Wann Kann Man Wein Ernten?

Wann Kann Man Wein Ernten
Weintrauben ernten und verwerten – Die Ernte beginnt bei den Frühsorten oft schon im August, bei Weintrauben wie ‘Regent’ müssen Sie sich bis Ende September oder Oktober gedulden. Den richtigen Zeitpunkt für die Ernte Ihrer Weintrauben erkennen Sie an der sortentypischen Beerenfarbe und dem allmählich verholzenden Stiel.

Wenn der erste Geschmackstest bereits Süße signalisiert, dauert es aber noch mindestens eine Woche, bis Zuckergehalt und Aroma ihr Optimum erreicht haben. Ernteüberschüsse können Sie in einem kühlen, luftigen Keller noch einige Zeit aufbewahren. Alternativ können Sie Weintrauben auch im Kühlschrank lagern,

Dort bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Wenn Sie Ihren eigenen Hauswein keltern möchten, geht das grundsätzlich auch mit Tafeltrauben. Sie benötigen allerdings eine größere Anzahl Trauben, damit die Mostmenge zum Befüllen von Glasballons oder Kunststofffässern ausreicht: 15 Kilogramm Trauben ergeben etwa zehn bis zwölf Liter Saft.

Wann wird der Wein geerntet?

Bundesinformationszentrum Landwirtschaft: Die Weinlese

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    Die Weinlese ist ein spannender Moment für Winzerinnen und Winzer. Dann entscheidet sich, ob die Arbeit des Jahres mit einem erfolgreichen Wein belohnt wird. Im Herbst ist Zeit für die Weinlese. Dann zeigt sich, was das Jahr gebracht hat. Quelle: DWI Wann ein Wein geerntet wird, hängt von mehreren Faktoren ab.

    Zum einen von der Rebsorte: Im Weinbau unterscheidet man zwischen früh-, mittel- und spätreifenden Sorten. Zu den frühen Rebsorten zählen zum Beispiel Müller-Thurgau oder Chardonnay. Merlot oder Riesling sind mittelreifend. Typische spätreifende Sorten sind unter anderem Cabernet Sauvignon und Grüner Veltliner.

    Neben der Sorte spielt aber auch die Witterung eine entscheidende Rolle. Laut Statistischem Bundesamt wurden 2022 in Deutschland rund 8,9 Millionen Hektoliter Wein geerntet. Das sind knapp sechs Prozent der EU-Gesamterntemenge (EU-27: ca.155 Millionen Hektoliter).

    1. Die meisten Keltertrauben innerhalb der Europäischen Union wurden in Italien (ca.50 Millionen Hektoliter) geerntet.
    2. Dahinter folgen Frankreich mit 46 und Spanien mit 37 Millionen Hektoliter).
    3. Bleibt es im Spätsommer und Herbst sonnig und trocken, kann die Ernte noch etwas hinausgezögert, und damit die Traubenqualität verbessert werden.

    Regnet es hingegen viel, muss frühzeitig mit der Lese begonnen werden, um zu verhindern, dass die Trauben verfaulen. In den vergangenen Jahren konnten die Trauben für den ersten Wein des Jahres – den Federweißen – häufig schon im August gelesen werden.

    • Auch Trauben für Sektgrundweine – aus denen später Sekt hergestellt wird – werden meist schon früh geerntet.
    • Die Hauptweinlese beginnt dagegen erst Mitte bis Ende September.
    • Sie zieht sich bis in den November hinein.
    • Trauben für Weine der Prädikatsstufe “Spätlese” oder “Auslese” werden so spät wie möglich geerntet und die Lese für Eisweine findet sogar erst nach den ersten starken Frösten – im Dezember oder Januar – statt.

    “Prädikatsweine” in der bisher bekannten Form (Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Eiswein, Trockenbeerenauslese) wird es spätestens ab dem Weinjahrgang 2026 nicht mehr geben. Das legt das im Januar 2021 in Kraft getretene neue Weingesetz fest.

