzentriert, und die Weinhefe wandelt nicht den gesamten Zucker in Ethanol um.

Zur Sherryherstellung dürfen deshalb, wie beschrieben, ausschließlich Palomino, Moscatel de Alejandría und Pedro Ximenez verwendet werden. Andere Rebsorten werden in der Provinz Cádiz nur zur Tafel- und Landweinherstellung ( Weinbaugebiet Cádiz ) angebaut.

Ist Sherry ein Wein?

Unter Sherry versteht man einen spanischen verstärkten Weißwein. Aufgrund seines speziellen Reifeprozesses wird der Sherry zu den Likörweinen gezählt. Auf insgesamt 20.000 Hektar Rebfläche in Spanien wird der Sherry angebaut, wovon etwa eine Million Hektoliter Sherry jährlich exportiert werden.

Wie schmeckt Sherry am besten?

Alles über die spanische Spirituose – Es gibt fast unzählige Spirituose, die mit der Hilfe von Weintrauben hergestellt werden. Bei dieser großen Auswahl kann man schnell mal den Überblick verlieren. Von ganz normalem Rot- und Weißwein, über Grappa und Portwein bis hin zu Raki und Sherry.

– Sher was? Sherry! Sie wissen noch nicht genau, was Sherry ist? Dann wird es aber höchste Zeit! Wir zeigen Ihnen, was das eigentlich genau ist. Wahrscheinlich haben Sie diese Spirituose schon häufig auf der Karte von hochklassigen Restaurants oder in Getränkemärkten gesehen. Wir möchten mit diesem Artikel alle offenen Fragen über das Thema „Sherry” klären.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Sherry überhaupt ist, wie man die Spirituose am besten konsumiert und was der Unterschied zu Portwein ist. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und entdecken. Einer der bekanntesten und beliebtesten Spirituosen kommt vom Hersteller Harveys: Bristol Cream Sherry*, Schon beim Öffnen der tiefblauen Flasche erhaschen Sie einen komplexen-frischen Duft. Am Gaumen ist diese Spirituose weich, mit einer unglaublichen geschmacklichen Vielfalt.

Der Geschmack ist harmonisch, ausgewogen trocken und süßlich. Daher kann diese Spirituose auch hervorragend von Einsteigern genossen werden. Diese Spirituose können Sie klassisch aus einem Stielglas bei ca.16-17°C genießen. Außerdem macht er eine gute Figur in Cocktails aller Art. Schauen Sie sich dazu Fakt 2 genauer an.

Wir können den Harveys Bristol Cream herzlich empfehlen. Holen Sie sich ein Stück Spanien zu sich nach Hause! Jetzt entdecken! Ganz einfach gesagt ist Sherry ein stärkerer oder verstärkter Weißwein, der ausschließlich in Spanien werden darf. Um genau zu sein, muss er sogar in Andalusien hergestellt und abgefüllt werden. Die spanische Spirituose muss außerdem durch ein spezielles Reifeverfahren hergestellt worden sein, dem sogenanntem Solera Verfahren.

Erst danach darf sie sich auch wirklich „Sherry” nennen. Das Gebiet um Jerez, im Süden Spanien ist auch als „Sherry-Gebiet” bekannt. Nur in diesem Gebiet darf echter, andalusischer Weißwein hergestellt und abgefüllt werden. Dieser verstärkte Weißwein erlangte im 18. Jahrhundert und am Anfang des 19. Jahrhunderts weltweite Bekanntheit.

Englische Handelshäuser kauften Unmengen am verstärkten Weißwein aus Spanien und betrieben mit ihm Handel in der ganzen Welt. Später übernahmen sogar einige englischen Familien große Hersteller in Spanien.

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Wie gesund ist Sherry?

Wie gesund ist eigentlich Sherry? – Sherry hat, natürlich nur in Maßen genossen, positive Effekte auf den Körper. Die Universität von Sevilla, Spanien, fand heraus, dass Sherry einen niedrigeren Gesamtcholesterin – und einen höheren HDL-Wert begünstigt ( 1 ),

Nährwerte von Sherry pro 100 Milliliter (im Durchschnitt)
Kalorien 117
Eiweiß 0,2 g
Fett 0 g
Kohlenhydrate 1,4 g
Ballaststoffe 0 g

Was ist der Unterschied zwischen Sherry und Portwein?

Was ist der Unterschied zwischen Sherry- und Portweinfässern? Viele Leute würden sagen, ein Fass ist ein Fass! Aber das ist nicht wahr. Ja, Fässer haben unterschiedliche Formen und Größen, aber die Whisky-, Wein- und Destillatindustrie ist viel mehr an dem Zustand und dem Geruch des Fassinneren interessiert! Während des Reifungsprozesses hinterlassen alle Weine ihre Spuren im Inneren des Eichenfasses, da die Fässer nach und nach mit dem Wein “vollgesogen” werden.

