Warum Trinkt Nur Der Priester Wein?

Warum Trinkt Nur Der Priester Wein
Ab dem Mittelalter ergab sich aber in der römisch-katholischen Kirche aus rein praktischen Gründen (z.B. durch Weinmangel auf Grund schlechter Ernten ), dass nur der Priester Wein zu sich nimmt und die Hostie (lat. Opfer) sozusagen als beiderlei Gestalt – also Blut und Leib Christi – gilt bzw.

Wer darf den Messwein trinken?

In der evangelischen Kirche wird grundsätzlich von allen, die zum Abendmahl gehen, Wein genossen. In der Ostkirche werden Brot und Wein vor der Kommunion gemischt und per Löffel an alle Kommunikanten ausgeteilt. In der römisch-katholischen Kirche trinkt nur der Priester (vor allem bei „einfachen’ Messen bzw.

Was trinkt der Pfarrer in der Kirche?

Was trinkt eigentlich der Pfarrer in der Kirche? Und selbst wenn er den Kelch nicht bis zum Rand füllt, kommt da auch rein mengenmässig allerhand zusammen: Schätzungen haben ergeben, dass allein in Italien rund eine halbe Million Liter pro Jahr in der Kirche für die Messe verwendet werden.

Was der Sakristan sonst noch so verbraucht, entzieht sich natürlich dieser Schätzung. Wir bleiben beim eigentlichen Mess- oder Altarwein. Das Kirchenrecht der katholischen Kirche schreibt vor: «Der Wein muss naturrein und aus Weintrauben gewonnen und darf nicht verdorben sein.» Wein aus anderen Früchten als aus Weintrauben ist also nicht erlaubt.

Johannisbeerwein oder Dattelwein gehen darum nicht. Die Missionare auf allen Kontinenten dieser Erde hatten also ein Problem: ohne Reben keine Messen. Die Kirchen und Klöster wurden damit immer auch Botschafter des Weins, und viele der heute berühmtesten Weinberge gehen auf die Arbeit von Mönchen und auf deren Besitz zurück.

Der Wein muss ferner naturrein sein, jegliche Art von Zusatzoder Fremdstoffen ist also nicht erlaubt. Dazu zählt zum Beispiel auch das Aufzuckern des Mosts. Was allerdings erlaubt ist, ist das Beimischen von aus Trauben gewonnenem Alkohol. Portwein und Sherry gehen also und sind in südlichen Ländern auch beliebt, angeblich weil diese Weine besser haltbar sind.

Bei uns in der Schweiz sind die Bischöfe zuständig für die Zulassung eines Weins als Messwein. Sie holen bei den Produzenten eine schriftliche Erklärung ein, als Bestätigung dafür, dass die Vorschriften eingehalten werden. In Ausnahmefällen kann auch reiner Traubenmost verwendet werden, vor allem dann, wenn der Priester ein gesundheitliches Problem mit dem Alkohol hat.

  1. Der Traubensaft darf aber nicht sterilisiert sein, man muss ihn also einfrieren.
  2. Bis in die Mitte des 15.
  3. Jahrhunderts wurde meist Rotwein verwendet, heute sind Rot- und Weisswein erlaubt, aber in der Realität hat sich der Weisswein durchgesetzt.
  4. Seine Flecken seien nämlich in der Wäsche viel harmloser, meinen die vereinigten Haushälterinnen der Pfarrer, und man hat auf sie gehört.

: Was trinkt eigentlich der Pfarrer in der Kirche?

Warum kein Wein beim Abendmahl?

Rosinenwein – Dass Jesus und seine Jünger beim letzten Abendmahl in Jerusalem keinen Wein getrunken hätten, ließ sich auch damit begründen, dass Gegorenes als Chametz während des Pessachfestes nach dem jüdischen Ritualgesetz verboten sei. Das sei die Ansicht führender zeitgenössischer Rabbiner.

Besonders häufig wurde Mordecai Noah zitiert, ein prominenter jüdischer Publizist aus New York ohne rabbinische Ausbildung, der christlichen Prohibitionisten sein Rezept für Rosinenwein mitteilte; dies sei der eigentliche traditionelle Pessachwein. Er wurde als jüdischer Experte befragt und erläuterte gegenüber dem New Yorker Evening Star (19.

Februar 1836): „Unfermentierter Wein wurde in jenen Zeiten ausschließlich verwendet, genau wie heute: beim Pessachfest als Wein, über dem der Segen gesprochen wird, wahrscheinlich auch beim letzten Abendmahl, und es sollte der Wein sein, der auf dem Abendmahlstisch gebraucht wird.” Mit Rosinenwein kehrten christliche Prohibitionisten ihrer Meinung nach zu dem jahrhundertelang von gegorenem Wein verdrängten, authentischen Getränk der Urchristenheit zurück.

  1. Ein Aufguss von Wasser und Rosinen wurde in amerikanischen jüdischen Gemeinden des 19.
  2. Jahrhunderts in der Tat für rituelle Zwecke verwendet, weil koscherer Wein nicht erhältlich war.
  3. Er begegnet zuvor in europäischen jüdischen Rezeptbüchern und scheint auf ein Getränk der Marranen zurückzugehen, mit dessen Herstellung sich diese in den Untergrund gedrängte jüdische Gruppe auf Pessach vorbereitete.

Der Brauch des Rosinenweins hielt sich in Nordamerika in jüdischen Gemeinden bis in die 1870er Jahre, auch wenn Rabbiner darauf hinwiesen, dass Wein kein Chametz im Sinn des jüdischen Ritualgesetzes war. Mordechai Noahs Expertise wurde allerdings angefochten, weil auch die Vertreter der „Ein-Wein-Theorie” jüdische Gewährsleute befragten.

