Wer Produziert Den Meisten Wein?

Wer Produziert Den Meisten Wein
Mit Italien, Frankreich und Spanien liegen die größten Erzeugerländern von Wein auf dem europäischen Kontinent. In Italien wurden im Jahr 2022 rund 49,8 Millionen Hektoliter Wein gekeltert.

Welches Land hat den größten Weinanbau?

Mit rund 955.000 Hektar verfügen die spanischen Winzer im Jahr 2022 über das größte Weinbaugebiet weltweit. Auf Rang zwei folgt Frankreich mit einer wachsenden Anbaufläche von mittlerweile rund 812.000 Hektar. Die größten Mengen Wein produzierten im vergangenen Jahr jedoch die Winzer aus Italien.

Was ist das größte Weingut in Deutschland?

Hessische Staatsweingüter GmbH Kloster Eberbach
Rechtsform GmbH
Gründung 2003
Sitz Eltville am Rhein, Deutschland
Leitung

Dieter Greiner (Geschäftsführer)

Michael Boddenberg (Aufsichtsratsvorsitzender)

Mitarbeiterzahl 69 (2019)
Umsatz 12,5 Mio. EUR (2016)
Branche Nahrungsmittelindustrie
Website www.weingut-kloster-eberbach.de

Domäne auf dem Steinberg : Blick vom Ausschank Schwarzen Häuschen zum Tor Die Hessischen Staatsweingüter Kloster Eberbach sind ein Weingut, das sich über Anbauflächen im Rheingau und der Hessischen Bergstraße erstreckt. Mit 238 Hektar Anbaufläche ist es das größte Weingut Deutschlands. Es gehört dem Verband Deutscher Prädikatsweingüter (VDP) an. Eigentümer ist das Land Hessen, der Hauptsitz ist Eltville am Rhein,

Wo steht die größte Weinflasche der Welt?

Wer hat die grösste Weinflasche? Die grösste Flasche der Welt steht – in der Schweiz! 4,20 Meter ist sie hoch und enthält 3094 Liter spanischen Wein. Zum Trinken ist dieser nicht wirklich gedacht: Als Werbeobjekt schmückt die Buddel ein Autohaus in Lyssach im Kanton Bern.

Wo ist der größte Weinkeller Europas?

Größter Weinkeller Europas: Wo Angela Merkel ihren Wein lagert Das höchste Gut des Landes liegt tief unter der Erde. In einem verzweigten Straßensystem im Untergrund reihen sich mächtige Eichenfässer aneinander. Eine alte Mine für Kalkstein dient heute als gewaltiger Weinkeller, an manchen Stellen bis zu 80 Meter tief.

  • Hier reift und lagert – bei konstant knapp zehn Grad und hoher Luftfeuchtigkeit – der Wein optimal.
  • Die 120 Kilometer langen Tunnel liegen nicht unter einem, nicht unter einem Moselhang, nicht im Burgund oder der Toskana.
  • Das Stollensystem befindet sich an einem Ort, bei dem man in Westeuropa nun nicht zuvorderst an Wein denkt: in der Republik Moldau.

Das Land an der EU-Außengrenze zu Rumänien ist für viele ein weißer Fleck, nicht nur auf der Wein-, sondern ebenso auf der Landkarte. Dabei ist Wein der große Stolz, Schon zu Zeiten der UdSSR galt die Republik, damals besser bekannt unter dem Namen Moldawien, als Garten der Sowjetunion.

  1. In der fruchtbaren Schwarzerde und bei mildem Klima gedeiht hier Wein besonders gut.
  2. Die Planwirtschaft machte die zweitkleinste Republik zum größten Weinproduzenten der UdSSR.
  3. Jede zweite Flasche der Sowjetunion kam von hier.
  4. Heute ist der Rebsaft eines der stärksten Exportprodukte im wirtschaftsschwachen Land.

Und der Weinbau taugt noch heute für Superlative. So lagert im Weinkeller von Milestii Mici die größte Anzahl an Weinflaschen der Welt – das ist sogar im Guinness-Buch der Rekorde belegt: Mehr als 1,5 Millionen Flaschen liegen in den Gewölben. Der größte Keller Europas wiederum gehört, zumindest nach eigenen Angaben, dem Weingut Cricova in der gleichnamigen Ortschaft.