Die verschiedenen Weinaromen hinterlassen auf der Innenseite des Fasses ihre unverwechselbaren Spuren, und diese Aromen werden dem nächsten „Bewohner” des Fasses bereichern. Dies ist für den neuen Besitzer eines jeden Fasses sehr wichtig. Sherry und Portwein sind klassische Beispiele. Viele denken, der einzige Unterschied zwischen ihnen sei, dass Sherry vor einer Mahlzeit und Portwein hinterher getrunken wird.

Dabei steckt in beiden Weinen so viel mehr. Diese Weine sind sich so ähnlich und doch so unterschiedlich. Sherry Wein Wie Trinken Sherry Wein Wie Trinken Portwein und Sherry haben verschiedene Gemeinsamkeiten: Beide werden ausschließlich in ihren jeweiligen Regionen hergestellt. Beide sind mit Alkohol angereicherte Weine, da beiden Weinen Weinbrand oder ein neutraler destillierter Alkohol zugesetzt wird, um ihren Alkoholgehalt zu erhöhen und ihre Reifung zu fördern.

Sie reifen in Holzfässern. Nach dem Kauf sollten beide Weine an einem kühlen Ort gelagert, nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage getrunken werden. Was die Unterschiede betrifft, so wird Portwein in Portugal und Sherry in Spanien hergestellt. So nah und doch so fern! Geografie, Rebsorten, Wetterbedingungen und Herstellungsverfahren spielen eine Rolle.

Portwein wird hauptsächlich aus sechs roten Rebsorten (Touriga Franca, Tinta Roriz, Tinta Barroca, Touriga Nacional, Tinta Cão und Tinta Amarela) in der oberen Douro-Region in Nordportugal, der gebirgigsten Weinregion der Welt, hergestellt. Die Reben müssen harte Bedingungen ertragen, da die Sommer heiß und trocken sind und die Winter sehr kalt.

Dennoch bringen diese Bedingungen hervorragende Trauben hervor. Andererseits wird Sherry ausschließlich aus drei weißen Rebsorten hergestellt: Palomino Fino, Pedro Ximenez und Moscatel, wobei 90 % aller Sherrys aus der Palomino-Traube gewonnen werden. Die Weinberge befinden sich auf Kalksteinböden in den tiefer gelegenen Ebenen des “Sherry-Dreiecks”, einem Gebiet in der Provinz Cádiz im Südwesten Spaniens, ganz in der Nähe des Atlantischen Ozeans.

Hier sind die Sommer etwas heißer als in Douro, aber die Winter sind vergleichsweise mild. Sherry Wein Wie Trinken Alle Portweintrauben werden zu Beginn der Portweinherstellung auf die gleiche Weise behandelt. Aufgrund der steilen und bergigen Region werden alle Portweintraubensorten von Hand geerntet, da die alten Terrassen zu schmal für Traktoren sind. Die Trauben werden dann in Granitlagern entweder maschinell oder noch mit Fußtritten gepresst.

Der Traubensaft wird dann in Gärtanks umgefüllt, wo er gärt, bis er in Fässer umgefüllt werden kann. Die Sherry-Trauben werden in der Regel noch von Hand geerntet, aber die Ernte wird zunehmend mechanisiert. Die geernteten Trauben werden sofort in einem Auffangtrichter gequetscht, um den Saft (den Most) zu gewinnen.

Die Sorten Pedro Ximénez und Muscat für den süßen Sherry werden ausgebreitet, um in der heißen Sonne vollständig zu trocknen und sich in Rosinen zu verwandeln, und dann gequetscht. Der Most wird dann in die Extraktionsanlage gebracht, um noch mehr Saft zu extrahieren.

Anschließend wird der Saft gefiltert und gereinigt und dann in Gärtanks aus rostfreiem Stahl umgefüllt. Einige Weingüter verwenden jedoch noch das traditionelle System der Gärung in Eichenfässern. Beide Weine werden mit Alkohol angereichert, allerdings mit einem Unterschied. Portwein wird auf halber Strecke des Gärungsprozesses angereichert, was zu einer reichhaltigeren, süßeren und schwereren Textur führt, während Sherry am Ende des Gärungsprozesses angereichert wird und daher eine trockenere Textur aufweist.

Die unterschiedlichen Gärungsprozesse führen zu unterschiedlichen Alkoholgehalten: Portwein hat einen höheren Alkoholgehalt von 19,5-22 % im Vergleich zu Sherry mit 11-12 %. Portwein ist meist süßer als Sherry, wobei der aus weißen Trauben hergestellte Portwein in der Regel trockener ist. Sherry Wein Wie Trinken Sherry Wein Wie Trinken Eichenfässer werden für die Reifung der drei wichtigsten Portweinsorten verwendet: Tawney, Ruby und Vintage Port sowie Sherry. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Portweinfässer immer zu 100 % gefüllt sind, während die Sherryfässer nur zu 2/3 gefüllt sind.

  1. Dafür gibt es einen guten Grund – es wird eine Oberfläche geschaffen, auf der sich der Flor (der Hefe) entwickeln kann.
  2. Während der Sherry-Gärung bilden die Hefezellen eine Flor genannte Flora, die den Wein bedeckt und die Oxidation verhindert.
  3. Erreicht der Alkoholgehalt jedoch 17 % oder mehr, sterben die Hefezellen ab und der Sherry kommt in direkten Kontakt mit der Luft.