Welchen Wein trinkt der Pfarrer in der Kirche?

Messwein, auch Altarwein, ist der Wein, der in der Feier der heiligen Messe oder des heiligen Abendmahles verwendet wird. Die Herstellung von Messwein erfolgt in der römisch-katholischen Kirche nach bestimmten, von der Kirche festgelegten Vorschriften der natürlichen Reinheit und Unverfälschtheit.

Welchen Wein trinkt der Papst?

Chateauneuf-du-Pape : Wein für den Papst – Weinsiegel AOC.

Warum kommt Wasser in den Messwein?

Bei der Gabenbereitung gießt der Zelebrant Wasser in den Messwein. Einige vermuten, damit der Alkohol nicht zu stark wirkt Damit, dass der Pastor sich vor einem Schwips fürchtet, hat die Zugabe von Wasser in den Messwein nichts zu tun. Zwei Dinge stecken dahinter: Hochzeit zu Kanaa Die Erzählung berichtet davon, dass Jesus auf einer Hochzeitsfeier Wasser in Wein verwandelte.

Der Wein symbolisiert in der Bibel Lebensfreude und Ausgelassenheit. Er gehört zum Ritual vieler großer Feiertage: beim Sabbat zum Beispiel, Pessach und eben auch bei einer Hochzeit. Er ist ein Zeichen für das Leben in Fülle, das Jesus verspricht. Eine Schlüsselszene dafür ist, die Wandlung von Wasser in Wein durch Jesus auf der Hochzeit zu Kanaa.

Blut Christi Bei der Wandlung im Gottesdienst werden aus Brot und Wein zu Leib und Blut Christi. Wir alle kennen die Geschichte der Passion. Wenn man genau nachliest, kommt da auch das Wasser vor. Im Johannesevangelium findet man folgenden Satz: “Einer der Kriegsknechte durchbohrte mit einem Speer Jesu Seite und alsbald kamen Blut und Wasser heraus.” (Johannes Kapitel 19 Vers34) Das war damals das Zeichen dafür, dass Jesus tot war – am Kreuz gestorben.

Was ist der Unterschied zwischen Pastor Pfarrer und Priester?

Kirche2go fragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pfarrer und einem Pastor? Kirche2go – nahe, verständlich, persönlich In unserem neuen Format „kirche2go” beschreiben und vermitteln wir Alltagsfragen, die viele rund um das Thema Kirche beschäftigen.

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Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pfarrer und einem Pastor? Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Priester gibt es nur in der katholischen Kirche. Die Priesterweihe gilt bei den Katholiken als Sakrament und wird von einem Bischoff durchgeführt.

  1. Nur ein geweihter Priester darf in der katholischen Kirche das Abendmahl feiern und Sakramente spenden, also taufen, die Beichte abnehmen und so weiter.
  2. Ein Priester ist auch ein Pfarrer, wenn er eine Gemeinde leitet.
  3. In der evangelischen Kirche ist ein Pfarrer ein ausgebildeter Geistlicher im Dienst der Kirche.

Nach abgeschlossenem Studium und Ausbildung wird er ordiniert und darf dann zum Beispiel predigen, trauen oder Abendmahl feiern. Der evangelische Pfarrer muss – im Gegensatz zu einem katholischen Pfarrer – nicht unbedingt eine Gemeinde leiten. Der Begriff „Pastor” kommt aus dem lateinischem und bedeutet übersetzt „Hirte”.

  1. Pastor ist ein allgemeiner Titel für Geistliche im Gemeindedienst.
  2. Bei den Katholiken ist ein Priester ein Pastor, wenn er keine Pfarrei leitet.
  3. In der evangelischen Kirche wird „Pastor” vor allem in Nord- und Mitteldeutschland verwendet, während in den anderen Teilen Deutschlands, in Österreich und der Schweiz der Begriff „Pfarrer” gebräuchlich ist.

: Kirche2go fragt: Was ist der Unterschied zwischen einem Priester, einem Pfarrer und einem Pastor?

Warum wird die Hostie gebrochen?

Der Altarkuss Im Messbuch heißt es unter der Rubrik “Verehrung des Altars”, die am Anfang der Eucharistiefeier erfolgt: “Der Priester verehrt gemeinsam mit seiner Begleitung den Altar und küsst ihn.” Und nach der Entlassung schreibt das Messbuch: “Wie zu Beginn des Gottesdienstes küsst der Priester den Altar.” Es ist schon ein besonderes Bild, wenn der Priester (und manchmal auch der Diakon) gemeinsam den Altar zu Beginn und am Ende des Gottesdienstes mit einem Kuss verehren.

  • In der Westkirche ist das Küssen nicht unbedingt in der Liturgie verbreitet.
  • Ganz anders in den Ostkirchen: Dort sind es vor allem die Ikonen, welche von den Gläubigen verehrt werden, indem man sie küsst.
  • Freilich gilt die Verehrung nicht der Ikone, sondern dem, auf den sie verweist: also zum Beispiel Christus oder einem Heiligen.

Auch der Altarkuss am Beginn und am Ende des Gottesdienstes ist ein solches Zeichen der Verehrung. Der Altar symbolisiert Christus und der Kuss auf die Altarplatte ist demnach ein Ausdruck dieser wertschätzenden Haltung Christus gegenüber. Der Kuss, der eine Verehrung symbolisiert, ist ja auch im alltäglichen Leben relativ geläufig: Nicht nur der Partner oder die Partnerin werden geküsst, sondern auch Freunde oder Verwandte.

  • Früher war auch der Handkuss als Zeichen der Wertschätzung verbreitet.
  • Und von Papst Johannes Paul II.
  • Hat man noch gut die Geste in Erinnerung, bei den Auslandsreisen den Boden eines Landes zu küssen.
  • Die Händewaschung Dass sich Menschen im Zuge von kultischen Ritualen die Hände waschen, ist eine sehr alte Tradition.