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Auch in deren Stollen soll es eine der weltgrößten Weinsammlungen mit angeblich 1,25 Millionen Flaschen geben, darunter Exklusives für Prominente – sogar die deutsche Kanzlerin kann jederzeit auf die guten Tropfen zugreifen. Aber dazu gleich mehr. Der staatliche Weinbetrieb, gegründet 1952, ist bekannt für sein Stollensystem in der alten Kalksteingrube, deren Ausbeutung schon im 15.

Jahrhundert begonnen haben soll. Es liegt unter dem Winzerstädtchen Cricova mit knapp 14.000 Einwohnern unweit der, Das unterirdische Labyrinth befahren Besucher mit einem kleinen Minibus. Anders ist die Fortbewegung kaum möglich. Wer Produziert Den Meisten Wein Große Eichenfässer lagern unter der Erde. Busse und Autos befahren die Straßen im Untergrund. © Michael Runkel/imago/robertharding Und ohne die Hilfe von Fremdenführerinnen wie Tatjana, einer jungen Frau mit dunklen Haaren, wären Besucher schnell verloren.

Woher kommen die besten Rotweine?

Veröffentlicht am 22.12.2020 | Lesedauer: 3 Minuten Wer Produziert Den Meisten Wein Das Remstal in Baden-Württemberg, hier werden einige der besten Rotweine Deutschlands gekeltert, findet Weinkritiker Manfred Klimek Quelle: picture-alliance/OKAPIA/Herbert Kehrer; Manfred Klimek Schon heute keltert mehr als eine Handvoll deutscher Winzer ein paar der besten Rotweine der Welt.

  1. Gut möglich, dass es in Zukunft noch mehr werden.
  2. Einiges spricht dafür.
  3. Aum Frühjahrsfrost, wenig Hagel: So sollte es immer sein, dann wären die Winzer vieler Sorgen ledig.
  4. In den internationalen Weinmedien, die vor allem im für Deutschland wichtigen Exportmarkt USA Gehör finden, werden traditionell die Weine des Jahres empfohlen.

Deutsche Winzer und ihre Kreationen finden dort selten Platz, aber wenn sie es tun, dann durchaus enthusiastisch beschrieben. Und sonnenklar entstammen alle als großartig beschriebenen deutschen Weine nur einer Sorte: Riesling. Auch viele deutsche Weintrinker nehmen Deutschland ausschließlich als Land des Riesling s wahr – gefolgt vielleicht von Silvaner, Scheurebe, Weißburgunder oder der eigentlich unnötigen Massenträger-Sorte Müller-Thurgau.

Für Rotweine jedoch gilt mehrheitlich immer noch: Die besten kommen aus Frankreich (Bordeaux und Burgund), Italien (Toskana und Piemont) oder Spanien (Rioja oder Ribera del Duero). Das könnte sich aber in den nächsten zehn Jahren, nicht nur aus Gründen des Klimawandels, dramatisch ändern, denn schon heute keltert mehr als eine Handvoll deutscher Winzer ein paar der besten Rotweine der Welt.

Und damit sind nicht zwingend nur Weine aus der hierzulande bestimmenden Sorte Spätburgunder (Pinot noir) gemeint, sondern auch Weine aus Sorten, die in Deutschland nicht als heimisch gelten, etwa Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah oder auch Cabernet Franc.

See also:  Ab Wann Ist Ein Wein Trocken?

Wie viel Rebfläche hat Deutschland?

Wein Besonders im Süden und in der Mitte von Deutschland gibt es Weinanbaugebiete mit traditionellem Weinanbau, Das milde Klima dieser Regionen macht die Weinproduktion hier besonders erfolgreich, trotz der für Weinanbau eher nördlichen Lage. Die größten Weinanbauflächen Deutschlands waren im Jahr 2021 in Rheinhessen, der Pfalz, in Baden und in Württemberg.