Der in Tanks gelagerte Wein wird dann in Fässer gefüllt, in denen der Wein reift und dunkler wird. Das Schöne an Portweinen, die in Fässern reifen, ist, dass sie je nach Sorte jahrelang reifen können und dabei ganz besondere Aromen entwickeln. Vintage Port reift nur 2 Jahre im Fass und wird dann in Flaschen abgefüllt, da er zwischen 10 und 50 Jahren in der Flasche reifen soll.

  1. Ruby Port ist jünger als Tawney, da er nur ein paar Jahre im Fass reift, was zu einem süßeren und fruchtigeren Beerengeschmack führt, im Gegensatz zu Tawney, der bis zu 40 Jahre im Fass reifen kann und eher einen nussigen, karamelligen Geschmack hat.
  2. Nach der Abfüllung in Flaschen sind Tawney- und Ruby-Ports dazu bestimmt, sofort getrunken zu werden.

Sherry wird ausschließlich in Fässern aus amerikanischer Eiche, den so genannten “botas”, im Solera-System ausgebaut, bei dem der Wein ständig verschnitten wird. Die Fässer werden in verschiedenen Gruppen gelagert, wobei jede Gruppe Wein gleichen Alters enthält.

In der ältesten Gruppe, auch Solera genannt, befindet sich der Wein, der in Flaschen abgefüllt werden soll. Die abzufüllende Weinmenge wird aus der Solera entnommen und durch die gleiche Menge des etwas jüngeren Weins darüber ersetzt, der wiederum durch Wein aus der darüber liegenden Reihe ersetzt wird.

Die Fässer in der obersten Reihe werden mit der letzten Ernte gefüllt. Dieser Vorgang findet mehrmals im Jahr statt. Das Ergebnis ist, dass niemand das Alter eines in einer Solera gereiften Weines kennt, wenn er verschnitten wird, aber die Qualität des Weines bleibt erhalten.

  • Der Sherry reift in den Fässern von mindestens zwei Jahren bis zu mehr als 20 oder 30 Jahren.
  • Die Fässer werden in Bodegas gelagert, das sind spezielle Gebäude, die gebaut wurden, um die Zirkulation der vom Atlantik kommenden Brisen zu erleichtern und das einfallende Sonnenlicht zu kontrollieren.
  • Je nach Traubensorte und Dauer der Reifung im Fass hinterlässt der Sherry unterschiedliche Geschmacksnoten.

Die meisten Sherrys haben frische Aromen von Mandeln mit Trockenfrüchten und Salz, aber es gibt so viele Sorten. Sherry Wein Wie Trinken Sherry Wein Wie Trinken Wie alles ist auch der Geschmack sehr persönlich. Am besten ist es, wenn Sie Ihrer Nase folgen. : Was ist der Unterschied zwischen Sherry- und Portweinfässern?

Ist Sherry ein Dessertwein?

Süß, süßer, PX – drei Sherrys zum Schwelgen Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass man den Süßegrad eines Weins mit “sinnlich” angeben kann. Im Handbuch, das die Veranstalter des uns Teilnehmern mitgegeben haben, taucht das Wort auf. Der Oloroso wird als “leicht süß”, der Cream als “süß” und der PX in der selben Kategorie als “sinnlich” bezeichnet.

Sinnlich bedeutet in diesem Fall die Steigerung von süß. Der Duden gibt hingegen als Synonym für “sinnlich” unter anderem begehrlich, verführerisch, lüstern und libidinös an. Der PX stößt somit in ganz neue Dimensionen vor, in denen sonst nur Austern und Champagner verortet werden. Oloroso, Cream und PX: drei Sherrys zum Schwelgen.

PX – schwelgerisch barock Womit paart man so einen PX am besten? Dazu eine erste Charakterisierung: Für mich ist ein PX barock pur. Pompös in seiner Erscheinung, opulent im Geschmack und schwelgerisch in der Aromenvielfalt, die von Datteln, Rosinen und kandierten Früchten bis hin zu schokoladigen Noten reicht.

Wir haben es mit einem Prachtexemplar an Konzentration und Dichte zu tun, dessen Konsistenz fast schon dickflüssig ölig anmutet. Es gibt freilich feine Unterschiede: Ein schlechter PX kommt fett und träge daher, ein guter PX schmeckt bei aller Wonne und Fülle frisch und geschmeidig. Das Kürzel PX, das für die weiße Rebsorte Pedro Ximénez steht, aus der dieser Dessertwein gekeltert wird, klingt eigentlich viel zu scharf und hart für einen derart weichen Wein.

Würde man PX in die Sprache der Kunstkritik übersetzen, so fiele wohl schnell der Begriff Rubensweib. Der üppige Dessertwein betört die Geschmacksknospen, umschmeichelt den Gaumen und ist verlockend im Abgang. In kleinen Dosen kann man ihn einfach pur trinken und seine sirupartige Süße, im Idealfall unterlegt von einer animierenden Säure, genießen.