    1. Es sieht vor, wie in romanischen Ländern üblich, den Fokus vor allem auf die Herkunft des Weins zu richten.
    2. Nach dem Motto: Je kleiner die Herkunft, desto höher die Qualität.
    3. Unterschieden wird dann auf Basis einer Herkunftspyramide (siehe Grafik) zwischen Weinen • ohne geschützte Herkunft, • mit geschützter geographischer Angabe und • mit geschützter Ursprungsbezeichnung.

    Mit einem Refraktometer lässt sich das Mostgewicht bestimmen. Quelle: DWI Geerntet wird dann, wenn der ideale Zucker- und Säuregehalt für den gewünschten Wein erreicht ist. Um diesen Zeitpunkt bestmöglich zu bestimmen, messen die Winzerinnen und Winzer ab dem Spätsommer – sobald die Trauben mit der Reife beginnen – in regelmäßigen Abständen das Mostgewicht der Weinbeeren mit einem sogenannten Refraktometer.

    • Das Mostgewicht ist ein Maß für den Anteil aller gelösten Stoffe im Saft der Trauben.
    • Es resultiert in erster Linie aus dem Zuckergehalt, aus dem sich auch der spätere Alkoholgehalt im Wein ableiten lässt.
    • Mit zunehmender Reife der Trauben steigt der Zuckergehalt in den Beeren und damit das Mostgewicht.

    Je höher das Mostgewicht, desto höher die Qualitäts- beziehungsweise Prädikatsstufe des späteren Weins. Angegeben wird das Mostgewicht in Deutschland in Grad Oechsle – benannt nach dem Erfinder, dem Württemberger Apotheker Ferdinand Oechsle. Vermehrt werden heute auch Labortests zur Bestimmung von Zucker und Säure eingesetzt.

    1. Moderne Technologien sind zwar sehr hilfreich.
    2. Erfahrene Weinprofis können aber auch allein durch das Beobachten und Probieren von Trauben aus verschiedenen Teilen des Weinbergs die entscheidenden Schlüsse ziehen.
    3. Die Qualität eines Weins ist nicht nur von der Lage des Weinbergs, der Bodenbeschaffenheit und dem Können der Winzerin oder des Winzers abhängig, sondern auch maßgeblich von der Witterung.

    Dies trifft vor allem auf Weine zu, die aus kühleren Gegenden dieser Welt kommen, in denen es schon mal häufiger zu Wetterschwankungen kommt. Darunter zählen auch die Gebiete Deutschlands, im Gegensatz etwa zu Weinbauregionen in Spanien oder Italien, wo das Wetter insgesamt milder ist.

    1. Gute Wein-Jahrgänge unterscheiden sich von schlechten also dadurch, dass in dem jeweiligen Anbaujahr, in dem der Wein gewachsen ist, die Witterung in möglichst allen Belangen positiv war.
    2. Das heißt zum Beispiel, milde Witterung während der Blüte, ein warmer und langer Herbst und vor allem keine extremen Wetterereignisse wie Starkregen oder Hagel.
    See also:  Wie StößT Man Mit Wein An?

    Der meiste Wein in Deutschland wird mit solchen Vollerntern geerntet. Quelle: DWI Der meiste Wein wird heutzutage mit Maschinen geerntet – sofern die Lage und Neigung des Weinbergs dies zulassen. Dazu werden sogenannte Vollernter eingesetzt. Dies sind mehrere Meter hohe Fahrzeuge, die über die Rebstöcke hinweg fahren.

    • Durch Rütteln und Klopfen der Maschine lösen sich die Trauben vom Stock und werden über ein Förderband automatisch in einen Auffangbehälter geleitet.
    • Solche Vollernter arbeiten wesentlich schneller und damit kostengünstiger als Menschen in Handarbeit.
    • Als Faustregel gilt: Eine Maschine ersetzt rund zwei Dutzend Handleserinnen oder Handleser.

    Durch die hohe Geschwindigkeit kann auch auf Wetterumschwünge besser reagiert werden. Es gibt jedoch auch Nachteile: So arbeiten Maschinen zum Beispiel weniger sorgfältig als Menschen. Bei der maschinellen Lese geraten häufig Laub und Äste ins Lesegut, die später entfernt werden müssen.