Seit dem Jahr 2020 wird in allen Flächenländern in Deutschland Weinanbau nachgewiesen. Insgesamt überwiegt in Deutschland beim Weinanbau der Weißwein gegenüber Rotwein, So produzierten deutsche Winzerinnen und Winzer 2021 rund doppelt so viel Weißmost wie Rotmost. Der Weiße Riesling dominiert 2021 mit rund einem Viertel der gesamten Rebfläche in Deutschland.

Auch international bedeutende Rebsorten wie Chardonnay und Sauvignon blanc (beide weiß) sowie Merlot und Cabernet Sauvignon (beide rot) sind inzwischen im Anbau verbreitet. Rund ein Viertel der Rebflächen in Deutschland waren 2020 mit Weinreben bestockt, die 30 Jahre und älter sind.

Die alten Reben werden unter anderem für ihre gute Weinqualität geschätzt. Außerdem kann ihr Wurzelwerk Bodenwasser aus tieferen Schichten erreichen, als dies bei jungen Reben der Fall ist, was in Trockenperioden wichtig ist. Im Jahr 2022 haben die Winzerinnen und Winzer in Deutschland 8,94 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Wein- und Mosterzeugung damit 6 % oder 491 800 Hektoliterüber dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021 wurden 3,5 % mehr Wein und Most produziert (+304 600 Hektoliter).

Lädt. Im Jahr 2022 wurde in Deutschland auf 103 391 Hektar Wein angebaut. Damit blieb die Rebfläche gegenüber 2021 nahezu konstant (- 30 Hektar). Weißweinrebsorten nahmen um 0,9 % beziehungsweise 615 Hektar auf 70 752 Hektar zu. Rotweinrebsorten hingegen nahmen um 1,9 % beziehungsweise 644 Hektar auf 32 639 Hektar ab.

Am 31.7.2022 befanden sich 11,1 Millionen Hektoliter Wein in den Kellern der Erzeugerbetriebe und des Handels. Damit ist der Weinvorrat niedriger als im Vorjahr (- 393 000 Hektoliter oder – 3,4 %). In den Jahren 2012 bis 2021 wurden durchschnittlich 11,8 Millionen Hektoliter Wein eingelagert. Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen. Die Ernte- und Betriebsberichterstattung (EBE) für Reben und Weinmost liefert Informationen, die zusammen mit den Ergebnissen der Rebflächenerhebung die Grundlagen für die Schätzung und Berechnung der Erntemengen bilden.

Die Ergebnisse der EBE für Reben und Weinmost bilden eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung der Marktsituation. Außerdem wird mit ihrer Hilfe eine bessere Markttransparenz erzielt, was sowohl im Interesse der Erzeuger als auch der Verbraucher liegt. Die jährlichen Informationen über die mit Keltertrauben bestockte Rebfläche und deren Änderungen dienen der laufenden Beobachtung des weinbaulichen Produktionspotenzials sowohl auf nationaler Ebene als auch im Zusammenhang mit der gemeinsamen europäischen Marktorganisation für Wein.

Die Grunderhebung der Rebflächen liefert zusätzlich Daten, die für weinbaupolitische Entscheidungen, Absatz fördernde Maßnahmen (Deutscher Weinfonds, Gebietsweinwerbung) und Beratungsempfehlungen erforderlich sind. Die Ergebnisse sind national eine Entscheidungshilfe für Verwaltungsmaßnahmen zur Umstrukturierung und Umstellung der Rebflächen.

Darüber hinaus liefert die Statistik die Flächen (Ertragsrebfläche) als Grundlage für die Berechnung der Weinmosternte. Eine exakte Ernteberichterstattung wäre ohne diese Daten nicht möglich. Außerdem sind die Daten erforderlich für die Abschätzung der Auswirkungen von Förderprogrammen und für die regionale Produktions-, Angebots- und Qualitätssteuerung zur Marktstabilisierung.

Die Daten der Erhebung der Traubenernte und der Erhebung der Weinerzeugung dienen der laufenden Beobachtung der Erzeugungsverhältnisse auf dem Weinsektor. Außerdem ist die Statistik über die Weinerzeugung für die EU-Weinmarktordnung erforderlich. Die Weinbestandsstatistik gibt wichtige Einblicke in die Marktentwicklung und die Marktstruktur.

