Was Ist Ein Chablis Wein?

Was Ist Ein Chablis Wein?
Sie sind Bourgogne-Weißweine von außergewöhnlicher Qualität und sie werden nur aus der Chardonnay-Traube hergestellt: die Chablis-Weine. Ihre Produktion unterteilt sich in vier Appellationen: Petit Chablis, Chablis, Chablis Premier Cru und Chablis Grand Cru,

  1. Sie alle unterscheiden sich durch ihre genau definierten Produktionsgebiete und durch ihre speziellen Herstellungsbedingungen.
  2. Logischerweise steigen die Anforderungen mit jeder Stufe.
  3. Die Chablis-Weine sind trockene Weißweine, die sich durch Reinheit, Frische, Finesse und Mineralität auszeichnen.
  4. Die Rebsorte Chardonnay entfaltet sich im Chablis wie nirgendwo sonst.

Hier, auf einem 150 Millionen Jahre alten Gesteinssockel, entwickelt sie Persönlichkeit und Charakter. Das gemäßigt-kontinentale Klima bietet ideale Reifebedingungen, unter denen sie ein schönes Gleichgewicht von Süße und Frische erreicht. Heutzutage erstreckt sich die Rebfläche im Chablis auf rund 5.800 Hektar.1955, nach der Reblaus-Krise des 19.

  1. Jahrhunderts, die die Weinberge vernichtete, gefolgt von zwei Weltkriegen, waren es nur 550 Hektar! Dennoch ist noch nicht die gesamte Fläche der Appellation bepflanzt: Das potenzielle Gebiet umfasst 6.800 Hektar.
  2. Sie erstrecken sich entlang des Serein, dem Fluss, der die Weinregion von Norden nach Süden durchzieht, bevor er in die Yonne mündet.

Das Produktionsvolumen ist – bei all den klimatischen Unwägbarkeiten – mit der Erhöhung der Rebflächen stetig gestiegen. Zwischen 2018 und 2022, lag der Ertrag bei etwas mehr als 296.345 hl, dies entspricht 39,5 Millionen Flaschen (durchschnittswerte von 5 Jahren).

Ist Chablis ein Chardonnay?

Einzigartige Weine aus einem einzigartigen Terroir: Die Chablis-Weine werden nur aus einer einzigen Rebsorte hergestellt, dem Chardonnay. Er ist auf der ganzen Welt bekannt, doch nur hier im Chablis hat er diesen besonderen Charakter. Seine Reinheit und Aromatik erhält er aus dem Boden.

  • Die Chablis-Weine zeichnen sich durch ihre jodhaltigen Aromen, ihre Reinheit und ihre Brillanz aus.
  • In der Nase zeigen sie florale und Zitrusnoten, aber auch Aromen von weißfleischigen Früchten.
  • Ihre Mineralität erhalten sie aus den Kalkböden ihres Terroirs.
  • Ihre Varianten sind fast unendlich: Am Gaumen können sie gehaltvoll sein (man spricht auch von fett), vertikal, salzig, weich und geradlinig.

Diese Nuancen variieren je nach Appellation. Rosemary George, eine englische Weinautorin, schreibt dazu: „ Chablis is Chardonnay but not every Chardonnay is Chablis ” – Chablis ist Chardonnay, aber nicht jeder Chardonnay ist Chablis. EINE BURGUNDER REBSORTE Der Chardonnay kommt aus der Bourgogne, in Chablis wurde er früher auch „Beaunois” genannt.

  • Er liebt aber das Reisen, so dass man ihn heute in allen Teilen der Welt findet.
  • Ampelographen (Rebsortenforscher) haben seine Herkunft erforscht und dabei den Chardonnay der Familie der „Noiriens” zugeordnet, zu der auch die Pinots – Noir, Gris und Blanc – sowie Melon, Gamay und Aligoté gehören.
  • An der Universität von Davis in Kalifornien haben die Forscher die Eltern dieser Familie gefunden: Wahrscheinlich waren es Pinot Noir und Gouais.

Letztere ist heute eher verschrien und nicht für die Qualität ihres Saftes bekannt. Man findet sie in Frankreich heute fast nur noch in „Conservatoires”, in denen aussterbende Rebsorten geschützt werden. Was mal wieder beweist, dass die Genetik ihre eigenen Geheimnisse hat

Was für ein Wein ist ein Chablis?

Chablis ist elegant und wertvoll, Chablis ist wohl der berühmteste Weißwein aus dem Burgund, der französischen Bourgogne. Das typische Chablis Aroma ist das Ergebnis einer Kombination wertvoller Chardonnay Trauben und einem Terroir mit Kalksteinboden und Klima, der Champagne sehr ähnlich.

