Was Ist Sherry Wein?

Was Ist Sherry Wein
Was ist Sherry? Kurz zusammengefasst handelt es sich bei Sherry um eine nur in Spanien hergestellte Spirituose aus der Stadt Jerez de la Frontera in Andalusien. Der verstärkte Weißwein ist in verschiedenen Varianten erhältlich und reift stets auf spezielle Weise nach dem Solera-Verfahren (siehe Solera-Rum).

Was ist Sherry für ein Wein?

Unter Sherry versteht man einen spanischen verstärkten Weißwein. Aufgrund seines speziellen Reifeprozesses wird der Sherry zu den Likörweinen gezählt. Auf insgesamt 20.000 Hektar Rebfläche in Spanien wird der Sherry angebaut, wovon etwa eine Million Hektoliter Sherry jährlich exportiert werden.

Ist Sherry ein Rotwein?

Sherry ist ein gespriteter Weißwein aus Andalusien im Süden Spaniens, der einen speziellen Reifeprozess durchläuft. Das Gebiet liegt größtenteils in dem Städtedreieck zwischen Jerez de la Frontera (dem der Sherry seinen Namen verdankt), Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa María.

Sherry gibt es in Varianten von trocken bis süß sowie in unterschiedlichen Typen. Für die Sherry-Herstellung wird weitestgehend die Rebsorte Palomino verwendet, weitere Sorten sind Moscatel ( Muscat d’Alexandrie ) und Pedro Ximénez, Die Trauben werden regulär zu einem trockenen Wein vergoren, der anschließend mit hochprozentigem Branntwein ( Ethanol ) aufgespritet wird.

Die Zugabe des Alkohols entscheidet bereits über den Sherry-Typ. Für süßen Sherry werden die Trauben vor dem Keltern getrocknet, um den Zucker zu konzentrieren; der Wein ist dann auch nach der Gärung restsüß, Sherry kann reduktiv (ohne Sauerstoff einfluss) oder oxidativ (mit Sauerstoffeinfluss) ausgebaut werden.

  1. Darüber entscheidet der Kellermeister anhand der Grundweine,
  2. Reduktive Typen sind Fino, Amontillado und Manzanilla, der oxidative Typ heißt Oloroso.
  3. Für einen reduktiven Sherry wird der Grundwein nach der Gärung auf etwa 15,5 Volumenprozent Alkohol aufgespritet, für Oloroso-Sherry auf rund 17 Volumenprozent.

Danach kommen die fortifizierten Weine zur Reifung in Holzfässer, die lediglich zu etwa 85 Prozent (also nicht spundvoll ) gefüllt und nicht luftdicht verschlossen werden. So kann sich bei den reduktiven Typen auf der Flüssigkeit ein Hefeflor bilden: eine spezielle Hefeschicht, die den Sherry während der Reifung vor Sauerstoffeinfluss schützt.

Die Luft im Fass ist zunächst für das Wachstum der Florhefe notwendig und wird nach deren “Aufblühen” eben durch den Flor davon abgehalten, mit dem Wein zu reagieren; die Florhefezellen umgeben sich mit einer Wachsschicht, die sie in der Flüssigkeit aufsteigen lässt und auf der Oberfläche die Sauerstoffbarriere bildet.

Beim kräftigen Oloroso-Sherry ist der Alkoholgehalt zu hoch für die Ausbildung des Hefeflors; dieser Typ entwickelt sich daher oxidativ, er ist dunkel in der Farbe und nussig im Aroma, Traditionell reift ein Sherry im Solera -Verfahren, Dessen Prinzip besteht darin, dass die Fässer übereinander gestapelt werden.

  1. Die Fassreihe am Boden heißt “solera”, alle darüber liegenden Fässer bilden die “criadera”.
  2. Sherry, der zur Abfüllung bereit ist, wird ausschließlich aus der untersten Fassreihe entnommen, wobei jedes Fass maximal zu einem Drittel geleert wird.
  3. Die entnommene Menge wird aus dem Fass darüber aufgefüllt, was über sämtliche Criadera -Stufen fortgesetzt wird.