Sie liefert damit Grunddaten, die für weinbaupolitische Entscheidungen, absatzfördernde Maßnahmen und Beratungsempfehlungen erforderlich sind zur Anpassung der Versorgung an den Bedarf. Sie liefert Eckwerte für die Versorgungsbilanz für Wein auf nationaler und supranationaler Ebene, sowie für die Vorbilanz im Rahmen der EU-Weinmarktordnung.

Weiterhin fließen die Ergebnisse der Weinbestandsstatistik ein in den Ernährungsund agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung. : Wein

Welches Land ist ein Weinproduzent in der neuen Welt?

Dazu zählen im Weinbau USA, Südamerika, Australien, Neuseeland und Südafrika (man könnte auch noch Kanada hinzurechnen). Diese Gebiete wurden ab Anfang des 16. Jahrhunderts durch die großen Entdeckungsreisen für den Weinbau erschlossen. Die Kolonisten hatten vor allem eine religiöse Motivation für den Weinbau, nämlich um Messwein zu erzeugen.

  1. Auf dem nordamerikanischen Kontinent gab es besonders an der Ostküste zahlreiche, in den Wäldern wuchernde Wildreben, eine gezielte Kultivierung oder Weinbereitung war jedoch bei den Ureinwohnern unbekannt.
  2. Die Kolonisten konnten auf Grund der Eigenart der Amerikaner-Reben keinen trinkbaren Wein daraus gewinnen.

Die daraus gekelterten Weine besaßen das für europäischen Geschmack unangenehme Erdbeeraroma bzw. den Foxton, Deshalb begann man überall europäische Sorten anzupflanzen. Aber zumeist blieb dies ohne Erfolg, denn die Reblaus, Pilzkrankheiten wie Mehltau, andere Krankheiten und extreme klimatische Bedingungen ließen die meisten Versuche scheitern.

See also:  Warum Korkt Wein?

Wie viele Weine gibt es in Deutschland?

Weitere Informationen:

Jahr Weinerzeugung: Wein und Most
Insgesamt Weißwein
2017 7 461 674 4 582 788
2018 10 268 505 6 801 165
2019 8 217 697 5 151 145

Woher kommt der beste Wein in Deutschland?

Wo macht man den besten Wein Deutschlands? Glaubt man den Experten des Gault&Millau, lautet die Antwort: im Rheingau. Die Verkoster des bekanntesten und jährlich erscheinenden Weinführers haben in den letzten zehn Jahren insgesamt 20 Weine mit 100 Punkten, der Höchstpunktzahl, benotet – vier kommen aus dem Rheingau.

Wo ist der größte Weinkeller in Deutschland?

Hotel Vier Jahreszeiten eröffnet einen der größten Weinkeller Europas Zum Jubiläum ein besonderes Ambiente für Weinliebhaber: Zum 125. Geburtstag des im Jahr 2022 wurde einer der größten Weinkeller Europas, der die neun Restaurants und Bars im Haus jährlich mit rund 120.000 Flaschen bedient, komplett renoviert und neugestaltet.

Auf der Gesamtfläche des Rotklinker-Weinkellers von mehr als 500 Quadratmetern ist die neu eröffnete Erlebniswelt mit rund 100.000 eingelagerten Flaschen und einem Gesamtwert von circa 2,5 Millionen Euro ein Paradies für Wein- und Champagnerliebhaber. Neben den Lagerkapazitäten für Weißwein, Rotwein und Champagner wurden verschiedene Raritätenkeller, eine „Big Bottle Wall” für Rotweine sowie eine Hennessy Cognac Lounge mit Tasting Room eingerichtet.

Zudem gibt es eine Eventfläche für Private-Dining-Anlässe mit einer Kapazität von bis zu 16 Personen – bei Führungen und individuellen Degustationen sind Interessierte eingeladen, einen Ausflug in die Welt der Weine und Spirituosen zu unternehmen. Über eine große Monitorwand besteht zudem die Möglichkeit, Winzer live dazu zu schalten, die den Gästen virtuell ihre Weine vorstellen.