    Außerdem sind Maschinen weniger selektiv: Geerntet wird in der Regel alles, was am Rebstock hängt. Die Handlese dagegen ermöglicht, nur die wirklich reifen und gesunden Trauben abzuschneiden. Auf diese Weise kann eine echte “Auslese” stattfinden. Dies steigert die Qualität des Weins und ermöglicht es den Winzerinnen und Winzern, ihr Produkt später als Prädikatswein zu vermarkten.

    Das Lesegut muss rasch und möglichst unversehrt in das Kelterhaus gelangen. Dort werden die Trauben zur Weißwein- und Roséherstellung ziemlich rasch gepresst. Die roten Sorten vergären erst einige Tage auf der Maische, unter anderem um Farbstoff aus den Beerenhäuten herauszulösen.

    Kann man Weintrauben nachreifen lassen?

    Weintrauben aus dem Garten: Tafeltrauben selbst anbauen | MDR.DE

    Weinreben auf einen Blick

    Heimat Mittelmeerraum
    Pflanzenfamilie Weinrebengewächse (Vitaceae)
    Wuchs Weinreben können sehr groß werden und ganze Häuserwände bewachsen. Für hohe Erträge werden Reben zurückgeschnitten.
    Blüte Mitte Mai bis Ende Juni
    Früchte je nach Sorte weiße, rote und dunkelviolette Weinbeeren
    Standort sonnig und warm
    Boden tiefgründiger, lockerer Boden
    Winterhart ja
    Mehrjährig ja
    Lebensdauer Je nach Sorte können Weinreben bis zu 30 Jahre lang Erträge liefern. Es gibt auch Uralte Weinstöcke, die schon 100 Jahre alt sind.
    Besonderheiten Viele Kulturreben sind zwittrig und befruchten sich selbst.

    Es muss nicht gleich ein ganzer Weinberg sein, wie ihn André Zahn auf seinem Weingut bei Großheringen bewirtschaftet. Eine nach Süden ausgerichtete Hauswand reicht völlig für den Anbau süßer Trauben aus, sagt der Experte. Selbst auf einem sonnigen Balkon können Reben in großen Pflanzgefäßen gedeihen und schmackhafte Früchte tragen.

    1. Ohne direktes Sonnenlicht geht es aber nicht.
    2. Wer selbst Tafeltrauben anbauen möchte, muss für die Pflanzen den wärmsten Platz auf seinem Grundstück mit viel Mittags- und Nachmittagssonne suchen.
    3. Eine Hauswand gilt als ideal, weil sie die Wärme der Sonne speichert, sagt Kellermeister André Zahn.
    4. Die Reben dekorieren gleichzeitig die Fassade.

    In Reihen am Drahtspalier oder als Kletterpflanze an einer Pergola gedeihen sie auch. Bei der Pflanzzeit von Weinreben scheiden sich die Geister. Erfahrene Winzer pflanzen die Reben meist im Frühjahr von April bis Mitte Mai. Dann haben die Weinstöcke den ganzen Sommer lang Zeit, gut einzuwurzeln und kräftige Triebe zu bilden.

    • Aber auch im zeitigen Herbst, wenn der Erdboden noch warm ist, können Weinreben gepflanzt werden.
    • Folgt ein strenger Winter, besteht aber die Gefahr, dass die Pflanzen erfrieren.
    • In den ersten Wintern sollten die Pflanzen deshalb angehäufelt werden.
    • Abgesehen von einem sehr sonnigen, windgeschützten Standort benötigen Reben einen tiefgründigen, lockeren Boden.

    Das Pflanzloch sollte 40 bis 50 Zentimeter tief ausgehoben werden. Wer mag, kann Blähton mit hineingeben, denn Staunässe ist schädlich. oder Blumenerde dürfen nicht verwendet werden, weil Reben sehr empfindliche Wurzeln haben. Der Abstand zu einer Hauswand sollte etwa 20 Zentimeter betragen.

    • Werden mehrere Reben gepflanzt, sollten sie eineinhalb bis zwei Meter Entfernung voneinander haben.
    • Die Veredelungsstelle liegt über der Erde.
    • Grüne Ranken werden locker an den Pflanzpfahl gebunden, auch schon verholzte Triebe brauchen eine Befestigung.
    • Im Sommer sollten frisch gepflanzte Reben immer wieder gegossen werden.