Das oberste Fass wird schließlich mit dem ganz jungen Wein befüllt. Durch das Solera-Verfahren werden die Weinjahrgänge kontinuierlich miteinander vermischt, so dass der Sherry einen einheitlichen, harmonischen Geschmack annimmt. Darüber hinaus erhält so die Florhefe stets neue Nahrung, damit sie nicht abstirbt.

Fino (klassischer, wie beschrieben reduktiv ausgebauter Sherry mit 15–18 Vol.-%) Manzanilla (Fino-Sherry mit 15–19 Vol.-% aus dem Gebiet von Sanlúcar de Barrameda, wo die Florhefeschicht aufgrund des Klimas besonders stabil ist) Amontillado (ursprünglicher Fino-Sherry mit 16–22 Vol.-%, der durch das Absterben der Florhefeschicht am Schluss oxidativ reift; das Absterben erfolgt entweder altersbedingt nach 10 bis 15 Jahren oder gezielt durch erneute Zugabe von Alkohol) Palo cortado (ursprünglicher Fino- oder Amontillado-Sherry mit 18–22 Vol.-%, der entsteht, wenn die Florhefe plötzlich abstirbt, so dass sich der weitere Ausbau unbeabsichtigt oxidativ vollzieht) Oloroso (wie beschrieben oxidativ ausgebauter Sherry mit 18–22 Vol.-%) Medium ( halbtrockener Sherry mit 45–115 g/l Restzucker und 15–22 Vol.-%, der aus jungen Amontillado-Sherrys gewonnen wird) Cream (süßer Sherry mit 115–145 g/l Restzucker und 16–18 Vol.-%, der durch Verschnitt von Oloroso-Sherry und Süßwein entsteht) Pedro Ximénez (süßer Sherry aus sonnengetrockneten Pedro-Ximénez-Trauben mit 15–22 Vol.-%, der als Trockenbeerenauslese unter den Sherrys gilt)

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Ist ein Portwein ein Sherry?

Ist Portwein oder Sherry besser zum Kochen? Erstellt: 12.02.2014 Aktualisiert: 14.02.2014, 08:44 Uhr Was Ist Sherry Wein Holger Stromberg kocht für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. © Jantz Sigi München – Ein tz-Leser fragt, Holger Stromberg (Koch der deutschen Fußballnationalmannschaft) antwortet: Eignet sich Portwein oder Sherry besser zum Kochen? Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Portwein und Sherry? Und welche Gerichte verfeinere ich mit welchem Getränk? Peter Brenner, München Zwar stammen beide alkoholischen Getränke von der iberischen Halbinsel, doch Sherry kommt aus Spanien – im Unterschied zum Portwein, der in Portugal hergestellt wird.

  • Vom Aroma und Geschmack sind Sherry und Portwein sehr unterschiedliche Spezialitäten.
  • Beide sind einzigartig und nicht durch den anderen zu ersetzen.
  • Weißer Portwein passt sehr gut zu Hausgeflügel und Kalbfleisch und eignet sich perfekt für Soßen und zum Marinieren von Fleisch.
  • Mit rotem Portwein lassen sich Wildgeflügel, Rind und Wild verfeinern.

Sherry dagegen eignet sich besonders gut zu Hase, Kaninchen und Wildgeflügel. Er veredelt aber vor allem auch Krustentiersoßen. : Ist Portwein oder Sherry besser zum Kochen?

Wann trinkt man einen Sherry?

Getrunken wird Sherry als Aperitif oder Speisebegleiter, selten als Digestif. Man genießt ihn pur, idealerweise im stilvollen Weißweinglas mit genug Weite, damit sich die Aromen ungestört entfalten können. Verfügt das Sherryglas über einen langen Stiel, hält das den verstärkten Weißwein länger kühl.

Ist Sherry ein likörwein?

Sherry: Spanischer Likörwein – Nur Weine aus der spanischen Region Andalusien dürfen die Bezeichnung „Sherry” auf ihrem Etikett haben. Es gibt verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Süßegraden. Sherry zählt zu den Likörweinen und unterläuft einen speziellen Reifungsprozess, dem Solera System.

Sherry ist ein spanischer, verstärkter Weißwein. Nach EU-Recht darf er ausschließlich aus der Region des Sherry-Dreiecks stammen. Diese Region liegt zwischen den Städten Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda, and El Puerto de Santa María. Es gibt verschiedene Arten Sherry, von trocken bis mild und von hell bis dunkel.