  • Die Schlussabrechnungen zu den Corona-Hilfen sind bis zum 30.
  • Juni 2023 einzureichen.
  • Diese Schlussabrechnungen müssen zwingend erstellt werden, sonst droht die Rückzahlung der Beihilfen.
  • Jetzt live beim nächsten GASTROBriefing am 30.
  • Mai 2023 dabei sein und informieren.
  • Mit diesem Projekt erfüllt sich der geschäftsführende Direktor Ingo C.

Peters nach fast 25 Jahren im Hotel Vier Jahreszeiten einen langgehegten Traum: „Ich wünsche mir schon seit meiner Rückkehr ins Hotel Vier Jahreszeiten, diesen historischen Teil unseres Hauses in seiner ganzen Vielfalt und Größe für unsere Gäste erlebbar zu machen.

  • Er liegt unter dem Alsterspiegel und den Colonnaden – der ältesten Einkaufsstraße Deutschlands.
  • Die Geschichte reicht zurück bis 1897, das Gründungsjahr des Hotels.” In den ersten 17 Jahren nach dem Bau des Hauses diente der Raum als Kohlekeller und wurde 1914 anlässlich der Eröffnung des inzwischen mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Restaurant Haerlin in einen Weinkeller umgewandelt.

Zum Schutz vor der englischen Besatzungsmacht wurde der Keller 1945 komplett zugemauert und somit der wertvolle Bestand gerettet, so dass noch bis heute einzigartige Raritäten dort lagern. Besichtigungen, Verkostungen und Events Die Gäste des Hotel Vier Jahreszeiten haben nun die Möglichkeit, durch eine massive, automatisch öffnende Schiebetür den Weinkeller und die dort verborgenen Schätze mithilfe des Teams rund um den Head Sommelier Christian Scholz zu entdecken.

Bei geführten Touren bekommen die Besucher zahlreiche Besonderheiten zu sehen. Die älteste Flasche, welche nicht zum Verkauf steht, stammt aus dem Gründungsjahr des Hotels. Vor knapp 125 Jahren wurde zu Zeiten Wilhelms II. ein Rotwein „Clos de la Roche, Reserve de la Maison” aus Beaune im Burgund eingelagert.

Die älteste verkäufliche Flasche stammt aus dem Jahr 1943 – ein „Château Latour 1erCru Classé”. Die beiden größten Flaschen des Weinkellers haben beide ein Fassungsvermögen von jeweils 18 Litern. Der Weißwein ist ein Chardonnay, er kommt vom Weingut Dreissigacker in Rheinhessen.

Das Pendant in Rot ist ein „Jahreszeiten Cuvée Le Ponnant” des Weinguts La Ferme du Mont an der Rhône. Die teuerste Flasche im Verkauf ist aktuell einer der edelsten Pinot Noir Rotweine der Welt von der berühmten Domaine de la Romanée-Conti, Jahrgang 2014, für 14.000 Euro pro Flasche. „Die edlen Tropfen unter dem traditionsreichen Hotel Vier Jahreszeiten bieten unseren Gästen nicht nur ein Erlebnis für ihre Geschmacksnerven, sie haben viel mehr auch die Möglichkeit, eine Reise durch die Geschichte des altehrwürdigen Hauses vom 19.

Jahrhundert bis heute zu unternehmen”, so der Head Sommelier Christian Scholz. : Hotel Vier Jahreszeiten eröffnet einen der größten Weinkeller Europas

Wie viel Umsatz macht ein Weingut?

Eine neue Studie des DLR Rheinpfalz aus Neustadt an der Weinstraße offenbart spannende – und teils auch Besorgnis erregende – Einblicke in die ökonomischen Realitäten durchschnittlicher deutscher Weinbaubetriebe. In der Vermarktungsperiode 2019/2020 haben unter allen an der Studie teilnehmenden Betriebe diejenigen aus der Pfalz im Durchschnitt am besten verdient, nämlich im Schnitt etwas mehr als 76.000 Euro.

  1. Das ist zwar signifikant weniger als im Vorjahr (2018/2019 lag der Wert bei 92.371 Euro), aber immer noch Spitze im Vergleich der Anbaugebiete.
  2. Etwas überraschend nimmt die Mosel trotz der hohen Kosten für den Steillagen-Weinbau Platz zwei der Rangliste ein (etwas über 74.106 Euro pro Betrieb), knapp vor Rheinhessen (72.230 Euro).