    Einen alten Weinstock verpflanzen Es ist schwierig, einen alten Weinstock zu verpflanzen, da Weinpflanzen sehr viele flache Wurzeln haben und diese beim Umsetzen schnell beschädigt werden können. Es gehört also etwas Glück dazu, dass so eine Aktion gelingt, sagt Weinbauer André Zahn.

    Wer es wegen Platzmangel trotzdem tun muss, sollte ½ Kubikmeter Wurzelmasse vorsichtig ausgraben und aufpassen, dass zentrale Wurzelorgan nicht zu beschädigen. Reben im Topf (20 bis 30 Liter) können das ganze Jahr über gepflanzt werden. Unverzichtbar ist dabei eine Drainageschicht, damit sich keine Staunässe bildet und das Wasser gut ablaufen kann.

    Wer mit dem Pflanzen bis zum Herbst wartet, kann sich bei etwas älteren, vorkultivierten Pflanzen gleich von der Qualität der Trauben überzeugen. Folgende Faustregel für die Auswahl einer Sorte gilt: Je ungünstiger die Region oder der Standort ist, desto früher sollte die Traubensorte reif sein.

    1. Petra Steinmann-Gronau, Rebschule Steinmann Sommerhausen Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 05.
    2. September 2021 | 08:30 Uhr Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, eine veredelte Pflanze auszuwählen.
    3. Sie besitzt eine größere Widerstandskraft gegen den Befall durch die Reblaus.
    4. Im Fachhandel gibt es mittlerweile zahlreiche Traubensorten, die zusätzlich widerstandsfähig gegen sind.

    Das bedeutet, dass sie nicht vorbeugend gegen Pilzerkrankungen behandelt werden müssen. Lediglich in Jahren mit sehr ungünstigem Wetter kann es notwendig sein, Pflanzenschutzmittel zu verwenden – aber auch nur, wenn es tatsächlich zum Befall gekommen ist.

    Tafeltrauben und Keltertrauben: Was ist der Unterschied? Tafeltrauben sind für den Frischverzehr gedacht, aus Keltertrauben wird Wein gemacht. Beide lassen sich auch zu Traubensaft verarbeiten. Rebstöcke können 20 bis 30 Jahre alt werden, ohne anfälliger für Krankheiten zu werden oder einen geringeren Ertrag zu liefern.

    See also:  Wie HeißT Ein BerüHmter Wein Aus Sizilien?

    Kernlose Sorten neigen zu kleineren Beeren, daher raten Fachleute dazu, bei der Auswahl eher auf das Verhältnis zwischen Anzahl der Kerne und Beerengröße zu achten.

    Pilzbeständige Sorten für den Hausgarten

    Name Beerenfarbe Reife Besonderheiten
    Nelly intensiv rosa Mitte September bis Anfang Oktober fruchtig-süße Trauben; für ungünstige Standorte geeignet; Sortenempfehlung für Thüringen laut Lehr- und Versuchsanstalt Gartenbau (LVG) Erfurt; Züchtung aus Deutschland
    Theresa zart rosa Anfang bis Mitte Oktober große Beeren
    Königliche Esther schwarzblau Anfang bis Mitte September knackige, aromatische Trauben; Sortenempfehlung für Thüringen laut LVG Erfurt; Züchtung aus Ungarn
    Muscat Bleu schwarzblau Mitte bis Ende September süß-aromatisch, Geschmack nach Muskat; recht harte Schale
    Romulus grün September kernlos, kleine, süße Beeren
    Arkadia gelbgolden Anfang September kernarme, große Beeren; Züchtung aus Russland
    Venus blau Anfang September kernlose, fleischige Beeren; Züchtung aus den USA

    Obwohl Weinreben von Natur aus winterhart sind, sollte frisch gepflanzter Wein in den ersten Wintern angehäufelt werden. Reben im Kübel im ebenfalls zusätzlich geschützt werden, damit die Wurzelballen nicht erfrieren. Wer die Möglichkeit hat, die Pflanzen in ein kühles Winterquartier zu stellen, sollte sie nutzen.