Diese Eigenschaften resultierten aus unterschiedlichen Reifeprozessen. Drei unterschiedliche Sorten Sherry © carlosdelacalle Fino und Manzanilla sind helle Sorten mit einem trockenen, leichten Geschmack. Sie passen gut zu Fisch- und Geflügelgerichten. Etwas dunkler und kräftiger sind die Sorten Amontillado, Oloroso und Medium,

Diese besitzen einen trockenen bis halbtrockenen Geschmack, Bernstein- bis Mahagoni-Farben und passen zu Wildgerichten und roten Fleischsorten. Die Sorten Cream und Pedro Ximenez, kurz PX, besitzen dunkle Farben in Rot- bzw. Mahagoni-Tönen und einen süßen Geschmack. Daher eignen sie sich zum Servieren bei Nachspeisen oder auch zum Verfeinern von Obstsalat und Eis.

Es gibt auch ein paar Sherry-Spezialitäten, die einen langjährigen Reifeprozess erleben. Ein Sherry mit der Aufschrift VOS, das für „very old Sherry” steht, muss 20 Jahre reifen, VORS steht für „very old rare Sherry” und für eine Reifezeit von 30 Jahren.

Ist Sherry Weinbrand?

Unter dem Namen Sherry sind verschiedene verstärkte Weine aus einer bestimmten Region in Spanien bekannt, die zu den Likörweinen gerechnet werden. Sherry stammt aus dem Gebiet zwischen den Orten Jerez de la Frontera, Sanlúcar de Barrameda und El Puerto de Santa Maria in Andalusien.

Nur Weine aus dieser Region dürfen offiziell als Sherry bezeichnet werden. Entgegen einer weitverbreiteten Annahme hat der Name nichts mit dem englischen Wort „Cherry” (Kirsche) zu tun, sondern leitet sich von der arabischen Bezeichnung „Sherish” für den Ort Jerez de la Frontera ab. Hergestellt wird Sherry aus den Trauben der alten weißen Rebsorte Palomino Fino.

Der aus diesen Beeren gewonnene trockene Weißwein mit einem Alkoholgehalt von 11 bis 13 Volumenprozent wird mit einfachem Branntwein aufgespritet, Nach der Anreicherung wird der Sherry bei etwa 17 Grad Celsius gelagert und auf unterschiedliche Weise ausgebaut.

Sherry kann auf zwei Arten hergestellt werden, man unterscheidet zwischen dem Solera- und dem Flor-Verfahren. Beim Solera-Verfahren werden nach alter Tradition mehrere Fässer in Reihe übereinander aufgestellt. Junger Wein wird von oben nachgefüllt und nach und nach mit den weiter unten befindlichen älteren Jahrgängen vermischt.

So wandert der Wein von oben nach unten durch das Fass-System und kann unten als Verschnitt aus mehreren Jahrgängen entnommen werden. Für das Solera-Verfahren werden die Fässer heutzutage jedoch nicht mehr übereinandergestapelt, sondern sind nach dem gleichen Prinzip über ein Schlauchsystem miteinander verbunden.

  1. Mit dem Flor-Verfahren werden die Sherry-Sorten Fino und Amontillado hergestellt.
  2. Hierbei füllt der Kellermeister die Fässer nicht komplett mit Wein und lässt den oberen Spund des Fasses offen, sodass die Oberfläche des Weines mit Luft in Kontakt kommt.
  3. Auf der Oberfläche des Sherrys entsteht eine Hefeschicht, der sogenannte Flor.
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Durch diese Schicht wird der Wein schließlich doch von der Luft abgeschlossen und eine frühzeitige Oxidation verhindert. Gleichzeitig verleiht der Flor den so produzierten Sherry-Sorten sein spezifisches Aroma. Laut Faustregel ist ein Sherry umso trockener, je heller seine Farbe ist, etwa der durch das Flor-Verfahren gewonnene Fino.

Ist Wermut und Sherry das gleiche?