  • In Gänze entfaltet er sein Potenzial aber erst in der Liaison mit süßen Früchten, Eiscremes, Sorbets oder schokoladigen Nachspeisen.
  • Zu gebackenen Aprikosen ist ein PX der ideale Dessertwein.
  • Der ausgezeichnete PX, den ich im Rahmen Deutschlands größter Sherry-Verkostung trinke, korrespondiert sehr schön mit gebackenen Aprikosen, deren Frucht beim Erhitzen nochmals potenziert wird.
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Es sollten reife, geschmacksintensive Aprikosen sein, wie sie unsere Nachbarin Judith bei uns in Spanien im Garten hat. Mit Aprikosen aus einem deutschen Supermarkt kommt man nicht weit. Die sind zu geschmacklos und fad, um einen PX attraktiv begleiten zu können.

  1. Da hilft selbst backen nichts.
  2. Also probieren wir es mit Birnen.
  3. Die schmecken in Deutschland auch ganz prima, sofern sie aus dem eigenen Garten oder vom Biobauern kommen.
  4. Der folgende Tipp ist die Abwandlung eines Desserts, wie ich es in Ligurien vor einigen Jahren kennenlernte: Wir halbieren eine feste Birne und entfernen den Struck in der Mitte.

Dabei bilden wir eine Kuhle, die wir mit geriebener Bitterschokolade füllen und darüber einen Esslöffel PX träufeln. Nur noch für etwa zehn Minuten bei 200 Grad in den Ofen. In Ligurien sind es übrigens Pfirsich, Schokosplitter und Amaretto, die auf diese Weise im Ofen erhitzt werden und miteinander verschmelzen.

Verglichen mit meinem früheren Wohnort Berlin-Kreuzberg ist ein Vorzug meines hiesigen andalusischen Landlebens, dass ich viele Zutaten aus dem eigenen Garten beziehe. So auch die Minze und Zitronen, mit denen ich ein Zitronensorbet anrichte, das mit dem PX ein reizvolles Süß-Säure-Spiel eingeht. PX und Zitronensorbet: süß-säuerlicher Genuss Die Weißweinsorte Pedro Ximénez (PX) besitzt heutzutage ihre größten Anbauflächen in Argentinien und Australien, wo aus ihr Brandys und Likörweine hergestellt werden.

Neben den Sherry-Gebieten D.O. Jerez-Xérès-Sherry und D.O. Manzanilla Sanlúcar de Barrameda kommt die Rebsorte in andalusischen Appellationen wie Montilla-Moriles und Sierras de Málaga ebenfalls traditionell vor. Dort entstehen mitunter feine Süßweine und selbst trockene Weißweine aus ihr.

Seine enorme Süße erhält der PX mitunter durch das Auslegen und Trocknen der Trauben in der Sonne. So verlieren die Beeren an Flüssigkeit und gewinnen an Frucht- und Zuckerkonzentration. Im Keller wird die alkoholische Gärung mittels Zugabe von Weingeist gestoppt – der PX wird auf 15 bis 22% Vol. “gespritet”, so der Fachausdruck.

Auf diese Weise wird der Zucker nicht weiter in Alkohol umgewandelt, sondern bleibt im Wein. Oloroso und Cream als Dessertwein und (fast) perfekte Käsebegleiter Es soll Leute geben, denen ein PX-Sherry mit einem Restzuckergehalt von bis zu 500 Gramm je Liter zu süß und üppig ist.

Ann man nachvollziehen. Ein durchgegorener trockener Wein besitzt zum Vergleich gerade einmal 1 bis 4 Gramm Restzucker. Auch ich gestehe, dass ein guter PX wunderbar und einzigartig schmeckt, es dann aber spätestens nach dem zweiten (kleinen) Glas reicht. Zuviel Barock vertrage ich nicht. Ist außerdem besser für die Figur, denn so ein PX enthält nicht gerade wenig Kalorien.

Oloroso und Cream: weniger üppig-süß als ein PX, aber immer noch vollmundig. Aus der Sherry-Familie kommen als Dessertwein alternativ ein Oloroso in Frage, dessen Restzucker zwischen 45 und 115 g/l beträgt. Der dezent süße wie kraftvolle Oloroso gilt als der Allrounder unter den Sherrys.

  • Er begleitet Fleischgerichte und Leberpastete ebenso wirkungsvoll wie er mit Käse und selbst Süßspeisen harmoniert.
  • Als reiner Dessertwein wartet ferner der vollmundige Cream auf.
  • Faktisch ein Verschnitt aus Oloroso und PX, liegt er mit 115 bis 140 g/l noch deutlich unter dem Süßegrad eines puren PX.
  • Oloroso wie Cream mag ich besonders gerne zu herzhaftem Käse.

Obwohl Sommeliers und Küchenchefs seit Jahren das Gegenteil predigen, stoße ich bei Weindegustationen immer noch auf die Meinung, dass zu einem kräftigen Käse ein kräftiger Rotwein gehört. Das ist ein Trugschluss: Zum Cabrales eine Crianza aus Tempranillo ist ein zweifelhaftes Geschmackserlebnis.