Abgeschlagen am Ende des Fünf-Regionen-Vergleichs liegen Franken mit einem Durchnittsverdienst von 50.481 Euro und vor allem Württemberg (30.216 Euro). Der Durchschnitt über alle Weinbaugebiete gemittelt liegt bei 62.879 Euro und damit 19 Prozent unter Vorjahr.

  1. Nur 23 Prozent der Betriebe schaffen einen Gewinn von mehr als 100.000 Euro pro Jahr.6,1 Prozent der Betriebe wiesen einen Verlust aus, 13 Prozent der Betriebe verdienen zwischen 0 und 20.000 Euro.
  2. Das gute Abschneiden der Mosel liegt der Studie zufolge am hohen Anteil selbst vermarktender Winzer.
  3. Die überdurchschnittlichen Erlöse beim Flaschenweinverkauf von 4,83 Euro pro Liter sind also in der Lage, die hohen Arbeitskosten zu kompensieren.
See also:  Wie Entsteht Alkoholfreier Wein?

Wem ein Literpreis von 4,83 Euro übrigens gering erscheint, dem sei zum Vergleich gesagt, dass der Durchschnittspreis einer in Deutschland verkauften Flasche Wein (inklusive Discount und LEH) derzeit bei eta 2,80 Euro pro Liter liegt.

Welches Land ist ein Weinproduzent in der neuen Welt?

Dazu zählen im Weinbau USA, Südamerika, Australien, Neuseeland und Südafrika (man könnte auch noch Kanada hinzurechnen). Diese Gebiete wurden ab Anfang des 16. Jahrhunderts durch die großen Entdeckungsreisen für den Weinbau erschlossen. Die Kolonisten hatten vor allem eine religiöse Motivation für den Weinbau, nämlich um Messwein zu erzeugen.

  • Auf dem nordamerikanischen Kontinent gab es besonders an der Ostküste zahlreiche, in den Wäldern wuchernde Wildreben, eine gezielte Kultivierung oder Weinbereitung war jedoch bei den Ureinwohnern unbekannt.
  • Die Kolonisten konnten auf Grund der Eigenart der Amerikaner-Reben keinen trinkbaren Wein daraus gewinnen.

Die daraus gekelterten Weine besaßen das für europäischen Geschmack unangenehme Erdbeeraroma bzw. den Foxton, Deshalb begann man überall europäische Sorten anzupflanzen. Aber zumeist blieb dies ohne Erfolg, denn die Reblaus, Pilzkrankheiten wie Mehltau, andere Krankheiten und extreme klimatische Bedingungen ließen die meisten Versuche scheitern.

Wie viel Wein wird in Deutschland produziert?

Wein Besonders im Süden und in der Mitte von Deutschland gibt es Weinanbaugebiete mit traditionellem Weinanbau, Das milde Klima dieser Regionen macht die Weinproduktion hier besonders erfolgreich, trotz der für Weinanbau eher nördlichen Lage. Die größten Weinanbauflächen Deutschlands waren im Jahr 2021 in Rheinhessen, der Pfalz, in Baden und in Württemberg.

Seit dem Jahr 2020 wird in allen Flächenländern in Deutschland Weinanbau nachgewiesen. Insgesamt überwiegt in Deutschland beim Weinanbau der Weißwein gegenüber Rotwein, So produzierten deutsche Winzerinnen und Winzer 2021 rund doppelt so viel Weißmost wie Rotmost. Der Weiße Riesling dominiert 2021 mit rund einem Viertel der gesamten Rebfläche in Deutschland.

Auch international bedeutende Rebsorten wie Chardonnay und Sauvignon blanc (beide weiß) sowie Merlot und Cabernet Sauvignon (beide rot) sind inzwischen im Anbau verbreitet. Rund ein Viertel der Rebflächen in Deutschland waren 2020 mit Weinreben bestockt, die 30 Jahre und älter sind.