WAS IST EIN WERMUT? – Wermut ist ein sehr aromatisches Getränk, das auf wunderbare Art bittere, süße und manchmal saure Noten mit der vielfältigen Kräuterwelt vereint. Es gibt kaum ein anderes alkoholisches Getränk, dass so vielseitig einsetzbar ist. Man kann Wermut – je nach Sorte – als Aperitif, als Dessertwein oder als Digestif trinken und natürlich als Zutat für Cocktails nehmen.

Hier kann man ihn entweder mit Sodawasser oder Tonic zu einem sehr leichten Mixgetränk abschwächen oder mit einer Spirituose (Wermut passt quasi zu jeder Spirituose, ob Gin, Whisky, Wodka, Tequila, und und und) hochdrehen. Die genaue Beschreibung ist: Wermut ist ein aufgespriteter Wein mit dem Geschmack des Wermutkrauts und meist anderer Botanicals (Kräuter, Gewürzen Wurzeln, Fruchtschalen etc).

Aufgespritet bedeutet, dass dem Wein hochprozentiger Alkohol beigemischt wird. Dies stoppt die Fermentation und lässt mehr Fruchtzucker aus den Trauben im Wein. Gleichzeitig ist der aufgespritete Wein alkoholhaltiger als normaler Wein. Wermut hat zwischen 14,5% und 21,9% Alkohol.

Zur Kategorie der aufgespriteten Weine gehören übrigens auch Portwein oder Sherry. Diese beiden werden anders als Wermut aber nicht mit Botanicals aromatisiert. Andersherum gibt es auch jahrhundertalte Traditionen von aromatisierten Weine, die wiederum normalerweise nicht aufgespritet werden. Angeblich tranken die Chinesen bereits 2000 Jahre vor Christus aromatisierte Weine.

Heute sind uns wahrscheinlich eher Vertreter wie z.B. Sangria oder Glühwein bekannt. Das Wermutkraut: Der Schlüsselinhaltsstoff Ohne das namensgebende Wermutkraut darf das Getränk nicht Wermut genannt werden. Dieses Kraut ist bekannt für seinen äußerst bitteren Geschmack.

Nicht umsonst heißt es „Wermutstropfen”. Wermut ist aber nicht nur bitter, sondern besitzt eine komplexe Aromatik mit Noten von Gras, Salbei, Minze, Anissamen, Orange und einer gewissen Herzhaftigkeit. Die bittere, komplexe Aromatik gepaart mit der Süße und Säure des Weins macht den interessanten Geschmack des Wermuts aus.

(Mehr zum Thema Geschmack findet ihr hier: Wie schmeckt (guter) Wermut? ) Gin und Wermut Es gibt sehr interessante Parallelen zwischen Wermut und Gin. Beim Wermut ist das Wermutkraut der geschmackliche Kern und der Schlüsselinhaltsstoff, beim Gin ist es der Wacholder.

Bei beiden kann aber zusätzlich eine schier endlose Anzahl anderer Botanicals beigemischt werden, die jeden einzelnen Gin oder Wermut einzigartig machen. Viele der beliebten Botanicals gleichen sie bei beiden Getränken. Dazu gehören Koriandersamen, Kardamom, Zimt, Rosmarin und viele mehr. Ursprünge des Wermuts Der Wermut, wie wir ihn heute kennen, hat seinen Ursprung wohl in Turin.

Dort wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert auf jeden Fall der erste kommerzielle Wermut produziert. Wermut ist eng mit der Aperitivo-Kultur, die ebenfalls in Turin begann, verknüpft. Die Turiner Bürger*innen treffen sich noch heute gern nach der Arbeit zu einem kleinen Snack in den vielen Bars und Cafes.

  1. Dazu gibt es klassischerweise einen Wermut, der dank seines bitteren Abgangs den Appetit anregen soll.
  2. Ich durfte mit einem guten Freund, der in Turin lebt, schon öfter die Apertivo-Kultur in Turin erleben.
  3. Wenn man es nicht gewohnt ist, kann man sich kaum vorstellen, dass die Turiner nach den vielen leckeren kleinen Schweinereien, die in den Bars serviert werden, noch Hunger auf ein richtiges Abendessen haben.
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Hier sorgt der Wermut wohl dafür, den Appetit aufrechtzuerhalten

Was ist der Unterschied zwischen Madeira und Sherry?

