Wie Schmeckt Riesling Wein?

Wie Schmeckt Riesling Wein
Riesling-Weine: Geschmacksvielfalt – Der klassische Riesling weist eine lebendige Säure sowie ein Apfel-Aroma auf. Die sehr jungen Weißweine zeichnen sich oft durch eine Zitrusnote auf, die sich – je älter der Wein – zu einem vollmundigerem Pfirsich- oder Aprikosen-Aroma entwickelt.

  • Riesling wird in allen Geschmacksrichtungen aufgebaut.
  • Von trocken, über halbtrocken und fruchtsüß bis hin zur Königsdisziplin den edelsüßen Riesling-Weinen.
  • Die Farbe des Weines liegt zwischen einem blassen grünlichen Gelbton bis hin zu einer eleganten Bernsteinfarbe.
  • Ein Riesling-Wein sollte frühestens ein Jahr nach Ernte getrunken werden, viele brauchen jedoch einige Jahre länger bis sie ihre optimale Trinkreife erreichen.

Wird die Rebsorte auf Schieferboden angebaut, schmeckt der Wein sehr mineralisch und erinnert an grünen Apfel, auf Bundsandstein gedeiht hingegen ein kräftiger Weißwein mit einem unverkennbaren Aprikosen-Duft. Je nach Bodenbeschaffenheit und Reifegrad der Beere können sich Aromen bis hin zu Mango, Ananas oder Passionsfrucht herausbilden. Wie Schmeckt Riesling Wein

Was ist das Besondere an Riesling?

Der Riesling ist eine langsam reifende Rebsorte, deren prägendes Element die fruchtige Säure ist. Deshalb ist er prädestiniert für die nördlichen Anbaugebiete, wo er in der späten Herbstsonne seine Reife vollendet. Er stellt die höchsten Ansprüche an die Lage (Energie), dafür aber geringe Ansprüche an den Boden.

Ist ein Riesling süss?

Riesling – Der Riesling ist in Deutschland DIE Sorte für edelsüßen Wein. Wenn die süße Frucht und rassige Säure gut abgestimmt sind, kann man sehr hochwertige Süßweine vor sich haben.

Hat ein Riesling viel Säure?

Die Säure im Riesling – So viel zu dem, was wir über die Nase wahr­neh­men, aber wie sieht es eigent­lich mit dem Geschmack aus, also dem, was wir im Mund füh­len kön­nen? Eine wich­ti­ge Rol­le spielt beim Ries­ling selbst­ver­ständ­lich die Säu­re.

  1. Die­se Säu­re sorgt dafür, dass jun­ge Riesling-Weine kna­ckig und frisch schme­cken.
  2. Der hohe Säu­re­an­teil im Ries­ling sorgt aber auch dafür, dass ein erhöh­ter Rest­zu­cker­an­teil gepuf­fert wer­den kann, was bewirkt, dass auch Wei­ne mit spür­ba­rer Rest­sü­ße oft noch als tro­cken emp­fun­den wer­den.

Im Klar­text heißt das: Ein Ries­ling der auf­grund sei­nes Rest­zu­cker­an­teils eigent­lich sehr süß schme­cken soll­te, kann durch sei­nen hohen Säu­re­an­teil weni­ger süß schme­cken.

Wann trinkt man Riesling?

Welche Speisen passen besonders gut zu fein gereiften Rieslingen? – Wie Schmeckt Riesling Wein Da gibt es eigentlich eine ganz einfache Regel: Küche und Wein haben sich schon immer und überall parallel entwickelt. Der gereifte Riesling-Wein bildet seit Jahrhunderten die Spitze des Wein-Genusses aus den nördlichen Weinbaugebieten. Trockene Riesling-Weine werden eigentlich erst nach ein paar Jahren Flaschenreife richtig gute Speisebegleiter: die laute Primärfrucht ist verflogen, der Wein wird sanfter und entwickelt die nötige Komplexität.