Sie findet sich zum Beispiel schon sehr ausgeprägt im Judentum, wo es schon immer auch Reinigungsrituale gab, die mit Wasser vollzogen wurden. Mit den Mikwaot hatte man sogar eigene Bäder, in denen man durch das Untertauchen im Wasser die kultische Reinheit erlangen konnte.

Im Christentum ist die Händewaschung im Zuge der Eucharistiefeier schon sehr früh, nämlich bei Cyrill von Jerusalem im 4. Jahrhundert bezeugt. Wahrscheinlich hat man sich an der jüdischen Praxis orientiert und die Händewaschung als kultisches Reinigungsritual gedeutet. In den mittelalterlichen Liturgien hat es wohl mehrere Zeitpunkte bei der Feier der Eucharistie gegeben, bei denen sich der Zelebrant die Hände wusch.

Wahrscheinlich stand dahinter ein sehr ausgeprägtes Reinheitsverständnis: Wenn man z.B. die Opfergaben berührte, sollte man ganz rein sein. Diese Reinheit für den Kult konnte eben durch die Händewaschung mit Wasser erlangt werden. Es war von entscheidender Bedeutung ganz rein zu sein, um das Messopfer in rechter Weise darbringen zu können. Warum Trinkt Nur Der Priester Wein Bild: © picture alliance / robertharding / Godong Der römische Ritus schreibt die Händewaschung am Ende der Gabenbereitung vor. Infolge des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde über die Händewaschung und die entsprechenden Begleitgebete heftig diskutiert.

  1. Letztendlich ist in der heutigen ordentlichen Form des römischen Ritus die Händewaschung am Ende der Gabenbereitung vorgeschrieben.
  2. Sie ist “an der Seite des Altars” zu vollziehen, wie die Rubriken bestimmen.
  3. Dabei soll folgendes Gebet gesprochen werden: “Herr, wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mach mich rein.” Damit klingt der Bußpsalm 51 an, der eben auf die Erlangung einer inneren Reinheit abzielt, um Gott in der rechten Weise begegnen zu können.
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Wird Weihrauch verwendet, erfolgt die Händewaschung nach der Inzens von Gaben und Altar. Diese Reihenfolge stammt wohl noch aus alter Zeit und hatte früher den Zweck, die durch die Inzens verunreinigten Hände zu säubern. Die Brotbrechung Während die Gemeinde das “Lamm Gottes” betet oder singt, bricht der Priester die große Hostie über der Schale in mehrere Stücke.

  1. Die Brotbrechung hat eigentlich einen ganz praktischen Grund: Die Eucharistie ist die Feier, in der die Einheit der Kirche dargestellt wird.
  2. Und dies kommt dann augenscheinlich zum Ausdruck, wenn alle Gemeindemitglieder von einem Brot essen und aus dem einen Kelch trinken.
  3. In früheren Zeiten hatte man tatsächlich nur ein Brot, das dann eben geteilt werden musste, damit alle Gottesdienstbesucher davon essen konnten.

Heutzutage ist dieses wichtige Zeichen fast beinahe verschwunden: Es gibt sogenannte “Laienhostien” und eine “Priesterhostie”; die große Hostie wird manchmal nur in zwei Stücke gebrochen, die nicht selten vom Priester allein kommuniziert werden. „Dabei fällt aber etwas sehr Wichtiges unter den Tisch: Das Essen von dem einen Brot zeigt gerade an, dass es unter allen Gemeindemitgliedern eine Einheit gibt, die in Christus begründet wird.” Dabei fällt aber etwas sehr Wichtiges unter den Tisch: Das Essen von dem einen Brot zeigt gerade an, dass es unter allen Gemeindemitgliedern eine Einheit gibt, die in Christus begründet wird.

  1. Paulus weist sehr dezidiert darauf hin, dass alle Standesunterschiede in der Feier der Eucharistie aufgehoben sind.
  2. Wenn alle ein Stück vom gleichen Brot bekommen und alle aus demselben Kelch trinken dürfen, wird dieser Gedanke sehr konkret greifbar.
  3. Wenn allerdings nur der Priester die große Hostie isst und alle übrigen Gottesdienstteilnehmer eine eigene, kleine Hostie bekommen, ist nicht mehr ersichtlich, dass die Feier der Eucharistie ein Zeichen der Einheit ist.

Die Brotbrechung ist also mehr als ein beiläufiges Ritual: Sie ist ein sprechendes Zeichen, dass alle Getauften in Christus geeint sind in der einen Kirche. So heißt es auch in einem unserer Kirchenlieder: “Aus vielen Körnern ist ein Brot geworden: So führ auch uns, o Herr, aus allen Orten zu einer Kirche durch dein Wort zusammen in Jesu Namen” (GL 484, 4.

  • Strophe). Es sollte zumindest eine Überlegung wert sein, ob man nicht dort, wo die Gottesdienstbesucher überschaubar sind, dieses Zeichen wieder neu belebt, indem man sie an dem einen Brot teilhaben lässt, das in viele Stücke gebrochen wird.
  • Ein Stück Hostie im Wein Es gibt bei der Brotbrechung noch einen Ritus, der gar nicht so offensichtlich wahrnehmbar ist.