Ist Chablis ein guter Wein?

Chablis-Wein wird unter Weinliebhabern als wahre Köstlichkeit gehandelt. Der trockene, aber dennoch fruchtige Weißwein aus Frankreich überzeugt in gängigen Online-Tests mit seiner. Einige Unterschiede lassen sich lediglich im Jahrgang, dem Alkoholgehalt sowie der empfohlenen Trinktemperatur des Weines finden.

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Wie trinkt man Chablis?

Genussgelegenheiten Vom Petit Chablis bis zum Chablis Grand Cru bieten die Chablis-Weine eine breite Palette von aromatischen Profilen und Ausdrucksstilen. So passen sie zum unkomplizierten Beisammensein mit Freunden genauso wie zu feierlichen Anlässen. Es gibt also zu jeder Gelegenheit den richtigen Chablis-Wein!

PETIT CHABLIS: GESELLIGKEIT UND UNKOMPLIZIERTZE GENUSS

Obwohl er in großer Entfernung vom Meer hergestellt wird, weist der Petit Chablis schöne Jodaromen auf, die sehr gut zu Austern, Muscheln und Fischtartar sowie zu Krabben – roh, gegrillt oder mit Sauce – passen. Man serviert ihn auch gerne zu frittierten Fischen, gegrillten Sardinen und vielen anderen Fischzubereitungen.

Er besticht vor allem durch seine Lebendigkeit. Spiegeleier und Omelett begleitet er ausgezeichnet und nimmt ihnen ihre Schwere. Auch Andouillettes und Schnecken hebt er sehr gut hervor. Ziegenkäse passen ebenfalls perfekt zum unbeschwerten Charme des Petit Chablis, genauso wie Hart- und Schnittkäse, zum Beispiel Gouda oder Gruyère.

Seine Frische begleitet mit Leichtigkeit Salate, Quiche Lorraine und Aperitifs, zum Beispiel mit Gougères, oder gesellige Runden mit Freunden.

CHABLIS: REINHEIT UND MINERALITÄT

Die Chablis-Weine beleben die Sinne und wecken die Geschmacksnerven. Sie passen sehr gut zum Aperitif und harmonieren hervorragend mit Meeresfrüchten oder Austern Aber das ist noch nicht alles! Dieser einzigartige Wein kann jung (im Alter von 2 bis 3 Jahren) zu Fischterrinen, Geflügel sowie zu gegrilltem oder gekochtem Fisch getrunken werden.

Aber auch zum schwierig zu kombinierenden Spargel und zur exotischen Küche, Currys, und anderen Tandoori-Gerichten passt er sehr gut. Ein Chablis gleicht auch die weiche und feine Textur von Sushi aus. Seine Tiefe bereichert viele Käsesorten wie Schweizer Käse, gereifte Ziegenkäse, Beaufort, Comté, Emmental und gereiften Cheddar.

Nicht zuletzt begleitet er auch hervorragend gebratenes weißes Fleisch oder gegrilltes Geflügel

C HABLIS PREMIER CRU: VIELSCHICHTIGER AUSDRUCK EINER WEINREGION

Die Appellation Chablis Premier Cru umfasst eine Palette kleiner Terroirs und Lagen, die sich in der Rebsorte Chardonnay widerspiegeln. Der große aromatische Reichtum der Chablis Premier Cru macht sie zu perfekten Speisebegleitern. So passen sie sehr gut zu warmen Austern oder Fisch mit Sauce.

Die mineralischeren Varianten werden zu Geflügel oder Kalbfleisch mit einer weißen Sauce gereicht. Die offeneren Weine brillieren zu Andouillettes oder Schnecken. Ein rassiger Chablis Premier Cru hebt die lokale Spezialität „Jambon au Chablis” besonders gut hervor. Hartkäse und Käse aus der Bourgogne wie Epoisses passen ebenfalls sehr gut.

Ja wirklich: Probieren Sie einen Epoisses zum Chablis Premier Cru! Aber auch gekochter Spargel, Kaninchen, Krebse, Jakobsmuscheln, gekochten Fisch.

CHABLIS GRAND CRU: EMOTION AND KRAFT

Die reiche und intensive Lebendigkeit der Chablis Grand Cru macht sie zu idealen Partnern von Foie Gras. Ihre ausgeprägte Mineralität kompensiert dabei die Bitterkeit dieses edlen Gerichts. Die komplexe Raffinesse ihrer Aromen und ihr langer Abgang prädestinieren sie für Harmonien mit erlesenen Speisen wie Hummer oder Langusten – gegrillt oder mit weißer Sauce, mit oder ohne Pilze – sowie mit Flusskrebsen.

Was ist ein guter Chablis?