  1. Und dieser Weintyp passt immer optimal zu Gerichten, die eine ähnlich lange kulinarische Geschichte haben.
  2. Dabei ist es fast unerheblich ob wir an Feldsalat, Wachteln, Kohl, Zander oder Bratwurst denken.
  3. Unsere Küche steht auf einem Fundament regionaltypischer Produkte.
  4. Der kulinarische Dreiklang besteht aus Zwiebeln, Butter und Speck.

Es wird nicht an Gewürzen und Salz gespart. Und welcher Wein entwickelte sich in diesem Umfeld? Deftige Speisen rufen einfach nach gereiftem Riesling. Komplexität, Spiel und Kraft. Wir trinken immer einen Riesling zum Gänsebraten: der lebendige Weiße passt viel besser zu dem fetten, knusprig salzigen Geflügel mit Äpfeln im Rotkohl als ein schwerer Rotwein.

Wie riecht Riesling?

Riesling kann alles – Die Rebsorte Riesling ergibt die ganze Bandbreite von leichten bis schweren Weinen. Laut Lehrbuch riecht Riesling meist nach Aprikose und Apfel. Tatsächlich kann Riesling auch nach einem ganzen Korb exotischer Früchte duften: nach Mango, Ananas, Mandarine oder Grapefruit.

  1. Daneben zeigen manche Weine aus der Rebsorte auch Aromen von Malz und einige wenige duften ganz zart wie eine Blumenwiese.
  2. Wann welcher Duft auftritt, lässt sich nicht zwingend vorhersagen.
  3. Der Rückschluss vom Duft auf den Geschmack ist aber durchaus möglich, wenngleich nicht immer zuverlässig.
  4. Lesen wir in einer Beschreibung eines Rieslings, er verströme zarten Blütenduft und Noten von Grapefruit erwarten wir einen eher filigranen Wein mit deutlicher Frische, selbst im leicht gereiften Alter von fünf oder sechs Jahren.

Steht da hingegen, der Wein verströme den Duft von mürbem Apfel, Malz und Pistazie, erwarten wir einen kraftvollen Wein, der am Gaumen eher klotzt als kleckert und auch dort an mürben Apfel, vielleicht etwas Vanille und sehr reife Aprikose erinnert – und das auch, wenn er erst ein Jahr alt ist.

See also:  Wie Schmeckt Trockener Wein?

Ob bei einem der Weine noch eine Spur Birne durch das Glas weht, ist völlig egal. Noten von ‚Würze‘ sind immer relevant, weil diese meist auf einen Wein mit deutlichen Reifenoten hinweisen – nicht Reife im Sinne von Trauben-, sondern im Sinne von Flaschenreife. Einige wenige Schlüsselbegriffe erwecken an unserem – in Sachen Riesling sehr geübten – Gaumen ein Geschmacksbild, bei dem wir eine ungefähre Vorstellung vom Wein bekommen ohne ihn selbst trinken zu müssen.

Und genau so wird es auch Euch ergehen, wenn Ihr eine Weile die Aromen im Weißwein beobachtet, den Ihr trinkt und Euch merkt, was Euch gefallen oder nicht gefallen hat. Unabhängig ob rot oder weiß treten im Wein Aromen auf, die vom Alkohol stammen. Auch Gäraromen wie Hefe sind farbunabhängig, ebenso wie Noten von Jogurt (von Milchsäurebakterien), Holz, Toast, Butter, Rauch und Vanille (vom Ausbau in kleinen Holzfässern) sowie diverse Fehlaromen, die in Maßen als tolerabel gelten, etwa Schwefelwasserstoff, verbranntes Gummi, Medizinaltöne und weitere mehr.

Warum der Riesling bald anders schmeckt?

Das liegt an einem Stoff, der bei hoher Temperatur in der Beerenhaut eingelagert wird. Insofern lässt sich nachvollziehen, dass sich einige Winzer in besonders heißen Lagen vom Riesling verabschieden.