Die Rubriken des Messbuches schreiben dazu: “Ein kleines Fragment der Hostie senkt der Priester in den Kelch”. Dabei ist gar nicht so klar, was es mit diesem Ritual auf sich hat. Wahrscheinlich ist es ein Zeichen für die Einheit von Leib und Blut Christi : Brot und Wein bezeichnen den einen Christus, der in den beiden Gestalten sakramental gegenwärtig ist. Warum Trinkt Nur Der Priester Wein Bild: © KNA Gehören in der Eucharistiefeier untrennbar zusammen: die Gaben von Brot und Wein. Es haben sich vor allem zwei Erklärungsmöglichkeiten zur Entstehung dieses Ritus herausgebildet: Aus Syrien stammt die Deutung, das Hinabsenken eines Hostienpartikels in den Kelch würde den Tod und die Auferstehung Christi symbolisieren.

Eine andere Erklärung findet sich in Rom, wo es schon sehr früh üblich war, Partikel einer Hostie, die vom Papst konsekriert worden war, an verschiedene Gemeinden der Stadt zu schicken. Damit sollte ­die Einheit der Kirche zum Ausdruck gebracht werden. Diese kleine Gabe war somit ein Zeichen der Verbundenheit aller Gemeinden, welche durch die Eucharistie in Christus geeint sind.

Heutzutage ist dieser Ritus eben eher ein Zeichen dafür, dass Brot und Wein nicht zwei getrennte Dinge bezeichnen, sondern dass beide Gaben untrennbar zusammengehören. Von Fabian Brand

Ist Pastor das gleiche wie Pfarrer?

Lexikon P Pfarrer, Priester, Pastor

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  3. Diese drei Begriffe werden häufig synonym verwendet – bedeuten allerdings nicht das Gleiche.

Ein Pastor (lat. für “Hirte”) ist der allgemeine Titel für Geistliche, die im Gemeindedienst tätig sind. Wenn ein Gläubiger aber die Pfarrgemeinde leitet ist der passende Begriff hierfür Pfarrer. Ein Pfarrer ist also gleichzeitig auch ein Pastor, wobei der Begriff Pfarrer ihm und seiner Rolle gerechter wird.

  • Ein Pfarrer wird von einem Bischof gewählt und steht somit unter ihm.
  • In der evangelischen Kirche können aber auch theologisch ausgebildete Geistliche als Pfarrer bezeichnet werden.
  • Neben dem Pastor und dem Pfarrer gibt es auch noch den Begriff Priester, der nur in der katholischen Kirche gebräuchlich ist.

Priester sind diejenigen, die das Sakrament der Priesterweihe erhalten haben und somit berechtigt sind das Evangelium zu verkünden, Sakramente zu spenden und eine Eucharistiefeier zu leiten. Außerdem ist die Priesterweihe die Voraussetzung eine Pfarrei zu leiten.

Für was steht Wein im Christentum?

Eine christliche Tradition – In der Bibel finden sich zahlreiche Bilder zum Thema Wein. Als eines der bekanntesten Wunder gilt die Geschichte der Hochzeit zu Kana, bei der Jesus Wasser in Wein verwandelte. Eine sakrale Bedeutung erhält Wein jedoch im Neuen Testament durch das Letzte Abendmahl, als Christus den Wein zu seinem Blut erklärte.

Wer darf das Abendmahl nicht nehmen?

Unterschiede zwischen Eucharistie- und Abendmahlverständnis – Theologische Unterschiede bestehen in der Frage, wie Christus im Abendmahl beziehungsweise in der Eucharistie gegenwärtig ist: Während manche Kirchen der Reformation Brot und Wein lediglich als Erinnerung an Christus verstehen und andere als wirksames Zeichen, das seine Gegenwart garantieren soll, sind sich Lutheraner und Katholiken einig im Glauben an die so genannte Realpräsenz, dass nämlich Jesus Christus “in, mit und unter Brot und Wein” wirklich gegenwärtig ist.

Theologisch sind sich Lutheraner und Katholiken in ihrem Abendmahlsverständnis also sehr nahe. In den evangelischen Kirchen dürfen alle getauften Christen am Abendmahl teilnehmen. Nach katholischem Verständnis dürfen ausschließlich katholische Christen die Kommunion empfangen. In “schweren Notlagen”, wie etwa Todesgefahr und anderen besonderen Ausnahmefällen, ist dies auch Nichtkatholiken erlaubt.

Auf diese Möglichkeit, festgeschrieben in im Kanon 844.4 des weltweit gültigen kirchlichen Gesetzbuchs (CIC),hebt auch die Pastorale Handreichung der Bischofskonferenz ab.

Was ist der Unterschied zwischen Eucharistie und Abendmahl?

Der Begriff Interkommunion – Interkommunion bedeutet, dass ein Christ das Abendmahl oder die Kommunion in einer Kirche oder kirchlichen Gemeinschaft empfängt, die sich von seiner eigenen Konfession unterscheidet. Heißt: Ein Protestant empfängt die katholische Eucharistie, ein Katholik das evangelische Abendmahl.

Was sagt die Bibel über Wein trinken?

In diesem Zelt war Weingenuss bei Todesandrohung verboten, was im Buch Leviticus 10.8 und 10.9 wie folgt nachzulesen ist: Jahwe sprach zu Aaron also: Wein und berauschendes Getränk dürft ihr, du und deine Söhne, nicht trinken, wenn ihr in das Offenbarungszelt geht. Sonst müsst ihr sterben.

Wie viel Prozent hat Messwein?

1 Liter Messwein, 15% VOL.

Was isst der Papst am liebsten?

«Der Papst liebt Schoggi und Mate-Tee» Der Autor, Roberto Alborgetthi weiss, was dem Papst schmeckt und teilt dies in seinem Kochbuch mit der gesamten Welt. Alborgetthi hat bereits mehrere Biographien über den Papst geschrieben. Im Kochbuch sind Geschichten über Papst Franziskus zu finden, die viel mit Essen zu tun haben.