Beste Qualitäten liefert der Chablis Grand Cru (insgesamt etwa 100 ha), der knapp 5 Prozent der gesamten Rebfläche von Chablis ausmacht und zum größten Teil auf dem Gemeindegelände des Ortes Chablis liegt. Sieben Einzellagen (Climats) dürfen sich als Grand Cru bezeichnen.

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Welche Traube ist Sancerre?

Info zur Weinregion Im Zentralfrankreich liegt die kleine Stadt Sancerre im Départment Cher und ca.150 m höher als die Loire und der Loire-Seitenkanal auf einem Hügel. Die Gegend um Sancerre ist für ihren Wein und auch für Käse bekannt. Der Ort gibt einem der berühmtestens Weißweine der Loire-Region seinen Namen.

  1. Die Weine werden in der Sancerre nur aus zwei Rebsorten hergestellt: Die Weißweine aus der Rebsorte Sauvignon Blanc und die Rotweine aus Pinot Noir,
  2. Die Weißen besitzen allerdings ein längeres Reifepotenzial als die Rotweine.
  3. Im Jahre 1959 wurde Sancerre zur Appellation d’ Origine Contrôlée (A.O.C.) erklärt.

Die Rebfläche (ca.2.570 ha) liegt auf der linken Seite der Loire. Inmitten einer Hügellandschaft liegen die Weinberge auf einer Höhe von 200-300 m über dem Meeresspiegel. Boden Der Boden lässt sich in drei Zonen aufteilen: Im Westen liegen die weißen Böden („Terres Blanches”), die aus einem Gemisch aus Ton und Kalksteinboden bestehen.

Welches Glas für Chablis?

3. Chardonnay-Glas: für kräftige Weißweine – Durch die stattliche Breite und den verjüngten Kelch können sich die Aromen reichhaltig entfalten. Der charakteristische „Tiefpunkt” am Kelchboden und die daraus resultierende große Weinoberfläche mäßigen eine zu kühle Temperatur im Wein und ermöglichen eine Milderung kräftiger Holznoten im Wein.

Wie alt darf ein Chablis sein?

Um die Qualität eines Chablis-Weins zu bewahren und ihm die besten Lagerbedingungen zu gewähren, sollte man 10 Punkte beachten: Lagern Sie den Wein liegend, um zu verhindern, dass der Korken austrocknet. Lagern Sie den Wein an einem adäquaten Ort – am besten in einem Keller – und beachten Sie dabei die folgenden Hinweise. Ein idealer Keller sollte dunkel und keinen Erschütterungen ausgesetzt sein. Licht beeinträchtigt den Wein. Die Glühbirne in diesem Keller sollte daher nur sehr schwach sein. Die ideale Kellertemperatur liegt bei 10 bis 12 °C und sollte relativ stabil sein. Große Temperaturschwankungen beschleunigen die Entwicklung des Weines. Die Luftfeuchtigkeit ist ein weiterer wichtiger Faktor, der die Lagerung der Weine beeinflusst. Sie sollte je nach Temperatur zwischen 70 und 80% liegen. Im selben Raum sollte kein chemisches oder stark riechendes Produkt aufbewahrt werden (Benzin, Farben, Holzschutzmittel ). Die Flaschen sollten im Keller liegen und in Kästen oder Weinregalen aufgestapelt werden. Vermeiden Sie, sie in Kartons aufzubewahren. Denn diese saugen die für die Weinlagerung erforderliche Feuchtigkeit auf. Die Lagerdauer hängt von der Appellation ab. Ein Petit Chablis sollte innerhalb von 2 Jahren getrunken werden. Einen Chablis kann man jung trinken, aber auch 5 Jahre oder länger lagern. Ein Chablis Premier Cru bietet zwischen dem 5. und 10. Jahr den größten Genuss. Je kleiner die Flasche, desto schneller entwickelt sich ein Wein. Die Lagerdauer einer halben Flasche ist daher kürzer als die einer Magnum-Flasche. Um seinen Weinkeller korrekt zu verwalten, sollte man ein Kellerbuch führen

Welche Rebsorte ist Blanc de Blanc?

Das heißt, es handelt sich um einen Weißwein, der ausschließlich aus weißen Trauben gekeltert wurde. Seit 1980 wird der Begriff jedoch nur noch für Weine verwendet, die ausschließlich aus der Rebsorte Chardonnay bestehen.

Wie schmeckt ein Grauburgunder?

Ausbau/Geschmack Zugeordnet werden dem Grauburgunder insbesondere Duftaromen von grünen Nüssen, Mandeln, frischer Butter sowie fruchtige Aromen, die an Birne, Trockenobst und Rosinen, Ananas und Zitrusfrüchte erinnern. Daneben treten aber auch vegetative Noten von grünen Bohnen oder Paprikaschoten auf.