Ist trockener Riesling süß?

Lebendiger Wein – Sehr prägnant ist die lebendige Säure im Riesling. Mit einem Aroma, das an Apfel erinnert, finden Sie hier einen frischen-eleganten Weißwein. Charakteristisch für diese Rebe ist vor allem ihre Vielfalt, da sie den Charakter des Bodens wiedergibt.

Trockener Riesling, wie er vor allem aus der Pfalz kommt, oder süßlicher Wein – in dieser Skala lassen sich hervorragend Riesling-Weine finden. Während sich die jüngeren Weißweine vor allem durch ihre Zitrusnote auszeichnen, weicht die Säure im Reifeprozess anderen vollmundigen Aromen. Sehr gute Rieslinge bestechen vor allem mit einem Hauch von Pfirsich oder Aprikose.

Die Farben dieses Weißweins reichen von Blassgelb mit leichtem Grün bis hin zu Goldgelb. Zudem lassen sich mit der Rebsorte auch Schaum- und Süßweine herstellen, die Ihnen die ganze Vielfalt des Rieslings bieten. Wie hat dir der Artikel gefallen? 4,37 Sterne | 38 Bewertungen : Riesling – Alles Wissenswerte zur Rebsorte

Welcher Wein ähnelt dem Riesling?

Geschmack & Genuss – Kerner-Weißweine gelten als Durstlöscher und eignen sich deshalb gut für eine Weinschorle. Sie sind im Bouquet etwas aromatischer als der Riesling. Die Weißweine schmecken fruchtig nach Birne, Johannisbeere, grünem Apfel und Aprikose und haben manchmal Nuancen von Muskat.

Warum ist Riesling so teuer?

Wie Schmeckt Riesling Wein +++ Von der Geschichte der Edel-Rebe und warum sie von anderen Rebsorten überholt wurde. +++ Säure, Frucht, Rassigkeit & Eleganz: was Riesling so besonders macht! +++ Schmecken alle Riesling-Weine sauer? +++ Die jungen Winzer machen es vor: warum es sich heute wieder ganz besonders lohnt, Riesling neu für sich zu entdecken! +++ Liebe Weinfreunde, sollte Ihnen die Überschrift unseres heutigen Newsletters nur ein ungläubiges Kopfschütteln entlockt haben, so können wir das sehr gut verstehen.

  1. Riesling soll eine exotische Rebsorte sein? Nun, auf die Beantwortung dieser zugegeben bewusst provokanten Frage kommen wir später noch einmal zurück.
  2. Lassen Sie uns gemeinsam einmal einen Blick in die Vergangenheit werfen.
  3. In eine Zeit, als Riesling noch teurer war, als so manche Bordeaux-Weine,
  4. Riesling zählt zu den Edelrebsorten,

Sie ist gerägt von einer außergewöhnlichen Frische, Lebendigkeit und einem feinen Säure-Charakter, die sich auf besondere Weise mit der Fruchtigkeit paart. Kaum eine andere deutsche Rebsorte weist ein solches Geschmacksspektrum auf. Qualitativ gibt es ihn vom kleinen Alltagswein bis zum großen Süßwein, der Jahrzehnte gelagert werden kann und dessen ältere Raritäten soviel kosten können wie ein kleines Einfamilienhaus.

Riesling ist ganz besonders mit der deutschen Weinkultur und – Weingeschichte verbunden. Für das Ausland ist Riesling die Rebsorte schlechthin, die man mit Deutschland in Verbindung bringt. In manchen amerikanischen Restaurants lassen sich die Gäste Riesling zu Flaschenpreisen am Tisch ausschenken, die wir nur an höchsten Feiertagen freiwillig ausgeben würden – und dann auch nicht für eine Flasche Wein.