Der würzige Blauschimmelkäse und der tanninhaltige Rotwein gehen am Gaumen eine Liaison ein, die man als “metallisch” bezeichnen kann. Wer immer mal wissen wollte wie Edelstahl schmeckt, bitte gerne. Allen anderen jedoch empfehle ich zu salzigen und würzigen Käsen – sofern wir von spanischen Weinen sprechen – einen Moscatel-Süßwein aus der D.O.

Malaga oder eben die Sherrys Cream und Oloroso. Von dezent süß bis sirupartig süß: Oloroso, Cream und PX Süße Sherrys reifen oxidativ Trotzdem sie aus weißen Reben gekeltert werden, besitzen Sherrys wie Oloroso, Cream und PX eine dunkle Farbe, die von Mahagoni bis tiefbraun reicht.

  1. Dies ist vor allem auf den jahrelangen Ausbau im Holzfass zurückzuführen, bei dem die Sherrys dessen Farbe annehmen.
  2. Sherry-Fässer werden nur zu einem Vierfünftel gefüllt.
  3. Oloroso & Co.
  4. Reifen darin oxidativ – das heißt, sie treten direkt mit Sauerstoff in Kontakt (während die trocken ausgebauten Finos und Manzanillas durch eine dicke Florhefeschicht, die sich auf ihnen bildet, vor Luftkontakt geschützt sind).

Um über die Jahre eine gleichbleibende Qualität und Stilistik zu erhalten, wurde ein ausgeklügeltes System entwickelt. Es nennt sich “Solera” und besteht aus mindestens drei übereinander liegenden Fassreihen. Der Sherry wandert dabei in Stufen von oben nach unten.

  1. Der Zyklus funktioniert folgendermaßen: Aus der untersten Fassreihe wird ein Teil des Sherrys für den Verkauf entnommen.
  2. Diese entnommene Menge wird nun mit Sherry aus der jeweils darüberliegenden Fassreihe nachgefüllt – also aus der mittleren Reihe in die untere Reihe und aus der oberen Reihe in die mittlere Reihe.

In die oberste Fassreihe fließt abschließend der neue, junge Sherry. So entsteht ein Verschnitt verschiedener Jahrgänge. Sherry-Fässer bei Bodegas Barbadillo (Foto: Piedad Sancho-Mata / © ICEX) : Süß, süßer, PX – drei Sherrys zum Schwelgen

Warum ist Sherry süß?

Spirituosen einfach & sicher online kaufen Liebe Drinkology-Leser, vor zwei Wochen haben wir Sie an dieser Stelle mit auf eine kleine Reise durch die Geschichte des Sherrys genommen. Heute möchten wir etwas tiefer in die spannende Materie des Sherrys eindringen und uns mit der Vielfalt der verschiedenen Sherry-Typen befassen.

Soviel vorweg: Es gibt sehr viele verschiedene Sherry-Stile, die von zahlreichen Faktoren wie etwa dem Standort der Bodega abhängen. Grundsätzlich sind die meisten Sherrys trocken. Um die hierzulande beliebten halbtrockenen oder süßen Sherrys zu erhalten, werden diesen dann geringe Menge an Süßwein oder -most hinzugefügt.

Es gibt jedoch auch andere Wege Süße in den Sherry zu bringen, weshalb wir die verschiedenen Sherry-Typen übersichtshalber in die Kategorien „Trockene Sherrys”, „Halbtrockene Sherrys” und „Süße Sherrys” unterteilen möchten. Trockene Sherrys Der wohl bekannteste Sherry-Typ ist der hellgelbe, trockene Fino Sherry.

  1. Fino Sherry reift für mind.
  2. Drei Jahre nach dem Solera-Verfahren und unter einer dicken Florschicht wodurch er sein typisches dezentes Mandelaroma erhält.
  3. Den Fino Sherry gibt es in den Varianten: Dry, Very Dry und Very Pale Dry.
  4. Aus dem Hafenort Sanlúcar de Barrameda stammt der Manzanilla, der ebenfalls ein Fino ist.

Durch die Nähe zum Atlantik erhält der Manzanilla, einen leicht salzigen und feinbitteren Geschmack. Auf Grund des vor Ort herrschenden Mikroklimas, darf der Manzanilla nur dort hergestellt und abgefüllt werden. Amontillado ist die intensivste Fino-Variante.

Er reift zuerst unter eine Florschicht und wenn diese abstirbt, reift er unter Luftkontakt weiter. Gänzlich ohne Florschicht reifen Oloroso Sherrys. Oloroso Sherrys gehen farblich in Richtung dunkelbraun und zeichnen sich durch unverkennbare Nussaromen aus. Halbtrockene Sherrys Halbtrockene Sherrys wie der Golden eignen sich ideal zum Aperitif und werden von den Spaniern häufig zum Serrano Schinken genossen.