  1. Doch auch die Lieblingsrezepte des Papstes sind darin zu finden.
  2. Er ist Fan vom argentinischen Essen, besonders von gefülltem Tintenfisch.
  3. Seine Familie ist von Italien nach Argentinien ausgewandert.
  4. Ein Grund, weshalb Papst Franziskus gerne Fleisch isst.
  5. Doch natürlich liebt er auch die italienische Küche.

So gibt es eine Art italienisches Fondue, in das man Gemüse tunkt. «Pasta hat er gerne», sagt Mario Galgano, Redaktor vom Onlineportal Vatican-News. Er kennt das Lieblingsessen und natürlich auch das Lieblingsgetränk. Der Papst trinkt am liebsten Mate-Tee.

See also:  Was Passiert Wenn Man Jeden Tag 1 Flasche Wein Trinkt?

Was ist ein Sakrarium?

In vielen alten Kirchen findet sich im Altarraum oder in der Sakristei eine Öffnung im Boden oder ein besonderes Becken an der Wand. Es handelt sich um das Sakrarium, ein Ausguss, der direkt ins Erdreich führt. Welchen Zweck erfüllt diese Vorrichtung? Die „Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch” (AEM) erwähnt das Sakrarium an einer Stelle: Ist bei der Messe etwas vom konsekrierten Wein verschüttet worden, „wäscht man die betreffende Stelle mit Wasser, das nachher in das Sacrarium geschüttet wird” (AEM 239, vgl.

GORM 280). Es geht also um den ehrfürchtigen Umgang mit den eucharistischen Gestalten, die, wenn sie nicht mehr konsumiert werden können, nicht in den Müll oder die Kanalisation gehören. Traditionell dient das Sakrarium auch zur Aufnahme weiterer geweihter Dinge. So ist es etwa üblich, das nicht verbrauchte Taufwasser oder die am Aschermittwoch übrig gebliebene Asche in das Sakrarium zu geben.

Auch das Purifikationswasser wird ins Sakrarium geschüttet. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Eucharistie. Was ist beispielsweise zu tun, wenn die eucharistischen Gestalten vergiftet oder erbrochen wurden? Früher gab es im Messbuch für solche Fälle detaillierte Regeln.

  • So war vorgesehen, die Gestalten in einen Kelch voll mit Wasser zu geben, wo sie sich auflösen, und dieses Wasser dann in das Sakrarium zu schütten.
  • Da vergleichbare Dinge nach wie vor geschehen – etwa, wenn bei der Krankenkommunion verwirrte Kommunionempfänger die Hostie wieder ausspucken – ist es sicher sinnvoll, sich auch heute an diesen Regeln zu orientieren.

Benjamin Leven

Welcher Wein ist Messwein?

Über den Messwein Früheres Flaschenetikett für Messwein ausdem Weingut Schloss Gobelsburg © Schloss Gobelsburg Das Abendmahl oder die Eucharistie ist eine jahrhundertealte Handlung im Rahmen des christlichen Gottesdienstes. Traditionell verwenden die lateinischen und lutherischen Kirchen beim Abendmahl Hostien aus ungesäuertem Teig und Wein, den Messwein.

  1. Bis ins 20.
  2. Jahrhundert wurde das Abendmahl ausschließlich mit Wein gefeiert, erst durch die Abstinenzbewegungen in den USA begann man aus Rücksicht auf Kinder und Alkoholkranke Traubensaft zum Abendmahl zu reichen.
  3. Wiewohl jedoch Messwein sogar während der Prohibition in den USA als einziges alkoholisches Getränk erlaubt war.

Nach römisch-katholischem Glauben wird aus dem Wein während der Wandlung das Blut Christi. Eine gültige Wandlung kann nach katholischem Verständnis nur mit echtem Wein erfolgen, nicht jedoch mit Traubensaft oder einem Wein, der nicht den Vorgaben des Kirchenrechts entspricht.

Die Kirche schreibt daher vor: „Der Wein, der für die Feier des Abendmahls verwendet wird, muss naturrein, aus Weintrauben gewonnen und echt sein, er darf nicht verdorben und nicht mit anderen Substanzen vermischt sein. Bei der Messfeier muss ihm ein wenig Wasser beigemischt werden. Es ist sorgfältig darauf zu achten, dass der für die Eucharistie bestimmte Wein in einwandfreiem Zustand aufbewahrt und nicht zu Essig wird.

Es ist streng verboten, Wein zu benützen, über dessen Echtheit und Herkunft Zweifel bestehen. Denn bezüglich der notwendigen Bedingungen für die Gültigkeit der Sakramente fordert die Kirche absolute Gewissheit.” Diese Grundvorschrift wurde immer wieder durch Messweinverordnungen erläutert, zuletzt im Jahr 1976.

Nach dieser Verordnung, die sich ganz auf das deutsche Weinrecht stützt, muss der Wein aus Trauben sein und darf generell nicht entsäuert oder aufgebessert werden. Nur Qualitätsweine mit amtlicher Prüfnummer sind als Messweine zugelassen. Da diese Anforderungen heute auch von allen gesetzlichen Prädikatsweinen erfüllt werden, kommen grundsätzlich auch Süßweine, Sherry oder Portwein als Messwein in Frage, wenngleich sie nur selten verwendet werden.

Einfacher Wein, früher Tafelwein, ist generell als Messwein nicht zugelassen. Im deutschsprachigen Raum darf Messwein generell nicht entsäuert oder aufgebessert werden. Je nach Witterungsverlauf und entsprechenden Zuckergradationen sind Messweine grundsätzlich eher leichte Weine, mit einem Alkoholgehalt von 11 bis maximal 12 % Vol.