In Asien ist ” Eiswein ” das meistgebrauchte und bekannteste Wort, wenn es um deutsche Weine geht. In Frankreich deutschen Riesling zu finden ist schwierig, gebietet es doch der gepflegte Lokalpatriotismus, den französischen Rieslingen den Vorzug zu lassen.

Aber gerade die Franzosen haben für sich den kurzen Weg über die Grenze zu den kleinen Fachhändlern wie uns entdeckt, um ein paar Flaschen nach Frankreich “schmuggeln” zu können. Und in Deutschland selbst? Hier sehen die Verhältnisse doch deutlich anders aus. Wären wir ähnlich eingestellt wie unsere französischen Nachbarn, würden wir hier außer deutschen Weinen kaum etwas anderes trinken.

Chablis, Sancerre & Co wären selten zu finden und würden in Sonderprospekten nur eine kleine Ecke ausmachen. Eigentlich, so könnte man denken, könnten wir doch stolz auf soviel Anerkennung aus aller Welt für unseren Riesling sein. Und wir könnten froh sein, dass wir zu den Preisen in den USA hierzulande fast eine ganze Kiste Riesling dafür kaufen können.

  1. Aber, so ist es (leider) nicht.
  2. Riesling hat nach einem Höhenflug in der Vergangenheit einen eher steinigen Weg in die Neuzeit hinter sich.
  3. Tatsächlich lassen sich noch heute alte Weinkarten finden, auf denen besondere Lagen wie Wehlener Sonnenuhr, Scharzhofberger oder Trittenheimer Apotheke noch ein kleines Stück teurer waren als die ohnehin schon hochpreisigen Grand Crus aus Bordeaux,
See also:  Warum Wein Und Wasser?

Der Begriff “trockener Riesling” stand für einen fest definierten Charakter, für rassige Säure und Strahlkraft sowie Mineralik und Terroir. Die edelsüßen Prädikatsweine waren beliebt und hoch geschätzt. Mit großem Respekt öffnete man eine Auslese oder gar Beerenauslese,

Immer mit dem Wissen und dem Respekt, mit welchem Einsatz, Fingerspitzengefühl, Geduld und Risiko jede einzelne Flasche vom Winzer bis zum Verkorken umsorgt wurde. Auf die Tatsache, dass die Konsumenten für Wein immer weniger Geld ausgeben wollten, möchten wir an dieser Stelle gar nicht eingehen. In dieser Hinsicht hat sich erfreulicherweise eine (kleine) Kehrtwende vollzogen und der Preis, den Konsumenten je Liter Wein bereit sind zu bezahlen, ist geringfügig am steigen – auch wenn wir hier noch weit von durchschnittlich vier Euro je Liter entfernt sind.

Unsere Gesellschaft hat ihre Ernährung und Lebensgewohnheiten stark verändert, und damit auch der Weinkonsum. Das Thema “Säure” ist dafür ein solches Negativ-Beispiel. Weit verbreitet ist immer häufiger zu hören, dass Weintrinker unter einer Unverträglichkeit von Säure leiden.

Und das nicht nur beim Riesling. Besonders häufig wird gesagt ” Trocken ist gleich sauer”. So hat es sich bei nicht wenigen Konsumenten im Kopf festgesetzt. Entsprechend haben es trockene Weine schwerer im Einkaufskorb zu landen als früher. Und Riesling ist für viele schlichtweg der Säuerling schlechthin.

Damit hat es der Riesling doppelt schwer und wurde in den letzten Jahren von Rebsorten im Abverkauf eingeholt und teilweise sogar überholt, denen man eine größere Zugänglichkeit nachsagte: zum Beispiel Grauburgunder, Mehr zu diesem Thema finden Sie auch in unserem Blogbeitrag “Primitivo und Grauburgunder: die Allzweckwaffe im modernen Weinkonsum?”.