Golden Sherry erhält seinen angenehmen süßen Geschmack durch zu Zugabe von Pedro Ximénez Sherry oder Moscatel Weinen. Ebenfalls durch die Zugabe von Pedro Ximénez Sherry wird der Medium Sherry gesüßt. Geschmacklich bewegt Medium Sherry sich zwischen Oloroso und Amontillado Sherry.

  1. Er eignet sich gut zu Mandeln und Trockenobst sowie kräftigen Käsesorten.
  2. Süße Sherrys Pedro Ximénez – oder kurz P.X.
  3. Sherry – ist der süßeste Sherry-Typ auf dem Markt.
  4. Hergestellt wird er aus besonders süßen Trauben, die vor der Verarbeitung zusätzlich noch auf Strohmatten getrocknet werden.
  5. Auf dieser Weise wird den Trauben auf natürliche Weise Feuchtigkeit entzogen, wodurch der natürliche Zuckergehalt auf knapp 500 g pro Liter ansteigen kann.

Pedro Ximénez hat ein intensives Aroma nach Trockenfrüchten und Nüssen und eignet sich perfekt als Digestif. Mischt man Pedro Ximénez Sherry mit trockenem Oloroso Sherry, so erhält man Cream Sherry. Ebenfalls ein perfekter Digestif, der je nach Qualität eine enorme Struktur und Tiefe aufweisen kann Außer den oben aufgeführten klassischen Sherrys, gibt es noch einige Spezialitäten, die wir ihnen natürlich auch nicht vorenthalten möchten: Palo Cortado Sherry reift zuerst fünf Jahre unter einer Florschicht und anschließend 15 Jahre oxidativ.

Geschmacklich ähnelt Palo Cortado Sherry dem Amontillado Sherry. Ferner gibt es für lange Zeit in der Solara gereifte Sherrys spezielle Bezeichnungen. So steht VOS für very old sherry und VORS für very old rare Sherry. VOS Sherry muss mindestens 20 Jahre und VORS Sherry mindestens 30 Jahre in der Solera verbracht haben.

Wir hoffen wir konnten Ihnen einen kleinen Einblick in die umfangreiche Welt der verschiedenen Sherry-Typen geben und freuen uns bereits darauf Ihnen in zwei Wochen mehr zu Sherryfässern und dem Handel mit diesen zu erzählen. Falls Sie noch Fragen zu den verschiedenen Sherry-Typen haben, so zögern Sie nicht diese in den Kommentaren zu stellen.

Wie viel Alkohol hat ein Sherry?

Der Alkoholgehalt von Sherry reicht von ca.15,5 Vol. % (Fino, Manzanilla) über 17 Vol. % (Pedro Ximénez) und 17,5 Vol.

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Warum ist Sherry dunkel?

Reifung unter Flor vs. oxidativem Ausbau – Der mit Weindestillat verstärkte Wein in wird in Eichenfässer gegeben, die nur zu rund 4/5 gefüllt werden. Schon nach wenigen Wochen erfolgt die spontane Ausbildung einer als Florhefe bezeichneten Hefeschicht, die den Wein vor Oxidation schützt und ihm seine charakteristischen Aromen verleiht.

  • Die Weine sind blass-strohgelb und bestechen durch ihre leichte frische Aromatik, bei leicht bitterem, salzigem Abgang.
  • Diese Sherries heißen Fino, wenn sie aus Sanlucar de Barrameda stammen nennt man sie Manzanilla Bei den Olorosos verhindert die Aufspritung auf 17,5 % die Ausbildung der Florhefe, sie reifen daher oxidativ.

Sie haben eine dunkle Bernsteinfarbe, die primär auf den oxidativen Ausbau in den Fässern zurückzuführen ist, mit kräftigen Körper und nussigen Aromen. Bei beiden Typen erfolgt die Reifung danach im sogenannten Soleraverfahren, das aus mehreren Jahrgangsstufen besteht.

  • Vereinfacht gesagt, wird immer ein Teil des ältesten Weines entnommen und durch den nächstjüngeren ersetzt.
  • Dadurch lässt sich über die Jahre einerseits eine jahrgangsunabhängige, einheitliche Qualität erzielen und die Jungweine nehmen andererseits nach und nach die positiven Eigenschaften der gereiften Weine an.

Je nach gewünschter Stilistik werden diese Grundweine dann verschnitten und gesüsst. Deshalb gibt es bei Sherry (bis auf wenige Ausnahmen) auch keine Jahrgangsangaben, bzw. beziehen diese sich auf das Durschnittsalter des Weines oder das Gründungsjahr der Solera. : Sherry – Typen und Charaktere

Wie lange kann man Sherry trinken?

Wielange kann man Sherry lagern, aufbewahren? Bei Sherry handelt es sich um Weine. Das heisst erst mal um ein empfindliches Gut. Sherry sollte daher wie Wein sorgfältig behandelt werden. Was heisst dies nun im Detail? Ungeöffnete Flaschen lagert man bei Kellertemperatur oder in einem Weinkühlschrank.