  • Um eine genaue De nition zum Stil eines Messweines zu erhalten, gab der Waldviertler Weinpfarrer Hans Denk folgende Auskunft: „Er soll aus gottgefälligen, also aus reifen Weintrauben gewonnen werden.
  • Er soll gut schmecken, aber nicht so gut, dass dieser verführerisch wirken würde.” Noch heute ist es üblich, dass Lieferanten von Messwein auf die Qualität ihrer Produkte – reinen, klaren Wein – vereidigt werden.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten jedoch, als diese Vereidigungen große, of zielle Veranstaltungen waren, erfolgt der Eid heute nur noch schriftlich. Über die Zulassung eines Weines als Messwein entscheidet der Bischof, der die Messweine auch alle fünf Jahre überprüft und bestätigt.

Bezieher von Messwein sind verp ichtet, ihren Wein bei vereidigten Händlern zu beziehen. Drei der ältesten Messweinlieferanten Österreichs sind das Stift Göttweig, das Stift Klosterneuburg und das Schloss Gobelsburg. Bereits seit Jahrhunderten werden dort Messweine produziert, heute ausschließlich aus Grünem Veltliner.

Bis weit ins 15. Jahrhundert wurde als Messwein ausschließlich Rotwein verwendet, da dieser gut zur Symbolisierung des Blutes Christi passte.1478 wurde durch Papst Sixtus IV. zum ersten Mal Weißwein zugelassen, was zwei Gründe hatte: Zum einen gibt es keine schwer zu reinigende Rotwein ecken auf den Altardecken, den Tüchern und dem Ornat.

Zum anderen konnte dadurch die Zahl der sogenannten „Blutwunder” gesenkt werden. Als Blutwunder gelten blutungsähnliche Erscheinungen an Hostien oder an Bildern Christi und sind ein Begriff der katholischen Volksfrömmigkeit. So fürchteten viele Priester früherer Zeiten, durch Rotwein ecken die Wundergläubigkeit des Volkes anzustacheln, auch wenn einfach nur ein Kelch am Altar umfiel.

Klaus Postmann ist Weinakademiker, freier Weinautor, promovierter Weinhistoriker und lebt in Wien –, : Über den Messwein

Was bedeutet Brot und Wein beim Abendmahl?

Mit Brot und Wein Gemeinschaft feiern – Im Abendmahl feiern Christinnen und Christen die Gemeinschaft mit Jesus Christus und die Gemeinschaft untereinander. Sie teilen miteinander Brot und Wein als Zeichen der Erlösung und Vergebung und weil sie glauben, dass Jesus Christus auferstanden ist und bei ihnen ist.

Ist in Messwein Alkohol?

Über den Messwein Früheres Flaschenetikett für Messwein ausdem Weingut Schloss Gobelsburg © Schloss Gobelsburg Das Abendmahl oder die Eucharistie ist eine jahrhundertealte Handlung im Rahmen des christlichen Gottesdienstes. Traditionell verwenden die lateinischen und lutherischen Kirchen beim Abendmahl Hostien aus ungesäuertem Teig und Wein, den Messwein.

Bis ins 20. Jahrhundert wurde das Abendmahl ausschließlich mit Wein gefeiert, erst durch die Abstinenzbewegungen in den USA begann man aus Rücksicht auf Kinder und Alkoholkranke Traubensaft zum Abendmahl zu reichen. Wiewohl jedoch Messwein sogar während der Prohibition in den USA als einziges alkoholisches Getränk erlaubt war.

Nach römisch-katholischem Glauben wird aus dem Wein während der Wandlung das Blut Christi. Eine gültige Wandlung kann nach katholischem Verständnis nur mit echtem Wein erfolgen, nicht jedoch mit Traubensaft oder einem Wein, der nicht den Vorgaben des Kirchenrechts entspricht.

  1. Die Kirche schreibt daher vor: „Der Wein, der für die Feier des Abendmahls verwendet wird, muss naturrein, aus Weintrauben gewonnen und echt sein, er darf nicht verdorben und nicht mit anderen Substanzen vermischt sein.
  2. Bei der Messfeier muss ihm ein wenig Wasser beigemischt werden.
  3. Es ist sorgfältig darauf zu achten, dass der für die Eucharistie bestimmte Wein in einwandfreiem Zustand aufbewahrt und nicht zu Essig wird.

Es ist streng verboten, Wein zu benützen, über dessen Echtheit und Herkunft Zweifel bestehen. Denn bezüglich der notwendigen Bedingungen für die Gültigkeit der Sakramente fordert die Kirche absolute Gewissheit.” Diese Grundvorschrift wurde immer wieder durch Messweinverordnungen erläutert, zuletzt im Jahr 1976.

  • Nach dieser Verordnung, die sich ganz auf das deutsche Weinrecht stützt, muss der Wein aus Trauben sein und darf generell nicht entsäuert oder aufgebessert werden.
  • Nur Qualitätsweine mit amtlicher Prüfnummer sind als Messweine zugelassen.
  • Da diese Anforderungen heute auch von allen gesetzlichen Prädikatsweinen erfüllt werden, kommen grundsätzlich auch Süßweine, Sherry oder Portwein als Messwein in Frage, wenngleich sie nur selten verwendet werden.

Einfacher Wein, früher Tafelwein, ist generell als Messwein nicht zugelassen. Im deutschsprachigen Raum darf Messwein generell nicht entsäuert oder aufgebessert werden. Je nach Witterungsverlauf und entsprechenden Zuckergradationen sind Messweine grundsätzlich eher leichte Weine, mit einem Alkoholgehalt von 11 bis maximal 12 % Vol.