  1. Der Richtungswechsel der Konsumenten zu fruchtigen, säureärmeren Weinen macht es Winzern und Händlern mit Charakter-Rieslingen heute schwerer denn je, sie an den Mann (oder die Frau) zu bringen.
  2. Aber woran liegt das? Hat sich unser Geschmackswunsch so verändert? Teilweise ja.
  3. Die eben angesprochene Gesellschaftsveränderung wird gerade durch einen ganz besonderen Zeitgeist geprägt: der Verlust des Zeitgefühls.

Viele Menschen haben für nichts mehr wirklich Zeit oder gar innere Ruhe. Alles muß schnell und sofort passieren. Und dieses Phänomen greift in allen Bereichen des täglichen Lebens um sich. Vier Stunden in der Küche verbringen zum Kochen? Wer, bitte schön, kann sich denn das heute noch leisten? Brot zwei Stunden gehen lassen? Das muß sehr genau in den Tagesablauf eingeplant werden.

Wein dekantieren und atmen lassen?, Heute nicht, da muß ein Primitivo genügen. Charakterweine wie Riesling vom Terroir oder auch Bordeaux bekommen diese Veränderungen im Abverkauf besonders zu spüren. Aber es gibt Hoffnung. Die Winzer haben ihr Können verfeinert und das Gleichgewicht gefunden, mit den besonderen Herausforderungen der letzten Jahre gut umzugehen und gleichzeitig ihre Kunden im Auge zu behalten.

Ein gestiegener Qualitätsanspruch, eine größere Transparenz in den digitalen Medien und mehr Aufklärung durch Verkostungen, Berichte in Fachzeitschriften und offenen Türen direkt beim Weingut lassen gerade junge Weinkonsumenten wieder neugierig auf Wein im Allgemeinen und Riesling im Besonderen werden.

See also:  Was Passiert Wenn Man Korkigen Wein Trinkt?

Es gibt schlichtweg für jeden Geschmack den passenden Riesling, Mineralisch, kräftig, trocken wie der Goldberg oder der Schiefer-Riesling von der Saar, den Van Volxem abfüllt. Filigran, fruchtig und mit typisch moselanischer Frucht ausgestattet zeigen sich Carlsfelsen, Berres und Thanisch mit ihren Weinen.

Weingut Laquai beweist mit seinem Riesling “Quarzit”auf beeidruckende Weise, wie spannend sich Bodenmineralik mit Riesling-Eleganz verschmelzen lässt. Weingut Manz beweist ein enormes Kraftpotential mit seinem hoch ausgezeichneten Kehr-Riesling. Und die Loch-Rieslinge von der Saar werden mit dem Slogan beworben “So lecker kann Riesling sein?” – feinfruchtig und feinsinnig bis zum letzten Schluck; gerade mit diesen Weinen haben wir schon viele Riesling-Skeptiker überzeugen können.

  1. Und werfen wir einen Blick über den Tellerrand, dann finden sich wunderbare Rieslinge in Übersee (Château St.
  2. Michelle), Österreich ( Weingut Jordan ) und natürlich auch im Elsaß (Tappe & Fils),
  3. Ommen wir also noch einmal zur Ausgangsfrage zurück: Riesling, eine exotische Rebsorte? Aber ja! Wenn wir nämlich das Wort “exotisch” nicht zwangsläufig mit “neu” übersetzen, sondern mit ” außergewöhnlich”, “nicht alltäglich” und “besonders”.

Das Spektrum des Riesling ist enorm und es ist an der Zeit (gerade jetzt, im Sommer an heißen Tagen), den besonderen Charakter dieser edlen Rebsorte wieder kennenzulernen. Exotische Fruchtnoten, schmeichelnd weich bis rassig frisch, zart und filigran bis kraftvoll und nachhaltig: entdecken Sie Riesling.

Den neuen Riesling. Den modernen Riesling, auf den unsere Winzer stolz sind, der weltweit geschätzt wird und viel mehr zu bieten hat, als man vermuten würde. Einen gerade aktuell top ausgezeichneten Riesling aus Rheinhessen haben wir erst vor kurzem neu ins Programm aufgenommen: Weingut Meiser Alzeyer Riesling Kalkstein Trocken mit 90 Punkten bei Best of Riesling.