  1. An einem kühlen, dunklen Ort mit stabiler Temperatur.
  2. Da kommt dann auch schon die Ausnahme zum Wein: Sherry lagert man am Besten aufrecht.
  3. Das minimiert den möglichen Kontakt mit Sauerstoff.
  4. Die Sherry sind zum Zeitpunkt der Abfüllung trinkreif.
  5. Gerade in grosse Flaschen (Magnums) kann er sich jedoch über einen Zeitraum von 2 Jahren durchaus sehr gut weiter entwickeln.

Einmal offene Flaschen bewahrt man am besten im Kühlschrank auf. Maximale Haltbarkeit von Sherry: Auch hier verhält es sich ähnlich wie bei einem Wein. Die gibt es als solches nicht. Der Sherry verändert sich mit der Zeit. Beim einen Sherry geht dies schneller, bei den anderen dauert die Veränderung länger:

Grundsätzlich ist die Haltbarkeit des Sherry jedoch abhängig davon wie der Sherry ausgebaut wurde: Biologisch oder Oxidativ; und von dessen Alter.Es gilt: Oxidativ ausgebaute Weine (Amontiallado, Oloroso) haben eine längere Haltbarkeit als biologisch ausgebaute Weine (Manzanilla, Fino).Je mehr Zeit ein Sherry im Fass verbracht hat, und im Rahmen seines Ausbaus bereits mit Sauerstoff in Kontakt gekommen ist, umso weniger ändert dieser seinen anfänglichen Charakter.Hier einige Beispiele:

Ein junger Manzanilla / Fino, Alter 3-5 Jahre wurde während seines Ausbaus stehts durch die Flor Hefe vor dem Sauerstoff geschützt. Den Charakter den man von solch einem Wein erwartet ist: Saline, mineralisch, gut abgesteckt durch vorhandene Säure. Versuche einen solchen Wein innerhalb 1 Jahr zu trinken.

  1. Die angebrochene Flasche trinkt man dann am besten innerhalb einer Woche leer.
  2. Ein älterer Fino / Manzanilla sowie ein Amontillado haben bereits längere Haltbarkeiten.
  3. Alte Manzanilla / Fino (sogenannten Manzanilla Passadas / Fino Amontillados) haben während ihrer Reife Phase schon oxidative Phasen durchlaufen und sind daher stabiler.

Weine dieser Kategorie können gut 2-3 Jahre aufbewahrt werden. Einmal geöffnet sollten sie innerhalb 2-3 Wochen getrunken werden. Oxidativ ausgebaute Sherry wie der Oloroso, Moscatel, Pedro Ximénez ändern nach der Abfüllung ihren Charakter kaum. Diese Weine können lange, über Jahre aufbewahrt werden ohne dass diese an Qualität einbüssen.

  • Dies gilt insbesondere für alte Weine.
  • Eine geöffnete Flasche sollte innerhalb von 3 Monaten aufgebraucht werden.
  • Unsere Tipps: Einem Sherry einen Tag vor der Verkostung zu öffnen tut immer gut.
  • Weisst Du also, dass Du einen Sherry brauchst so öffne diesen am besten einen Tag zuvor und stelle ihn im Kühlschrank kalt.

Leider viel zu oft wird in der Schweiz Sherry im Restaurant in kleinen Aperitif Gläschen, in quasi homöopathischen Dosen angeboten. Wenn dann eine Gaststätte bei Manzanilla / Fino, Amontillado noch einen geringen Umsatz hat, so läuft man Gefahr einen abgestanden Wein offeriert zu bekommen.

Wo nach schmeckt Sherry?

Ein Sherry ist ein spanischer Weißwein aus Andalusien, der einem speziellen Reifeprozess unterzogen wird. Durch dieses Verfahren wird der Sherry im Alkoholgehalt stärker und schmeckt nach Mandeln, Hefe und Nüssen. Fast alle Sherrys werden aus der Palomino-Traube hergestellt.

Was kommt Sherry am nächsten?

Sherry-Ersatz- Alternativen mit Alkohol – Um Sherry in Rezepten für Desserts, Suppen oder Soßen zu ersetzen, gibt es einige alkoholische Getränke, die Sie verwenden können, um das typische Sherry-Aroma zu imitieren.

Trockener Wermut: Ersetzen Sie Sherry im Verhältnis 1:1 mit trockenem Wermut, um Suppen, Eintöpfen und Soßen ein Aroma zu verleihen, das Sherry besonders nahekommt. Madeira: Auch der spanische Likörwein Madeira eignet sich wunderbar als Sherry-Ersatz. Bei den Mengenangaben im Rezept brauchen Sie dabei nichts zu verändern. Unser Tipp: Haben Sie keinen der genannten Alternativen zu Hause, können Sie Sherry zur Not auch durch Roséwein, einen milden Rotwein oder einen winzigen Schuss Rotweinessig ersetzen.

Wie trinkt man Sherry kalt oder warm?

Du trinkst ihn am besten kühl bei einer Trinktemperatur von 5 bis 7 °C, als Aperitif vor der Mahlzeit oder zur Mahlzeit.

Wie schmeckt Sherry am besten?