    • Muss der Kübel draußen bleiben, sollte der Topf zum Beispiel mit Luftpolsterfolie geschützt werden.
    • Stellen Sie ihn außerdem auf eine dämmende Unterlage wir Styropor oder Holz.
    • Den Topf zusätzlich mit Laub, Stroh oder Reißig abdecken.
    • Die grünen Seitentriebe sollten regelmäßig leicht zurückgeschnitten werden, damit die Pflanze füllig bleibt.

    Für gesundes Wachstum und reiche Ernte müssen Licht, Luft und Sonnenlicht auf die Reben einwirken können. Daher ist ein (März bis April) wichtig. Beim Schnitt kommt es darauf an, welchem Zweck der Weinstock dient: Soll er viele Weintrauben liefern oder schmückendes Element an einer Hauswand sein? Wer viel Wert auf den Ertrag legt und viele Trauben in bequemer Höhe ernten möchte, lässt zwei der einjährigen Triebe, die auf einjährigem Holz wachsen, auf einer Länge von acht bis zehn Augen stehen.

    Daraus wachsen dann die neuen Triebe, die die Weinbeeren tragen. Diese benötigen wiederum etwa zehn Blätter für eine Weintraube. Also werden die Triebe ab einer Höhe von zehn Augen gekappt (also etwa bei 1,20 Meter). Rückschnitt: So bilden sich Weintrauben Weinreben blühen am diesjährigen Trieb, der auf einjährigem Holz wächst.

    Dieses wiederum muss auf zweijährigem Holz stehen. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni wandeln sich die Blüten zu Trauben, man spricht auch vom Traubenschluss. Wein-Experte André Zahn empfiehlt, dann die Trauben zu entblättern, also die Blätter, die die Trauben beschatten, zu entfernen.

    Nur so gelangt ausreichend Sonne auf die Trauben und sie werden schön süß. Wer den Weinstock als Sichtschutz oder zur Begrünung einer Hauswand nutzen möchte, muss nicht so strenge Schnittregeln einhalten. André Zahn schneidet die langen von den Hauptrieben abgehenden einjährigen Seitentriebe auf zwei Augen zurück.

    Aus dem Zapfen wachsen dann im Frühjahr die neuen Triebe, die er an einem Spalier in die gewünschte Richtung lenkt. Es gibt viel Fachliteratur in der genau beschrieben wird, wie Weinreben richtig geschnitten werden. Bei der Ernte ist zu beachten, dass Trauben nicht nachreifen.

    Sie werden daher in vollreifem Zustand abgenommen. Verpackt in einem Plastikbeutel, können sie rund zwei Wochen im Kühlschrank lagern. machen auch vor Weintrauben nicht Halt. Sie befallen die reifen Früchte und machen Sie ungenießbar. Um die reifen Tafeltrauben zu schützen, können Sie einfach über die Früchte stülpen.

    Quelle: Weinbau-Experten André Zahn aus Großheringen und Petra Steinmann-Gronau aus Sommerhausen Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 05. September 2021 | 08:30 Uhr : Weintrauben aus dem Garten: Tafeltrauben selbst anbauen | MDR.DE

    Kann man unreife Trauben essen?

    Histaminfrei und vegan – Wann Kann Man Wein Ernten © Bild: cc sa by quinn.anya Warum wir heutzutage nicht mehr mit Verjus kochen, ist schnell erklärt: Die Zitrone verdrängte in adeligen Häusern ab dem 17. Jahrhundert das Kochen mit Verjus. Für den Steirer ist das Einsatzgebiet der unreifen Trauben somit schnell erklärt: “Überall dort, wo wir zu Zitronensaft oder Essig greifen würden.” Das gilt für Salate genauso wie für Sorbets oder Desserts.

    Statt zu einem Soda-Zitron doch lieber zu einem Soda-Verjus greifen? “Gespritzt schmeckt der verdünnte Verjus erfrischend, aber nicht so sauer wie ein Soda-Zitron. Das perfekte Sommer-Getränk.” Das bekannteste kulinarische Zeugnis, das noch heute mit Verjus hergestellt wird, ist der französische Dijon-Senf.