Unsere ganze Auswahl an großartigen Riesling-Weinen und -Sekten für jeden Geschmack finden Sie hier: https://www.jacovin.de/wein/?p=1&o=3&n=12&f=53 Abonnieren Sie am Besten jetzt gleich unseren Newsletter! Einmal monatlich vollgepackt mit Specials, Rabatten für Newsletter-Empfänger, Trends und ganz besonderen Empfehlungen.

Ist trockener Riesling süß?

Lebendiger Wein – Sehr prägnant ist die lebendige Säure im Riesling. Mit einem Aroma, das an Apfel erinnert, finden Sie hier einen frischen-eleganten Weißwein. Charakteristisch für diese Rebe ist vor allem ihre Vielfalt, da sie den Charakter des Bodens wiedergibt.

  • Trockener Riesling, wie er vor allem aus der Pfalz kommt, oder süßlicher Wein – in dieser Skala lassen sich hervorragend Riesling-Weine finden.
  • Während sich die jüngeren Weißweine vor allem durch ihre Zitrusnote auszeichnen, weicht die Säure im Reifeprozess anderen vollmundigen Aromen.
  • Sehr gute Rieslinge bestechen vor allem mit einem Hauch von Pfirsich oder Aprikose.

Die Farben dieses Weißweins reichen von Blassgelb mit leichtem Grün bis hin zu Goldgelb. Zudem lassen sich mit der Rebsorte auch Schaum- und Süßweine herstellen, die Ihnen die ganze Vielfalt des Rieslings bieten. Wie hat dir der Artikel gefallen? 4,37 Sterne | 38 Bewertungen : Riesling – Alles Wissenswerte zur Rebsorte

Ist Riesling trocken oder halbtrocken?

Restzuckergehalt als Richtwert – Der sogenannte Restzuckergehalt bestimmt den Süßegrad eines Weines und somit auch, ob er trocken, halbtrocken, lieblich oder süß ist. Unter Restzuckergehalt oder Restsüße versteht man nicht zu Alkohol vergorenen Zucker der Trauben (beziehungsweise des Mostes) nach dem gezielten Abstoppen des Gärvorgangs.

Die Unterbrechung der Gärung findet beispielsweise durch Kühlung, durch Filtration oder durch Zusatz von Schwefel oder Alkohol statt. Genau genommen enthält selbst der trockenste Wein einen gewissen Prozentsatz an Zucker, da es kaum Hefestämme gibt, die den Zucker restlos vergären können. Der Gehalt an Zucker als maßgeblicher Bestandteil in den Weinbeeren wird in Österreich mittels Mostgewicht in KMW (Klosterneuburger Mostwaage) ermittelt.

Das Österreichische Weingesetzt regelt u.a. die Obergrenzen des Restzuckergehaltes im Wein.

Restzucker g/l
Trocken bis 4 oder bis max.9 g/l*
Halbtrocken bis 12 oder bis 18 g/l**
Lieblich bis 45 g/l
Süß ab 45 g/l

Wenn Gesamtsäure nicht mehr als 2 g/l niedriger ist als Restzuckergehalt. Beispiel: Wein mit 8 g Restzucker darf keinen Säuregehalt unter 6 g haben. **Wenn Gesamtsäure höchstens um 10 g/l niedriger ist als der Restzuckergehalt. Hier eine Übersicht an Weinen, die in Österreich in der Regel eher trocken ausgebaut werden.

Riesling Sylvaner/Silvaner Grüner Veltliner Grauburgunder Weißburgunder Chardonnay Sauvignon Blanc

Eher trockene Rotweinsorten:

Pinot Noir Merlot Cabernet Sauvignon Syrah Sangiovese Nebbiolo

Adblock
detector