  1. Die alten Reben werden unter anderem für ihre gute Weinqualität geschätzt.
  2. Außerdem kann ihr Wurzelwerk Bodenwasser aus tieferen Schichten erreichen, als dies bei jungen Reben der Fall ist, was in Trockenperioden wichtig ist.
  3. Im Jahr 2022 haben die Winzerinnen und Winzer in Deutschland 8,94 Millionen Hektoliter Wein und Most erzeugt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag die Wein- und Mosterzeugung damit 6 % oder 491 800 Hektoliterüber dem Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2021 wurden 3,5 % mehr Wein und Most produziert (+304 600 Hektoliter).

Lädt. Im Jahr 2022 wurde in Deutschland auf 103 391 Hektar Wein angebaut. Damit blieb die Rebfläche gegenüber 2021 nahezu konstant (- 30 Hektar). Weißweinrebsorten nahmen um 0,9 % beziehungsweise 615 Hektar auf 70 752 Hektar zu. Rotweinrebsorten hingegen nahmen um 1,9 % beziehungsweise 644 Hektar auf 32 639 Hektar ab.

Am 31.7.2022 befanden sich 11,1 Millionen Hektoliter Wein in den Kellern der Erzeugerbetriebe und des Handels. Damit ist der Weinvorrat niedriger als im Vorjahr (- 393 000 Hektoliter oder – 3,4 %). In den Jahren 2012 bis 2021 wurden durchschnittlich 11,8 Millionen Hektoliter Wein eingelagert. Damit können Sie unsere Daten sachgerecht interpretieren und ihre Aussagekraft besser einschätzen. Die Ernte- und Betriebsberichterstattung (EBE) für Reben und Weinmost liefert Informationen, die zusammen mit den Ergebnissen der Rebflächenerhebung die Grundlagen für die Schätzung und Berechnung der Erntemengen bilden.

  • Die Ergebnisse der EBE für Reben und Weinmost bilden eine wesentliche Grundlage für die Beurteilung der Marktsituation.
  • Außerdem wird mit ihrer Hilfe eine bessere Markttransparenz erzielt, was sowohl im Interesse der Erzeuger als auch der Verbraucher liegt.
  • Die jährlichen Informationen über die mit Keltertrauben bestockte Rebfläche und deren Änderungen dienen der laufenden Beobachtung des weinbaulichen Produktionspotenzials sowohl auf nationaler Ebene als auch im Zusammenhang mit der gemeinsamen europäischen Marktorganisation für Wein.

Die Grunderhebung der Rebflächen liefert zusätzlich Daten, die für weinbaupolitische Entscheidungen, Absatz fördernde Maßnahmen (Deutscher Weinfonds, Gebietsweinwerbung) und Beratungsempfehlungen erforderlich sind. Die Ergebnisse sind national eine Entscheidungshilfe für Verwaltungsmaßnahmen zur Umstrukturierung und Umstellung der Rebflächen.

Darüber hinaus liefert die Statistik die Flächen (Ertragsrebfläche) als Grundlage für die Berechnung der Weinmosternte. Eine exakte Ernteberichterstattung wäre ohne diese Daten nicht möglich. Außerdem sind die Daten erforderlich für die Abschätzung der Auswirkungen von Förderprogrammen und für die regionale Produktions-, Angebots- und Qualitätssteuerung zur Marktstabilisierung.

Die Daten der Erhebung der Traubenernte und der Erhebung der Weinerzeugung dienen der laufenden Beobachtung der Erzeugungsverhältnisse auf dem Weinsektor. Außerdem ist die Statistik über die Weinerzeugung für die EU-Weinmarktordnung erforderlich. Die Weinbestandsstatistik gibt wichtige Einblicke in die Marktentwicklung und die Marktstruktur.

Sie liefert damit Grunddaten, die für weinbaupolitische Entscheidungen, absatzfördernde Maßnahmen und Beratungsempfehlungen erforderlich sind zur Anpassung der Versorgung an den Bedarf. Sie liefert Eckwerte für die Versorgungsbilanz für Wein auf nationaler und supranationaler Ebene, sowie für die Vorbilanz im Rahmen der EU-Weinmarktordnung.

Weiterhin fließen die Ergebnisse der Weinbestandsstatistik ein in den Ernährungsund agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung. : Wein

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