Alles über die spanische Spirituose – Es gibt fast unzählige Spirituose, die mit der Hilfe von Weintrauben hergestellt werden. Bei dieser großen Auswahl kann man schnell mal den Überblick verlieren. Von ganz normalem Rot- und Weißwein, über Grappa und Portwein bis hin zu Raki und Sherry.

  • Sher was? Sherry! Sie wissen noch nicht genau, was Sherry ist? Dann wird es aber höchste Zeit! Wir zeigen Ihnen, was das eigentlich genau ist.
  • Wahrscheinlich haben Sie diese Spirituose schon häufig auf der Karte von hochklassigen Restaurants oder in Getränkemärkten gesehen.
  • Wir möchten mit diesem Artikel alle offenen Fragen über das Thema „Sherry” klären.

In diesem Artikel erfahren Sie, was Sherry überhaupt ist, wie man die Spirituose am besten konsumiert und was der Unterschied zu Portwein ist. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und entdecken. Einer der bekanntesten und beliebtesten Spirituosen kommt vom Hersteller Harveys: Bristol Cream Sherry*, Schon beim Öffnen der tiefblauen Flasche erhaschen Sie einen komplexen-frischen Duft. Am Gaumen ist diese Spirituose weich, mit einer unglaublichen geschmacklichen Vielfalt.

Der Geschmack ist harmonisch, ausgewogen trocken und süßlich. Daher kann diese Spirituose auch hervorragend von Einsteigern genossen werden. Diese Spirituose können Sie klassisch aus einem Stielglas bei ca.16-17°C genießen. Außerdem macht er eine gute Figur in Cocktails aller Art. Schauen Sie sich dazu Fakt 2 genauer an.

Wir können den Harveys Bristol Cream herzlich empfehlen. Holen Sie sich ein Stück Spanien zu sich nach Hause! Jetzt entdecken! Ganz einfach gesagt ist Sherry ein stärkerer oder verstärkter Weißwein, der ausschließlich in Spanien werden darf. Um genau zu sein, muss er sogar in Andalusien hergestellt und abgefüllt werden. Die spanische Spirituose muss außerdem durch ein spezielles Reifeverfahren hergestellt worden sein, dem sogenanntem Solera Verfahren.

Erst danach darf sie sich auch wirklich „Sherry” nennen. Das Gebiet um Jerez, im Süden Spanien ist auch als „Sherry-Gebiet” bekannt. Nur in diesem Gebiet darf echter, andalusischer Weißwein hergestellt und abgefüllt werden. Dieser verstärkte Weißwein erlangte im 18. Jahrhundert und am Anfang des 19. Jahrhunderts weltweite Bekanntheit.

Englische Handelshäuser kauften Unmengen am verstärkten Weißwein aus Spanien und betrieben mit ihm Handel in der ganzen Welt. Später übernahmen sogar einige englischen Familien große Hersteller in Spanien.

Was ist der Unterschied zwischen Sherry und Port?

Bild: Shutterstock Edvin Uncorked Liebe Weinfreunde und Weinfreundinnen Ich lehne mich jetzt weit aus dem Fenster, um euch keine Weine, sondern eher weinartige Getränke vorzustellen. Es herrscht nämlich wahnsinnig viel Verwirrung um Likörweine wie Sherry und Port.und um den Weinbrand Grappa.

Portwein: Ein süsser, roter, mit Alkohol angereicherter (19 – 22%) Wein aus Portugal. Sherry: Ein trockener bis süsser Weisswein mit höherem Alkoholgehalt (16 – 18% Alk.) aus Andalusien Grappa: Ein trockener, durchsichtiger Tresterbrand aus Trauben mit italienischem Ursprung und hohem Volumenprozent Alkohol (35 – 60%)

Ist Sherry Portwein?

Ist Portwein oder Sherry besser zum Kochen? Erstellt: 12.02.2014 Aktualisiert: 14.02.2014, 08:44 Uhr Sherry Wein Wie Trinken Holger Stromberg kocht für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. © Jantz Sigi München – Ein tz-Leser fragt, Holger Stromberg (Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft) antwortet: Eignet sich Portwein oder Sherry besser zum Kochen? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Portwein und Sherry? Und welche Gerichte verfeinere ich mit welchem Getränk? Peter Brenner, München Zwar stammen beide alkoholischen Getränke von der iberischen Halbinsel, doch Sherry kommt aus Spanien – im Unterschied zum Portwein, der in Portugal hergestellt wird.

Vom Aroma und Geschmack sind Sherry und Portwein sehr unterschiedliche Spezialitäten. Beide sind einzigartig und nicht durch den anderen zu ersetzen. Weißer Portwein passt sehr gut zu Hausgeflügel und Kalbfleisch und eignet sich perfekt für Soßen und zum Marinieren von Fleisch. Mit rotem Portwein lassen sich Wildgeflügel, Rind und Wild verfeinern.

Sherry dagegen eignet sich besonders gut zu Hase, Kaninchen und Wildgeflügel. Er veredelt aber vor allem auch Krustentiersoßen. : Ist Portwein oder Sherry besser zum Kochen?

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