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Ist Chablis trocken?

Sie sind Bourgogne-Weißweine von außergewöhnlicher Qualität und sie werden nur aus der Chardonnay-Traube hergestellt: die Chablis-Weine. Ihre Produktion unterteilt sich in vier Appellationen: Petit Chablis, Chablis, Chablis Premier Cru und Chablis Grand Cru,

Sie alle unterscheiden sich durch ihre genau definierten Produktionsgebiete und durch ihre speziellen Herstellungsbedingungen. Logischerweise steigen die Anforderungen mit jeder Stufe. Die Chablis-Weine sind trockene Weißweine, die sich durch Reinheit, Frische, Finesse und Mineralität auszeichnen. Die Rebsorte Chardonnay entfaltet sich im Chablis wie nirgendwo sonst.

Hier, auf einem 150 Millionen Jahre alten Gesteinssockel, entwickelt sie Persönlichkeit und Charakter. Das gemäßigt-kontinentale Klima bietet ideale Reifebedingungen, unter denen sie ein schönes Gleichgewicht von Süße und Frische erreicht. Heutzutage erstreckt sich die Rebfläche im Chablis auf rund 5.800 Hektar.1955, nach der Reblaus-Krise des 19.

Jahrhunderts, die die Weinberge vernichtete, gefolgt von zwei Weltkriegen, waren es nur 550 Hektar! Dennoch ist noch nicht die gesamte Fläche der Appellation bepflanzt: Das potenzielle Gebiet umfasst 6.800 Hektar. Sie erstrecken sich entlang des Serein, dem Fluss, der die Weinregion von Norden nach Süden durchzieht, bevor er in die Yonne mündet.

Das Produktionsvolumen ist – bei all den klimatischen Unwägbarkeiten – mit der Erhöhung der Rebflächen stetig gestiegen. Zwischen 2018 und 2022, lag der Ertrag bei etwas mehr als 296.345 hl, dies entspricht 39,5 Millionen Flaschen (durchschnittswerte von 5 Jahren).

Warum kein Chardonnay?

Wein-Lexikon Chardonnay: Der Wein, der geliebt und gehasst wird – Warum ist der Chardonnay unter Weinliebhabern umstrittener als andere viel verkaufte Weine? Wir beantworten diese und andere Fragen rund um den trockenen Weißen.25.07.2022, 21:06 Uhr Der Chardonnay wird in aller Welt angebaut, ist aber bei manchen Weintrinkern sehr unbeliebt.

Was für ein Wein ist der Chardonnay?

Der Chardonnay ist eine weiße Rebsorte, die vermutlich ursprünglich aus Vorderasien stammt und sich dann in Frankreich, besonders in Burgund, etabliert hat.1991 wurde der Chardonnay in Deutschland zugelassen und wurde so ein beliebter Weißwein, der auch bei uns Fuß fasste.

Wie nennt man Chardonnay noch?

Österreich – In der Steiermark, also in den Weinbaugebieten Südsteiermark, Weststeiermark und Vulkanland Steiermark, wird der Chardonnay traditionell auch als „Morillon” bezeichnet.2016 waren in Österreich 1.577 ha mit Chardonnay bestockt, das entspricht einem Anteil von 5,2 % der gesamten Weißweinanbaufläche.

Anbaugebiet Fläche in ha
Österreich 1.576
Niederösterreich 603,6
Burgenland 599,8
Steiermark 316,8
Wien 40,2
Übrige Bundesländer 16,2

Was für ein Wein ist der Chardonnay?

Der Chardonnay ist eine weiße Rebsorte, die vermutlich ursprünglich aus Vorderasien stammt und sich dann in Frankreich, besonders in Burgund, etabliert hat.1991 wurde der Chardonnay in Deutschland zugelassen und wurde so ein beliebter Weißwein, der auch bei uns Fuß fasste.

Was ist typisch für Chardonnay?

Der Duft von Melonen, exotischen Früchten, überreifen Stachelbeeren oder auch nicht ganz reifen Äpfeln ist typisch für den Chardonnay. Gehobene Qualitäten besitzen meist reichlich Alkohol und Extrakt, sie sind stoffig und nachhaltig. Sind sie im Barrique ausgebaut, ergänzen Holzaromen die primären Fruchtaromen.

Was ist ein guter Chablis?

Beste Qualitäten liefert der Chablis Grand Cru (insgesamt etwa 100 ha), der knapp 5 Prozent der gesamten Rebfläche von Chablis ausmacht und zum größten Teil auf dem Gemeindegelände des Ortes Chablis liegt. Sieben Einzellagen (Climats) dürfen sich als Grand Cru bezeichnen.

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