Um eine genaue De nition zum Stil eines Messweines zu erhalten, gab der Waldviertler Weinpfarrer Hans Denk folgende Auskunft: „Er soll aus gottgefälligen, also aus reifen Weintrauben gewonnen werden. Er soll gut schmecken, aber nicht so gut, dass dieser verführerisch wirken würde.” Noch heute ist es üblich, dass Lieferanten von Messwein auf die Qualität ihrer Produkte – reinen, klaren Wein – vereidigt werden.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten jedoch, als diese Vereidigungen große, of zielle Veranstaltungen waren, erfolgt der Eid heute nur noch schriftlich. Über die Zulassung eines Weines als Messwein entscheidet der Bischof, der die Messweine auch alle fünf Jahre überprüft und bestätigt.

  1. Bezieher von Messwein sind verp ichtet, ihren Wein bei vereidigten Händlern zu beziehen.
  2. Drei der ältesten Messweinlieferanten Österreichs sind das Stift Göttweig, das Stift Klosterneuburg und das Schloss Gobelsburg.
  3. Bereits seit Jahrhunderten werden dort Messweine produziert, heute ausschließlich aus Grünem Veltliner.

Bis weit ins 15. Jahrhundert wurde als Messwein ausschließlich Rotwein verwendet, da dieser gut zur Symbolisierung des Blutes Christi passte.1478 wurde durch Papst Sixtus IV. zum ersten Mal Weißwein zugelassen, was zwei Gründe hatte: Zum einen gibt es keine schwer zu reinigende Rotwein ecken auf den Altardecken, den Tüchern und dem Ornat.

Zum anderen konnte dadurch die Zahl der sogenannten „Blutwunder” gesenkt werden. Als Blutwunder gelten blutungsähnliche Erscheinungen an Hostien oder an Bildern Christi und sind ein Begriff der katholischen Volksfrömmigkeit. So fürchteten viele Priester früherer Zeiten, durch Rotwein ecken die Wundergläubigkeit des Volkes anzustacheln, auch wenn einfach nur ein Kelch am Altar umfiel.

Klaus Postmann ist Weinakademiker, freier Weinautor, promovierter Weinhistoriker und lebt in Wien –, : Über den Messwein

See also:  Was Ist Schlimmer Bier Oder Wein?

Wie viel Prozent hat Messwein?

1 Liter Messwein, 15% VOL.

Wo wird der Messwein aufbewahrt?

Der Kodex des kanonisches Rechtes (CIC 1983) behandelt in den Canones 934-944 die Aufbewahrung der Eucharistie. In c.939 wird das Ziborium erwähnt, das Gefäß für die Aufbewahrung der Hostien im Tabernakel. Von einem Gefäß für Wein ist dort nicht die Rede.

Wie läuft eine Eucharistiefeier ab?

Gabenbereitung Wenn die Gaben zum Altar gebracht worden sind, setzen sich alle. Der Priester hält die Schale mit dem Brot empor und betet: P: Gepriesen bist du, Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt. Du schenkst uns das Brot, die Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit.

  1. Wir bringen dieses Brot vor dein Angesicht, damit es uns das Brot des Lebens werde.
  2. A: (Gepriesen bist du in Ewigkeit, Herr, unser Gott.) Die Gabenbereitung endet mit der Händewaschung durch den Priester.
  3. Er kann dann die Gemeinde zu einem kurzen Gebet auffordern: P: Betet, Brüder und Schwestern, dass mein und euer Opfer Gott, dem allmächtigen Vater, gefalle.

A: Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen zum Lob und Ruhm seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche. Danach spricht der Priester das Gabengebet, z.B.: P: Herr, unser Gott, wir bringen das Brot dar, das aus vielen Körnern bereitet, und den Wein, der aus vielen Trauben gewonnen ist.

  • Schenke deiner Kirche, was die Gaben geheimnisvoll bezeichnen: die Einheit und den Frieden.
  • Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. A: Amen.
  • Die Gaben, die zur Eucharistiefeier nötig sind, Brot und Wein, werden zum Altar gebracht.
  • Jesus selbst hat mit Brot und Wein beim letzten Abendmahl diese Feier eingesetzt.

Der Priester spricht (leise) Gebete, in denen er für die Gaben dankt. Er mischt den Wein mit Wasser. Wein und Wasser stehen dafür, dass Jesus Christus Gott und Mensch zugleich ist. Ein spezielles weißes Tuch, das Korporale, liegt auf dem Altar, auf dem der Kelch und die Hostienschale stehen.

  1. Das Korporale soll später winzige Teilchen der Hostien, in denen Jesus gegenwärtig ist, auffangen, damit diese nicht verloren gehen.
  2. Zur Händewaschung betet der Priester: »Herr, wasch ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein.« Dieser Satz stammt aus dem großen Bußpsalm 51; der Priester lässt alles hinter sich, was ihn hindert, jetzt ganz bei der Feier am Altar da zu sein.

Das Händewaschen ist ein ausdrucksstarkes Zeichen: Vieles könnte noch an seinen Händen »kleben«, er bittet um Befreiung von all dem. Das Gabengebet wechselt von Messfeier zu Messfeier wie auch das Tages- und das Schlussgebet. In diesem Gebet werden Gott die Gaben Brot und Wein empfohlen.

Meistens ist darin auch eine Bitte enthalten, dass die Gläubigen wie die Gaben auf dem Altar verwandelt und erneuert werden. Während der Gabenbereitung wird oft Geld gesammelt, das kirchlichen Hilfswerken oder der konkreten Pfarrei zugutekommt (Kollekte). Das »Opfer« der Gemeinde hat eine lange Tradition.

Teilen ist eine der größten christlichen Tugenden. Außerdem kann es ein Symbol dafür sein, dass wir einen Teil von uns selbst zum Altar geben. Eucharistisches Hochgebet Der Priester betet stellvertretend für die ganze Gemeinde. Dies bekräftigen alle mit einem »Amen« am Schluss.