    In anderen Teilen der Welt blieb das kulinarische Wissen um Verjus übrigens erhalten: Orientalische Länder, wie der Iran, verzichten manchmal auf das Abfüllen des Ab Gureh in Flaschen. Dort pressen die Köche die unreifen Trauben mit der Hand direkt über dem Essen aus. Wann Kann Man Wein Ernten honorarfrei © Bild: Anita Kattinger Zwei Begriffe fallen in Zusammenhang mit unreifen Trauben recht schnell: histaminfrei und vegan. Da es sich bei der Ernte um unreife Trauben handelt, enthalten diese kaum Histamin und wenig Fruchtzucker. Auch die gesundheitlichen Aspekte sprechen für den Einsatz des Safts der unreifen Trauben,

    Wann sind blaue Trauben reif?

    Muscat Bleu-Trauben ernten und verwenden – Die ‘Muscat Bleu’ ist eine frühreife Sorte. Die tiefblauen Trauben können je nach Standort bereits ab Anfang September geerntet werden. Daher eignet sich die ‘Muscat Bleu’ auch für den Anbau in kühlen Regionen.

    Im Oktober färben sich die Blätter der ‘Muscat Bleu’ strahlend gelb und schmücken Ihren herbstlichen Garten. Damit Sie Ihre Ernte nicht mit ungebetenen Gästen teilen müssen, erfahren Sie in unserem Spezialartikel, wie man Trauben vor Wespen und Vögeln schützen kann. Die kernarmen Trauben eigenen sich bestens für den Frischverzehr.

    Sie können die Trauben aber auch auspressen und zu einem Saft oder leckerem Gelee weiterverarbeiten. In wenigen Regionen, wie zum Beispiel in der Schweiz, wird aus den Trauben der ‘Muscat Bleu’ auch Wein hergestellt. Weitere blaue, rote und weiße Rebsorten haben wir Ihnen in unserem Übersichtsartikel zusammengestellt.

    Kann man unreife Trauben essen?

    Histaminfrei und vegan – Wann Kann Man Wein Ernten © Bild: cc sa by quinn.anya Warum wir heutzutage nicht mehr mit Verjus kochen, ist schnell erklärt: Die Zitrone verdrängte in adeligen Häusern ab dem 17. Jahrhundert das Kochen mit Verjus. Für den Steirer ist das Einsatzgebiet der unreifen Trauben somit schnell erklärt: “Überall dort, wo wir zu Zitronensaft oder Essig greifen würden.” Das gilt für Salate genauso wie für Sorbets oder Desserts.

    • Statt zu einem Soda-Zitron doch lieber zu einem Soda-Verjus greifen? “Gespritzt schmeckt der verdünnte Verjus erfrischend, aber nicht so sauer wie ein Soda-Zitron.
    • Das perfekte Sommer-Getränk.” Das bekannteste kulinarische Zeugnis, das noch heute mit Verjus hergestellt wird, ist der französische Dijon-Senf.

    In anderen Teilen der Welt blieb das kulinarische Wissen um Verjus übrigens erhalten: Orientalische Länder, wie der Iran, verzichten manchmal auf das Abfüllen des Ab Gureh in Flaschen. Dort pressen die Köche die unreifen Trauben mit der Hand direkt über dem Essen aus. Wann Kann Man Wein Ernten honorarfrei © Bild: Anita Kattinger Zwei Begriffe fallen in Zusammenhang mit unreifen Trauben recht schnell: histaminfrei und vegan. Da es sich bei der Ernte um unreife Trauben handelt, enthalten diese kaum Histamin und wenig Fruchtzucker. Auch die gesundheitlichen Aspekte sprechen für den Einsatz des Safts der unreifen Trauben,

    Wann werden Trauben reif?

    Die Weinlese – der Höhepunkt des Winzerjahres Wenn sich der Sommer verabschiedet und die Tage kürzer werden, beginnt die Weinlese. Dann haben die ersten Trauben den gewünschten Reifegrad erreicht. Zucker, Säure, PH-Wert und andere Parameter sind dafür ausschlaggebend.