Die spannende Alternative zu Sherry und Port:Madeira Die meisten von uns bringen die Portugiesen mit dem Portwein in Verbindung. Auch regul ä re Weine und der landestypische Vinho Verde werden hergestellt. Und dann darf man auf keinen Fall den vergessen. Zu Hause ist der Madeira auf der namensgebenden Insel im Atlantik. Sie befindet sich im Grunde näher beim afrikanischen als beim europäischen Kontinent, gehört aber zu Portugal. Man nennt sich aufgrund des vorteilhaften Klimas und der wunderschönen Natur auch ” Blumeninsel “, Seit dem 15. Jahrhundert baut man auf der Insel Madeira Wein an, doch so richtig in Gang gebracht wurde der Weinbau durch die Jesuitenpriester mit ihren ausgedehnten Ländereien und Weinbergen. Sie legten den Grundstein, und die Engländer gingen dann ab Mitte des 18. Madeira wird als Starkwein, Likörwein oder aufgespriteter Wein bezeichnet. Das hängt damit zusammen, dass man dem jungen Grundwein zum Unterbrechen der Gärung des Mosts 96-prozentigem, reinem Alkohol hinzuf ü gt. Danach geht es an eine ausgeklügelte Lagerung. Einer der Hauptunterschiede zwischen Madeira, Sherry, Portwein und Pineau ist, dass beim Madeirawein mit Temperaturunterschieden gearbeitet wird. Die bei der Canteiro-Methode während der Lagerung in Holzfässern angewendete, hohe Temperatur soll eine karamellisierende Wirkung ausüben. Was Ist Sherry Wein 5 Madeira reift mindestens drei Jahre in Holzfässern. Aber auch fünf Jahre, zehn Jahre oder mehrere Jahrzehnte sind üblich. Der Ausbau im Eichenfass verleiht dem Likörwein seinen Charakter, wobei oft die Weine mehrerer Jahrgänge miteinander vermischt und umgefüllt werden. Es gibt Madeira sü ß, halbsüß und trocken. Außerdem kannst Du dich zwischen mittelreich und reich unterscheiden. An gewissen Fachbegriffen hierfür führt kein Weg vorbei, wobei sie oft nach der Rebsorte benannt sind. Sercial beispielsweise liefert trockenen Madeirawein. Bei der Produktion von Madeira finden zwei verschiedene Methoden Verwendung: die alkoholische Gärung und die Maischegärung. Der erstere Prozess liefert trockene und halbtrockene Likörweine, indem man den Most zum Gären bringt. Die Maischegärung hingegen liefert süße und liebliche Weine. Bei ihr darf der Most zusammen mit den Schalen gären. Was Ist Sherry Wein 8 Madeira ist nicht gleich Madeira. Abhängend von der Rebsorte und den Details der Herstellung kann er unterschiedlich ausfallen. So oder so darfst Du mehr erwarten als eine weinige Fruchtnote. So ist z.B. häufig ein nussiger Beiklang zu bemerken. Aber auch Karamell und Vanille, Kakao oder Kaffee, Zitrusfrüchte oder Trockenobst sind Standard.9 Je nachdem, welche Sorte Du beim Madeira kaufen auswählst, kannst Du den Likörwein aus Portugal unterschiedlich trinken.

  1. Trockener Madeira macht als Aperitif eiskalt eine tolle Figur.
  2. Süßer Madeira ist nach dem Dinner ein Ersatz für die Nachspeise, und halbtrockener Madeira bietet sich zum Dessert an.10 Madeirawein mag zwar von den Engländern so richtig bekannt gemacht worden sein, aber er genoss (und genießt) vor allem bei den Amerikanern hohe Beliebtheit.

So wurde angeblich auf die Unabhängigkeitserklärung mit einem Glas Madeirawein angestoßen.3 Bewertung(en) Loading. : Die spannende Alternative zu Sherry und Port:Madeira

Ist Marsala ein Sherry?

Was genau ist Marsala? – Der Marsala Wein hat eigentlich zwei Gesichter. So gibt es Qualitäten, denen bei der Herstellung gespriteter, also mit Alkohol versetzter, Most zugegeben wird. Solch ein Marsala Wein ist streng genommen zu den Likörweinen oder gespriteten Weinen zu rechnen. Was Ist Sherry Wein

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