P: Der Herr sei mit euch. A: Und mit deinem Geiste. P: Erhebet die Herzen. A: Wir haben sie beim Herrn. P: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott. A: Das ist würdig und recht. Anschließend betet oder singt der Priester die Präfation (lat.: Vorrede), die Einleitung zum Hochgebet. Sanctus (lat.: Heilig): Nun wird ein dreifaches „Heilig” zu Ehren der Dreifaltigkeit – Gott des Vaters, des Sohnes und des Hl.

Geistes – gesungen oder gesprochen. A: Heilig, heilig, heilig Gott, Herr aller Mächte und Gewalten. Erfüllt sind Himmel und Erde von deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn. Hosanna in der Höhe. Das Zentrum des Hochgebetes ist der sogenannte Einsetzungsbericht, die Wandlung.

  • Die Wandlungsworte beginnen mit: P: Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde Das bestätigt die Gemeinde, indem sie betet: P: Geheimnis des Glaubens: A: Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit.
  • Das Hochgebet schließt mit der Doxologie, dem großen Lobpreis: P: Durch ihn und mit ihm und in ihm ist dir, Gott, allmächtiger Vater, in der Einheit des Heiligen Geistes alle Herrlichkeit und Ehre jetzt und in Ewigkeit.

A: Amen. »Hoch« steht wie z.B. in »Hochzeit« für »besonders wichtig« bzw. »wertvoll». Mit einem dreimaligen Zuruf an die Gemeinde beginnt die Präfation. Der Priester ruft die Mitfeiernden dazu auf, ihre Herzen zu erheben, also sich ganz auf das Gebet und die Gegenwart Gottes in der Liturgie zu konzentrieren.

Die Präfation bringt in einem Lobgebet die Dankbarkeit der Menschen für das Handeln Gottes zum Ausdruck. Sie kann auch das Fest, das gefeiert wird, zum Inhalt haben. Der Text des Sanctus stammt aus dem Alten Testament (Jes 6,3; Ps 118,26). Das Wort »Hosanna« (hebr.) ist ursprünglich ein Hilferuf (»Hilf doch«) und wurde später, beispielsweise beim Einzug Jesu in Jerusalem, zum Jubelruf.

Das »Sanctus« ist wie viele andere Gebete der Messfeier ein Glaubensbekenntnis. Wer es singt oder spricht, unterstreicht damit: Gott ist der Heilige, der, dem die Ehre gebührt. Die »Herrlichkeit« ist sozusagen die »Eigenschaft Gottes«, und von dieser sind Himmel und Erde erfüllt – er ist auf der Erde wie im Himmel erfahrbar.

  • Das Brot (Hostie) und anschließend der Kelch mit Wein und Wasser werden nach den Einsetzungsworten zur Verehrung gezeigt.
  • Bei der Feier der Eucharistie werden Leben, Tod und Auferstehung Jesu Christi für uns gegenwärtig.
  • Es gibt mehrere verschiedene Hochgebete im Messbuch.
  • Sie alle beinhalten das Gebet um die Einheit der Kirche, für die Lebenden und die Toten.

Das erste Hochgebet, der «Römische Messkanon«, ist die Übersetzung des alten lateinischen Hochgebets der katholischen Liturgie; das zweite orientiert sich an einer sehr alten Vorlage, das dritte lehnt sich ebenfalls an den römischen Kanon an, und das vierte bringt Elemente aus den «Anaphora« der byzantinischen Liturgien, also aus ostkirchlichen Riten.

  1. Das Hochgebet wird auch »Kanon« genannt, was so viel wie »Richtschnur« bedeutet; es ist das festgelegte hohe und wichtige Gebet der Messe, das die Anliegen der Menschen bündelt und vor Gott trägt.
  2. Vater unser Der Priester lädt zum „Vater unser” ein, z.B.: P: Wir heißen Kinder Gottes und sind es.
  3. Darum beten wir voll Vertrauen: A: Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. P: Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen.

Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten. A: Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Das »Vater unser« ist das Gebet der Kinder Gottes. Jesus selbst hat es seine Jünger gelehrt (Mt 6,8-13; Lk 11,1-4).

Es wird von allen Christen in den unterschiedlichen Konfessionen gebetet und ist auch in Teilen im jüdischen „Kaddish”-Gebet enthalten. Wir bitten auch um das Brot für das ewige Leben, um Befreiung von unserer Schuld, dem Bösen in und um uns. Dabei schließen wir auch die Personen ein, die uns Leid zugefügt haben, um mit Gottes Kraft zu vergeben.

  1. Dieses Gebet vereint alle christlichen Gemeinden miteinander, keine Konfession spricht es nicht.
  2. Hier steht es an besonders herausragender Stelle: Es ist die Vorbereitung darauf, dass Jesus sich dem Einzelnen im Kommunionempfang gleich schenken wird.
  3. Das »Vater unser« erinnert an die Abba-Anrede Jesu an den Vater: Er bezeichnet Gott als seinen Papa.

Mit diesem Gebet drücken wir aus: Wir haben kindliches Vertrauen zum väterlichen Gott. Friedensgebet P: Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Deshalb bitten wir: Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden.

Der Priester betet um Frieden und Versöhnung. Friedensgruß P: Der Friede des Herrn sei allezeit mit euch. A: Und mit deinem Geiste. P: Gebt einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung. Die Gläubigen können sich die Hände reichen mit den Worten: A: Der Friede sei mit dir. Diesen Frieden, der aus der Gegenwart Gottes in der Eucharistie kommt, spricht er der Gemeinde zu.

Den Frieden mit Gott können die Gläubigen sich anschließend auch gegenseitig wünschen. Agnus Dei (lat.: Lamm Gottes) Einladung zur Kommunion Kommunionempfang Schlussgebet

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