    1. Die Traubenernte bringt dem Winzer den Lohn für alle Arbeit, die vom Rebschnitt an über das ganze Jahr geleistet wurde.
    2. Durch die Vielzahl der Rebsorten, darunter gibt es (sehr) früh, mittel und (sehr) spät reifende, zieht sich die Weinernte gewöhnlich über mehrere Monate hin.
    3. Der Witterungsverlauf im Herbst ist dafür ausschlaggebend, ob ein Jahrgang nach Leseabschluss als gering, mittel, sehr gut oder gar als Spitzen– oder Jahrhundertjahrgang eingestuft wird.

    Ruhiges Herbstwetter mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten erlaubt es den Winzern, die Lese hinauszuschieben und dadurch eine noch bessere Traubenqualität zu ernten. Bei zu vielen Regentagen kann der Traubenbehang faulen, dann wird der Lesetermin vorgezogen.

    In den letzten Jahren konnten die ersten reifen Trauben für die Erzeugung von Federweißem bereits im August geerntet werden. Auch die Trauben für Sektgrundwein werden recht früh geerntet, wenn sie noch nicht zu hohe Oechslegrade und noch eine prickelnde Säure haben. Die Hauptlese beginnt meist Mitte September, spätreifende Sorten wie Riesling werden bis in die zweite Oktoberhälfte, manchmal noch Anfang November eingebracht.

    Begriffe wie Spätlese oder Auslese sind so entstanden. In wenigen ausgesuchten Weinbergen verbleiben die Trauben noch am Stock: Sie sollen erst edelfaul und mit dreistelligen Öchslegraden als Beerenauslese oder bei frostigen Minustemperaturen zur Eisweinerzeugung geerntet werden.

    1. Aus Kostengründen setzen die Winzer auf dem Großteil der Flächen Traubenvollernter ein.
    2. Diese riesigen Maschinen fahren über der Rebzeile, ein richtig eingestelltes Schlagwerk lässt nur die reifen Trauben vom Stock auf ein Lamellensystem fallen.
    3. Über ein Förderband werden die Trauben dann in einen mehr als 1.000 Liter fassenden Auffangbehälter geleitet.

    Die Erntemaschinen ermöglichen ein hohes Erntetempo rund um die Uhr, so dass auf einen Wetterumschwung effizient reagiert werden kann. Ein Vollernter ersetzt etwa zwei Dutzend Handleser. Die traditionelle Handlese ermöglicht allerdings eine noch bessere Selektion der Trauben.

    • So können faule Trauben herausgeschnitten werden oder unreife am Stock verbleiben.
    • In den Leseeimer kommen nur Trauben bester Qualität.
    • Viele Erzeuger von Spitzenweinen lassen nur von Hand ernten.
    • Das Lesegut muss rasch und möglichst unversehrt in das Kelterhaus gelangen.
    • Dort werden die Trauben zur Weißwein- und Roséherstellung ziemlich rasch gepresst.

    Die roten Sorten vergären erst einige Tage auf der Maische, unter anderem um Farbstoff aus den Beerenhäuten herauszulösen. Die Weinlesezeit ist die prädestinierte Zeit für einige Urlaubstage in der Pfalz. Wo noch oder wieder mit der Hand geerntet wird, kann man als Helfer beim „Herbschten” dabei sein und auch einmal hinter die Kulissen eines Weinbaubetriebes blicken.

    Sind rote Weintrauben erst grün?

    Rote Weintrauben als ursprüngliche Trauben – Rote, grüne und schwarze Trauben wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich. Doch das, was in ihnen steckt, ist meist gleich: Rote Weintrauben sind nicht vollständig dunkel – meist ist nur die Schale rot, das Fruchtfleisch ist beinahe so hell wie das der grünen Weintrauben.

    1. Daher wird nicht zwingend aus allen roten Trauben auch Rotwein hergestellt.
    2. Dennoch schmecken die blau bis violetten Weintrauben, die häufig auch einfach als schwarz bezeichnet werden, sowie die roten Weintrauben meist süßer.
    3. Die grünen haben dagegen ein etwas säuerliches Aroma.
    4. Forscher gehen davon aus, dass ursprünglich alle Trauben eine dunkle Schale hatten.

    Durch eine Veränderung im Erbgut entstanden später auch grüne bis nahezu weiße Sorten.

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